Wie kann Modernisierung bezahlbar bleiben, Herr Heise?

Shownotes

Warum scheitert die Modernisierung von Wohnungsbeständen so oft nicht an Technik, sondern an Prozessen? Und wie kann Sanierung bezahlbar bleiben, wenn Anforderungen, Kosten und Erwartungen gleichzeitig steigen? Stefan Bürger spricht in dieser Folge mit Lukas Heise, geschäftsführender Gesellschafter der Fischbach Gruppe, über die Realität der Sanierung im Bestand. Es geht um steigende Wohnansprüche, energetische Anforderungen und die gleichzeitige Frage der Bezahlbarkeit. Um Prozesse, die Zeit kosten, um fehlende Standardisierung und darum, warum wir Gebäude immer wieder neu denken, statt schneller und skalierbarer zu werden. Auch das Thema serielle Sanierung wird eingeordnet, ebenso wie die Grenzen aktueller Lösungen und die Rolle von Planungssicherheit und Partnerschaften. leichzeitig geht es um die Praxis auf der Baustelle. Sanierung im bewohnten Zustand bedeutet Eingriffe in die Privatsphäre, enge Abstimmung mit Mieterinnen und Mietern und die Aufgabe, Projekte nicht nur technisch, sondern auch menschlich gut umzusetzen. Im Gespräch wird schnell klar, dass viele Probleme weniger mit fehlenden Innovationen zu tun haben. Vielmehr geht es um Abläufe, die zu kompliziert sind, um fehlende Standards und darum, dass Projekte immer wieder von vorne gedacht werden. Lukas Heise erklärt, warum genau hier enormes Potenzial liegt und weshalb echte Partnerschaften zwischen Wohnungsunternehmen und Dienstleistern so wichtig sind. Darüber hinaus werfen beide einen ehrlichen Blick auf die Rahmenbedingungen der Branche. Es geht um steigende Anforderungen, Regulierung, knappe Handwerkskapazitäten und die Frage, wie sich all das noch wirtschaftlich darstellen lässt. Und auch die persönliche Seite kommt nicht zu kurz. Lukas Heise erzählt, wie sich die im Jahr 1914 gegründete Fischbach Gruppe von einem kleinen Handwerksbetrieb im Ruhrgebiet zu einem hochkomplexen und innovativen Unternehmen im Bestandsbau entwickelt hat und was ihn bis heute antreibt.

Eine Folge über Verantwortung, Zusammenarbeit und darüber, worauf es wirklich ankommt, wenn bezahlbare Modernisierung gelingen soll.

Transkript anzeigen

00:00:00: Ja, liebe Zuhörerinnen und Zähler.

00:00:02: Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge Wohngefühl dem Personality-Podcast der Wohnungs- und der Emobilienwirtschaft!

00:00:09: Und ich freue mich heute ganz besonders mit Lukas Heise, dem geschäftsführenden Gesellschafter der Fischbachgruppe hier zu sitzen – und ich bin in Gelsenkürchen bei Ihnen in Heise einem Ort an dem man nicht ganz so häufig ist.

00:00:21: was hat die Fischfachgruppe denn nach Gelsenkürchen verschlagen?

00:00:25: Hallo erstmal und ja danke dass sie hier sind und ich nicht kommen musste, sondern finde ich ja cool, dass man uns in Gelsenkirchen besucht.

00:00:33: Ja nach Gelsenkirchen.

00:00:34: unsere Historie hat den Gelsengirchen aus dem Jahr die Erdbeeren ausmacht.

00:00:38: Deswegen sitzen wir in Gersenkirch mit den ganzen Firmen zwischenzeitlich etwas verstreut.

00:00:43: aber wir sind da wo der Ursprung angefangen hat in und mitten im Rohrgebiet.

00:00:46: Sie machen viele Gewerke!

00:00:48: Sie sind in ganz Deutschland unterwegs.

00:00:50: geben Sie uns eine kurze Idee was macht die Fischbachgruppe?

00:00:53: Und wo macht sie das alles?

00:00:55: Gerne.

00:00:55: Also wir sind, uns muss man sich vorstellen wie in so einem Baukastenprinzip.

00:00:59: Wir haben alle für die Sanierung und Modernisierung notwendigen und relevanten Gewerke.

00:01:05: in Haus selbst.

00:01:06: also muss ich vorstellen wir haben eigenen Gerüstbauer, eigenen Fensterbau, eigenen Dachdecker.

00:01:11: bis hin zur TGA also Elektrosanitär haben wir alle ja notwendigen Gewerken.

00:01:17: hier hinaus können diese der Wohnungswirtschaft wir sind ein Kind der Wohnung Wirtschaft im Einzelgewerk anbieten können das aber auch eben in unserer GU-Abteilung aus einer Hand dem Kunden, aus der Wohnungswirtschaft oder Bestandshaltern als Produktsanierung anbieten.

00:01:32: Das ist so ein bisschen das was wir ja der Wohnumswirtschaft und den Markt anbieten wollen.

00:01:37: Mit sechshundert Mitarbeitern sind sie ein mittelständisches Unternehmen, aber natürlich auch in ganz Deutschland unterwegs.

00:01:44: wenn es um die Modernisierung von Wohnungen geht dann haben wir ja doch eine riesen Problemlage vor uns.

00:01:50: Auf der einen Seite gehen die Wohnansprüche hoch, die Leute wollen schicke Bäder haben es muss in der Elektroinstallation müssen viele Geräte betrieben werden und das Ganze muss mit Glasfaser verbunden sein.

00:02:03: im Balkon ist notwendig und energetisch.

00:02:06: modernisieren sollen wir auch noch.

00:02:08: wie soll das funktionieren?

00:02:09: Wie kann der deutsche Wohnungsbestand sich überhaupt bezahlbar modernisierend in den nächsten Jahren?

00:02:17: Ja, ich glaube die Wohnungswirtschaft steht da von einer großen Herausforderung.

00:02:20: Sie haben es gerade gesagt viele Themen.

00:02:22: irgendwo müssen die alle gebündelt werden.

00:02:24: Ich glaube da muss man auch ja die Themen etwas klasse auseinanderziehen und Schritt für Schritt Die Themen auch angehen.

00:02:32: in Bezug auf die Modernisierung auf die wohnungsmodernisierung Auf die Decarbonisierung der Wohnungs Wirtschaft Muss vielleicht auch mal etwas nach links und rechts geguckt werden dass Dinge auch ausprobiert werden neue Wege gegangen werden.

00:02:46: Da muss ja auch ehrlich gestehen, die Wohnungswirtschaft ist in vielen Themen wie die Bauwirtschaft also wir als Dienstleister auch.

00:02:52: Können Sie ein paar Ideen uns geben was ausprobieren meint?

00:02:56: Was heißt das praktisch?

00:02:57: oder was könnte das praktischer heißen?

00:02:59: Auch mal vielleicht auf den Nase fallen und die Erfahrungen daraus mitnehmen um am Ende ich sage nur zu vormundvierzig zwei dreißig nicht ganz aus den Augen voll zu verlieren.

00:03:10: Ja gerne!

00:03:10: Also zum Beispiel Wenn wir alleine aus Dienstleister Sicht über die Vergabemodalitäten in der Wohnungswirtschaft nachdenken.

00:03:17: Ganz klassisch heißt ja, ich nehme mir als Wohnungs Wirtschaft einen Planer ein Architekten mit ins Boot, der schreibt jede Maßnahme, die ich vorhabe immer wieder neu aus heisst im Umkehrschluss Ja Wir fangen jedes Projekt jedes Gebäude bei Null an.

00:03:32: Ich glaube Die erste Denke muss da hingehen geändert werden dass man vielleicht sein gesamtheitliches Portfolio in Betracht zieht dieses Clustert für sich Maßnahmen generiert.

00:03:44: Wo will ich hin?

00:03:45: Was ist mein Ziel?

00:03:47: in Decarbonisierung, in CO-Zwei Ausstärs, in Wohnungskomforten?

00:03:52: Es gibt ja unterschiedliche Maßgaben da je Gesellschaft also eine Zielefinition dass das klar ist in der Wohnungswirtschaft und daraus resultierend müsste es geschafft werden gewisse Standards in meinem Ablauf einzurinden.

00:04:05: Das heißt viel früher mit Dienstleistern wie uns.

00:04:08: Wir können natürlich nicht die ganze Welt modernisieren und auch noch nicht ganz Deutschland, sondern da braucht es gute Partner, mit denen viel viel frühzudäger ins Boot zu steigen, gemeinsam Dinge zu entwickeln in Partnering-Modellen zu denken, in Clustern zu denken ,in Rahmenverträgen zu denken um Standards einzuführen, um Speed auf die Straße zu bringen.

00:04:28: Und auf der anderen Seite muss man auch immer die Brille von Dienstleistern wie wir uns aufziehen.

00:04:31: für uns ist natürlich Planungssicherheit einer der wichtigsten

00:04:34: Effiz.

00:04:36: Sie haben zwei Begriffe genommen, die würde ich gerne noch mal tiefer bohren.

00:04:40: Der eine Begriff war Seriellarbeiten.

00:04:43: heißt das auch

00:04:45: Serielldämmen, Seriellfertigbauteile in Ansatz bringen?

00:04:50: also ist es für sie ne Frage des Materials oder ist es eher ne Frage der Organisation?

00:04:55: Weil ich glaube wir vermischen ganz häufig wenn's um serielle Bauen geht genau diese beiden Punkte miteinander.

00:05:01: Ganz ganz wichtiger Punkt, der Sie gerade ansprechen.

00:05:02: Genau das ist der Punkt.

00:05:04: also seriell meine ich beide Seiten mit.

00:05:06: wir müssen natürlich auf der anderen Seite innovativ denken neue Produkte denken auch serielle Vorfertigungen denken.

00:05:12: aber da komme ich gleich nochmal zu.

00:05:15: Aber ich glaube im ersten Schritt sollten wir uns alle Gedanken über mein Prozess machen.

00:05:20: wie ist mein Prozess?

00:05:21: weil da wird Zeit verloren Da geht Zeit verloren.

00:05:24: Wir sind viel zu langsam in der Umsetzung.

00:05:26: Wenn es dann um die Umsetzung kommt, kommt der Bruch.

00:05:28: Wie gesagt Planer und Architekten.

00:05:30: Das heißt nicht dass wir sie nicht brauchen sondern ganz im Gegenteil Wir müssen ja die Sachen beschleunigen aber wir müssen halt vielleicht auch... ...siebzig-achtzig Prozent unseres Gebäude bestanden lassen in ein Cluster packen Und die immer wieder kernen arbeiten so strukturieren mit Dienstleistern zusammen das die einfach abgerufen werden können Um Speed auf die Straße zu bringen.

00:05:51: Also ich glaube der erste Schritt bevor wir über serielles bauen Thema, also in der Sanierung.

00:05:56: Ist es ein sehr

00:05:57: jelles Planen?

00:05:59: Der

00:05:59: serielle Prozess, der skalierbare Prozess da müssen wir angehen das ist der erste Schritt weil dadurch werden wir enorm an Tempo aufnehmen.

00:06:09: Und das serielle Bauen, wenn man jetzt tatsächlich eher in die Bauteilkunde geht vorgefertigte Strukturen.

00:06:15: Also wir als GWH erleben da noch nicht irgendwelche Durchbrüche.

00:06:19: Wir erleben dann nicht weder auf der Kostenseite noch auf der Qualitätsseite den Evolutionsprung, den man immer wieder in Fachzeitschriften, die ja auch manchmal sehr selbstverliebt darüber berichten.

00:06:30: Da ist jede Innovation toll ob der Innovation selber.

00:06:34: aber wenn wir seriell denken muss ja diese Serie den Effizienz Test bestehen und den Kostentest im Wirtschaftlichkeits-Test bestehen.

00:06:42: Wie sehen Sie das?

00:06:44: Also, dass wir baulich gesehen seriell denken sollten, glaube ich sind wir uns einig ist wichtig!

00:06:49: Dass man da auch auf Bestandshalterseite und auf Dienstleisterseite gemeinsame Dinge ausprobiert und Erfahrungen sammelt Haken dran.

00:06:58: Stand heute und wir reden ja gerade über Sanierung und Modernisierung vielleicht zum Verständnis für die Zuhörer Wir reden jetzt grade nicht über Neubau Sind wir noch nicht an dem Stand, dass wir ein voll komplettes seriell vorgefertigtes Sanierungspaket auf den Markt haben und schon gar nichts zu bezahlbaren Preisen.

00:07:19: Auch das muss Schritt für Schritt passieren.

00:07:21: also ich mache mal ein Beispiel Themen wie Vorkonfektion in der Strangsanierung fährt die Register sind Dinge, die gibt es heute.

00:07:31: Die wenden wir in der Strangsanierung beispielsweise an – ganz wichtig!

00:07:34: Natürlich ist ein Thema serielle Sanierung und ich glaube da haben viele in der Wohnungswirtschaft das Thema Fassade im Blick.

00:07:42: aber aus meiner Sicht ist ja das Thema Gebäude im Fokus nicht nur die Fassades sondern wir müssen den bestmöglichen Weg ökonomisch und ökologisch betrachtet für das Objekt finden.

00:07:54: Für das gesamte

00:07:54: Gebäude,

00:07:56: für

00:07:56: den Teil Fassade oder

00:07:59: Dach

00:07:59: oder was auch immer?

00:08:00: Genau und da muss halt ein gesamtheitliches Paket weil sie wissen selber wie schwierig es ist so eine Modernisierung irgendwie zu bezahlen.

00:08:07: ich glaube Bezahlbarkeit steht dahinter.

00:08:09: wir sind stand heute noch nicht auf dem Punkt dass seriell alles vorgefertigt werden können.

00:08:14: Das geht ja um Gebäudes die Kubatur

00:08:17: usw.,

00:08:18: das ist sehr fragmentiert sondern da müssen wir uns weiterentwickeln, aber ich würde da kleine Schritte machen.

00:08:24: Sehen Sie denn tatsächlich auch eine Erfolgschance in dieser Weiterentwicklung?

00:08:29: Weil wir können heute schon mit Drohnen die Gebäude abfliegen und Millimeter genau Fassadenversprünge einarbeiten und alles schön und gut.

00:08:38: Am Ende des Ganzen sind aber noch keine Kostenvorteile erkennbar.

00:08:42: Also wir haben einen sehr hohen technischen Stand, haben auch schon gewisse Skalierungsgrößen auf der Herstellungseite erreicht und sehen trotzdem keinen Kostenvorteil.

00:08:52: Ich glaube ohne den wird das aber auch nie im Marktenakzeptanz finden!

00:08:56: Nein also da sind wir auch stand heute noch nicht ein Kostenvorteil.

00:08:59: zu konventionellen Anführungsstrichen gesehen haben wir Stand heute noch nicht, weil eben nicht der gesamtheitliche Blick auf das Gebäude genommen wird sondern eben nur auf den Teil der Fassade.

00:09:12: Das ist aber aus ihrer Betrachtung, aus Bestandshalterbetrachtungen zu wenig, sondern ich will ja von meinem Gebäud das besten wirkliche rausholen.

00:09:19: Das heißt ja manchmal es kann ja sein dass wenn ich meine mein Portfolio strukturiert habe vielleicht eine Decarbonisierung Strategie schon vorliegen habe und ein Ziel definiert habe Energieeffizienzglas A, B was auch immer kann es ja sein das minimalinvasive Maßnahmen vielleicht schon dazu reichen mein Ziel zu erreichen.

00:09:40: Sprich vielleicht reicht die Kellerdicken Dämmung, die Dachbohndämmungen ein Fenster austauscht und den Energieträgerwechsel auf eine Wärmepumpe.

00:09:47: Interessanter

00:09:48: Entwicklungsweg unseres Gesprächs ist.

00:09:50: wir kommen von Der Idee, wie können wir umfangreiche Modernisierungen möglichst speziell jetzt bauteiltechnisch sehr gelbe antworten und enden bei dem Punkt zu sagen vielleicht können wir dieses Bauteil auf diese Modernisierung sogar verzichten.

00:10:06: Und können durch eine Optimierung in anderen Bauteilen denselben Effekt erzeugen.

00:10:11: Und ich denke, dass das auch etwas ist, was einzahlt auf die Argumentation von Ihnen.

00:10:16: Dass der Planungsprozess zu singulär betrieben wird wie also zur ganzheitlichen Lösung, die auch den Verzicht vor Modensierung bei gleichzeitiger CO-Zweifirksamkeit erreicht quasi ein Stück weit behindert?

00:10:29: Ist das so richtig?

00:10:31: Natürlich!

00:10:31: Also wir sind natürlich in dem ganzen Prozess zu stark reguliert gerade.

00:10:35: Gerade ich sage mal öffentliche Wohnungsbaubesellschaften haben dann großes Problem da vielleicht wirklich etwas Geschwindigkeit aufzunehmen in dem Thema.

00:10:44: Aber voll darauf, ich zurück will... Ich sitze ja hier als Dienstleister der Wohnungswirtschaften.

00:10:49: natürlich ist es für mich schön wenn ich das ganze Gebäude sanieren kann mit allen Gewerken die dazugehören in der Vielfalt wo wir aufgestellt sind.

00:10:57: aber am Ende des Tages muss ich an meinem Kunden nutzen mein Kunde isst die Wohnungs Wirtschaft und das muss ja auch alles bezahlbar bleiben weil ich würde das ja nicht einmal machen sondern ich möchte mit den Kunden gerne ein paar Jahre zusammenarbeiten eine Partnerschaft aufbauen.

00:11:10: Und darum geht es, also muss ich auch in den Bezügen wo steht der Markt heute?

00:11:13: Wo steht das Handwerk heute?

00:11:16: ehrlich sein und dann müssen wir da an den Konsens gehen und eine Lösung finden.

00:11:19: wie kriegen wir denn zum Zeitpunkt oder zum jetzigen Zeitpunkt Speed auf die Straße?

00:11:22: und es geht nur wenn man das auf Augenhöhe miteinander diskutiert.

00:11:26: Ich brauche Ihnen nicht heute zu erklären dass wir indem und den Punkt so und soweit sind, dass wir die Punkte schon entwickelt haben.

00:11:33: nein!

00:11:33: Wir müssen ganz klar mit dem Stand heute mit den Produkten, die wir haben arbeiten können und sie müssen es auch bezahlen können.

00:11:39: Und auch ein Mehrwert daraus generieren.

00:11:41: das heißt ja nicht immer mehr Miete.

00:11:42: Das heißt ja ich habe eine Wertsteigerung in meinem Portfolio im Gebäude.

00:11:46: dass sind der Dinge um dies geht und deswegen müssen wir gezielt uns die Gebäuden anschauen dabei aber die Skalierbarkeit nicht vergessen.

00:11:52: deswegen ist ganz wichtig in so einem Baukastensystem zu denken.

00:11:57: Skalierbarkeit geht auf den zweiten Punkt, den Sie vorhin mit aufgerissen haben wo es um Standards ging.

00:12:04: Die Standardisierung im Bad, die Standardisierung überhaupt in ausstattungsmerkmalen baulichen Ausstellungsmerkmalen ist da tatsächlich so ein großer wirtschaftlicher Hebel dahinter?

00:12:14: Das ist zumindest Schritt eins dem wir gehen sollten wenn wir reden ja auch über das Thema Baukosten und das glaube ich dann einer der effizientesten Hebeln die wir als erstes umlegen können.

00:12:24: Nehmen wir Ihr Beispiel, den GWH-Standardschaft.

00:12:27: Das ist mein GWH Bad oder meine drei Varianten des GWHs Boden.

00:12:33: Somit können ja Dienstleister wie wir, wenn wir dazu noch in Rahmenverträgsartige Konstellationen gehen mit unseren Lieferanten und unseren Nachunternehmern, mit Dienstleisern die wir haben, in die Verhandlungen gehen und auch eine Preissicherheit Das ist ja das Ziel, weil sie wollen ja eins vermeiden dass jede Maßnahme irgendwie aus dem Budget raus mag.

00:12:56: Deswegen sage ich Planungssicherheit zu geben ist der erste Schritt also auch für uns ans Dienstleister.

00:13:01: was ist der beste Weg um seine Gesellschaft auszulassen, das ist die Planungssicherheit.

00:13:06: Bekomme ich das von Ihnen?

00:13:07: Sind wir natürlich zu allen Wegen bereit da auch an der Kostenschraube zu schrauben?

00:13:12: und das ist der erste Hebel.

00:13:13: also es ist natürlich nicht der Haupthebel.

00:13:14: aber wir reden alle über Baukostenrebozierungen.

00:13:17: dann lassen Sie uns doch mal einen Schritt nach dem anderen gehen.

00:13:20: Was wäre Herr Heise der nächste Schritt?

00:13:22: Also Standard schaffen Das gibt ein Skalierungs- und Kostenvorteil.

00:13:28: was wäre die zweite Stufe der Zweite Level?

00:13:31: Na was heißt das zweite Level?

00:13:32: Also ich glaube, dass wir darüber sprechen müssen.

00:13:35: okay wie ist der Weg überhaupt.

00:13:37: Ich muss als Wohnungsbaugesellschaft im ersten Schritt eine komplette Übersicht über mein Portfolio haben.

00:13:44: Ich muß wissen wo will ich hin?

00:13:45: in zwei dreißig ins ovon und vierzig.

00:13:48: Was kostet mich des Und das vielleicht ein bisschen verifizierbar an den Kosten anstatt nur grobkostenschätzung weil die hilft ihnen auch nicht wenn das jedes Projekt dann aus dem Ruder läuft.

00:13:57: also sind wir das tödliche was in so Ja leider Bauprojekten läuft, sondern wir müssen halt eine Sicherheit reinbekommen.

00:14:05: Für sie und für mich.

00:14:06: Ich kriege das durch Planungssicherheit Sie bekommen das durch Kostensicherheit.

00:14:10: Da können wir uns nur so annähern.

00:14:11: Und der nächste Schritt ist dann daraus ein Modell zu skalieren.

00:14:15: Wo wir wissen in den nächsten drei Jahren haben wir das für euch zu tun.

00:14:19: Ihr wisst die wickeln das für uns ab Auf die können wir es verlassen.

00:14:24: Momentan mal vielleicht links und rechts irgendwo brennt Manchmal ich meine sie kennt es besser als ich Wohnungswirtschaft da passieren ja auch manchmal Sachen Die können wir alle nicht so voraussehen, dann hilft man sich auch gegenseitig.

00:14:32: Ich glaube der wichtigste Punkt ist da auf Augenhöhe zu kommen zwischen Auftraggeber und Dienstlastern wie uns und da Partnering-Modelle daraus entstehen zu lassen die allen Seiten noch helfen.

00:14:43: Themenwechsel.

00:14:45: Das Thema Regulierung und Bürokratie in Deutschland treibt uns ja in der Baupranche um.

00:14:53: im Neubau ist immer wieder oder würde ich auch unterstreichen, so ist das im Grunde eines der Hemmnisse dass wir nicht auf die Neubauer Zahlen kommen, die wir in Deutschland beäuchten.

00:15:04: Wie sieht es aus im Bereich der Modernisierung?

00:15:07: Wie schätzen Sie das ein?

00:15:08: sind wir überreguliert an dieser Stelle

00:15:11: Also in der Modernisierung natürlich nicht ganz so wie im Bereich des Neubaus, weil es einfach andere Regularien gibt.

00:15:17: Aber ja wir sind immer noch nicht da.

00:15:19: also dass wir eine Überregulierung in Deutschland vor allen Dingen der Wohnungswirtschaft jetzt auf unseren Bereich zu beziehen haben ist glaube ich kein Geheimnis sondern es gehen ja kleine Schritte voran.

00:15:31: Ich glaube sie sind dann näher an der Politik als ich aber kleine Schritten gehen der Bautur etc.

00:15:36: pp, das sind ja Themen wo Schritt für Schritt und da plädiere ich immer drauf dass man nicht immer vielleicht den zweiten Schritt vor dem ersten macht sondern kleine Schritte geht ja in die richtige Richtung.

00:15:47: aber wir stand heute noch völlig überreguliert.

00:15:50: haben sie zwei drei Beispiele aus ihrem Arbeitsumfeld.

00:15:53: Also was uns immer wieder, oder was uns auch in den letzten Jahren wirklich Schwierigkeiten gemacht hat war das Thema des E-Checks und der unterschiedlichen Bewertung des E Checks.

00:16:03: Da musste man plötzlich alle Elektroleitungen aus dem Wohnungen rausschlagen durch neue Ersetzen ohne dass da jetzt tatsächlich unsere Meinung nach technisches Risiko bestanden hätte.

00:16:14: Auch wieder natürlich eine kostentreibende Maßnahme.

00:16:16: und machen wir uns nichts vor Baukosten enden irgendwann früher später immer in der Miete.

00:16:22: Das ist der ökonomische Weg, über den es geht.

00:16:24: Also wenn wir jetzt rufen aus der Wohnungswirtschaft, wir müssen mit der Regulierung wieder bodenständige sinnvolle Levels erreichen, dann ist das das Interesse natürlich auch unserer Mieter?

00:16:35: Ja absolut!

00:16:37: Jetzt drehen wir mal bei anderes Thema Schadstoffsanierung.

00:16:40: Wir haben eine eigene Tochter und ich glaube, jeder, der Bestand im Portfolio hat, hat das Thema schon auf dem Tisch gehabt und ist ein lästiges Thema weil es kostet nur Geld.

00:16:49: Wir haben uns darauf ein bisschen eingerichtet, um flexibler der Wohnungswirtschaft gegenüber zu sein.

00:16:55: Wir haben eine eigene Tochter nur für Schadstoffsanierung und da muss ich mir auch manchmal an den Kopf fassen was denn die Regeln sind.

00:17:02: und mal ein kleines Beispiel zu nennen wir reden immer bei dem Thema Schadstoff- und Arbeitsschutz.

00:17:08: also es ist ja so hoch gekocht dass jeder denkt wenn ich durch die Wohnung gehe Es wurde Schadstoff im Labor festgestellt, dass man nie wieder eintreten kann.

00:17:17: Es geht immer um das Thema.

00:17:18: im Fokus des Arbeitsschutzes heißt letzte mal hatten wir eine Diskussion darüber in einer Wohnung wo beispielsweise schadstoffbelassete Wände geschlitzt werden.

00:17:27: Das geht natürlich sehr ins Detail.

00:17:29: unter einem TRGS Verfahren muss derjenige der damit arbeitet die Maske aufziehen.

00:17:36: Sie können aber jederzeit ohne Maske in die Wohnung gehen.

00:17:38: also es gibt natürlich ein paar Sachen die vielleicht überreguliert Und vor sich sind, vielleicht ist Schadstoffe das falsche Beispiel.

00:17:44: Aber ich will damit einfach nur sagen, dass wir uns das Leben auch echt manchmal alle schwer machen und dadurch natürlich auch Kosten in die Höhe treiben.

00:17:51: Weil wir haben ein Thema besonders Bestandshalt.

00:17:54: Das ist die Bezahlbarkeit von allen.

00:17:56: Es ist ja nicht so, dass keiner den Wohnraumkomfort steigern will, die Wertsteigerung oder modernisieren will sondern es muss halt auch bezahlbar sein.

00:18:04: wenn wir uns da weiter zu regulieren wird's schwer.

00:18:07: also meiner Meinung nach

00:18:09: Wieder ein kleiner Themenwechsel, weil wenn ich schon einen Bauprofi der die Bestandsmodernisierung Tag einen Tag aus macht am Tisch habe interessiert mich besonders wie sie es einschätzen was für Baummaterial Innovationen so in der nächsten Zeit auf uns warten.

00:18:27: Ewigkeiten nichts Großartiges gesehen.

00:18:30: Ich kam mich noch in den Sinnen vor zwanzig Jahren, gab es das Laminat.

00:18:33: Das war dann so ein Durchbruch, plötzlich ein neues Produkt was auf der Fußbodenseite angewendet wurde.

00:18:40: Ansonsten ist da relativ viel Stagnation oder täusche ich mich da?

00:18:45: Ja vielleicht nicht stagnation aber wir müssen natürlich auch gucken Oder man muss ja immer den Boar aufschauen.

00:18:51: Ich glaube im Neubau einen gewissen Punkten, wir können jetzt von Robotik über sonst irgendwas sprechen aber das ist glaube ich schwer in einem Bestandsgebäude das heute umzusetzen.

00:18:58: Das ist hier mal der Punkt.

00:18:59: Wir reden ja heute über ein Bestand im Neu-Boar.

00:19:02: wenn alles planbar ist wie ein schönes drei D Modell haben können wir auch mal gewisse Sachen ausprobieren.

00:19:07: Aber wir beide regen gerade darüber, wir gehen in eine Wohnung rein machen vielleicht den Boden ab und merken okay da schwarzer Kleber Da hilft mir jetzt gerade kein Roboter das zu machen.

00:19:17: Das

00:19:17: ist genau der Gedanke, denn wir müssen ja uns immer wieder vergegenwärtigen dass der Tridetruck im Neubau eines der größten Fragmente überhaupt betrifft weil Deutschland ist schon fertig gebaut.

00:19:30: also wir haben in Deutschland vierzig Millionen Wohnungen und wenn wir irgendwann mal einen vierzig millionen haben dann sieht man aber immer noch dass der Neubauer so innovativ man ihn den auch betreiben kann nicht eigentlich die Hauptaufgabe für uns sein müssen.

00:19:42: wir müssen im Bestand innovativ nach vorne gehen und dort wird der Roboter oder der TID-Drucker meines Erachtens keine große Rolle spielen, oder schätzen Sie das anders ein?

00:19:51: Zumindest nicht in absehbarer Zeit.

00:19:53: Und auch nicht mit den Abwegbarkeiten.

00:19:55: Also ich meine haben wir ja gerade schon gesagt eine Sanierung ist eine Sanierungsbestand.

00:19:59: also Wir können im breite Modell über das Gebäude fliegen dann machen wir das Dach auf und sehen Das haben wir ja gar nicht mit dem D-Modellier gesehen.

00:20:07: Alles wird umgeschmissen, da können wir ja nicht unsere Sachen packen und weglaufen sondern müssen wir beide eine Lösung finden wie wir das sanieren, dass am besten auch noch irgendwo kostengünstig.

00:20:15: Und das ist Sanieren im Bestand, das ist eine Operation am offenen Herzen weil der zweite Punkt ist in den Großteil des Sanierungs wohnt dort auch noch Leute.

00:20:24: Das ist der Punkt, auf den wir gleich eingehen.

00:20:26: Aber vorher noch eine Frage!

00:20:28: Also das Thema Fliesen beispielsweise oder Oberflächenveregelung also sprich Tapeten?

00:20:34: Also alles was so die Materialien sind mit denen sie ja Tag einen Tag aus auch arbeiten.

00:20:39: sehen Sie dort irgendwelche Entwicklungen?

00:20:41: passiert da etwas?

00:20:42: Da passiert schon etwas.

00:20:43: Also dann müssen wir uns einfach auf die dafür zugeschnittenen Industrie ein bisschen verlassen können.

00:20:48: Da passiert jetzt schon etwas Handwerk... Jetzt müssen wir mal über das Handwerk.

00:20:54: Ich glaube, die Industrie ist da schon weiter als das Handwerk an sich.

00:20:58: Weil warum ist es so?

00:20:59: Der durchschnittliche Handwerker ist in Deutschland sechs Mann groß.

00:21:03: Wie soll man von demjenigen, der mit fünf Mitarbeitern und selber noch an der Baustelle arbeitet erwarten, dass er sich noch irgendwie am Samstag und Sonntag, wobei wahrscheinlich auch noch an einer Baustell nacharbeiten macht oder sonst irgendwas großartig um Innovationen kümmern kann?

00:21:19: Da ist das Hauptproblem.

00:21:20: Das Handwerk ist sehr fragmentiert Es ist sehr, sehr breit aufgestellt.

00:21:25: Und es wird sich nicht vermeiden lassen dass in mittelfristiger Zeit auch im Handwerk sich was tun muss weil tun wir das nicht kommen wir alle nicht weiter.

00:21:33: also ich kann jetzt nicht nur den Anspruch an sie an die Wohnungswirtschaft richten.

00:21:37: Wir müssen uns weiter entwickeln und digitalisieren und das handwerken muss es auch tun.

00:21:42: Dafür würde es notwendig sein dass größere Synergien sich bilden werden.

00:21:46: Das wird unausweichlich sein um überhaupt mitzukommen und das auch irgendwie aus Dienstleister sich zu schaffen, was die Wohnungswirtschaft sich denn vorgenommen hat.

00:21:55: Also da geht es um die Weiterentwicklung von beiden Seiten.

00:21:58: Aber ich will immer auf den Ist-Zustand... Wir können immer über Innovationen sprechen aber deswegen habe ich das Beispiel mit dem Handwerker gerade genannt, dass ist der Istzustand, den wir in diesem Segment haben.

00:22:08: Daran muss man ja erstmal arbeiten!

00:22:11: Würden Sie prognostizieren, bevor zu dem Mietern dann kommen dass das Handwerk in den nächsten zehn, fünfzehn Jahren sich groß skaliert?

00:22:18: Also dass wir den kleinen Handwerksbetrieb um die Ecke so immer weniger sehen werden.

00:22:25: Also was haben wir?

00:22:26: Handwerkkapazitäten sind glaube ich rar und sehr sehr wichtig.

00:22:29: also jeder der mit einem Handwerk zu tun hat weiß wie wichtig dieses Handwerker zu holen beziehungsweise auch zu halten.

00:22:36: Wir haben dazu im Handwerk noch eine Nachfolgeregelung, die gerade sehr im Fokus steht.

00:22:43: Das heißt wir haben einen hohen Altersdurchschnitt an Firmeninhabern und ich habe es schon ein oder zwei Mal mitbekommen dass wirklich Betriebe gute Betrieben zwischen fünf und fünfzehn Leuten einfach geschlossen wurden.

00:22:56: Und das war noch ein Beispiel in einem Sanitärbetrieb wo ich mir die Frage stelle okay das darf doch nicht wahr sein?

00:23:02: Wir verlieren hier gerade Handwerkerkapazitäten also Ein Fokus auf Synergien und größere Bündelung wie es vielleicht auch im Neubau als Big Player am Markt.

00:23:13: Die werden wir schon sehen, da bin ich mir sicher.

00:23:15: Sehr interessanter Ausblick!

00:23:17: Und hier letztendlich ist ja auch eine Chance wieder für die deutsche Immobilien- und Bauwirtschaft an dieser Stelle nicht nur in der Professionalisierung sondern durch die Skalierung natürlich auch normalen wirtschaftlichen Treiber zu bekommen – und wir brauchen in unserer Volkswirtschaft wieder ökonomische Treiber.

00:23:33: Gehen wir, gedanklich noch zu den Mietern.

00:23:35: Sie hatten schon angerissen die Operation am offenen Herzen und das erleben wir laufend bei GWH wird immer am offenden Herzen mit den Mieten im Bestand modernisiert.

00:23:45: Wir ziehen nie frei!

00:23:47: Und das ist natürlich dieser Begriff.

00:23:49: Herausforderung trifft es da gar nicht.

00:23:51: Das ist manchmal auch wirklich eine Frechheit wie man den Leuten in ihrer Wohnung mit Dreck und Schmutz und Aufwand und allen möglichen Eingriffen des Leben für eine gewisse Zeit ja doch wirklich erschwert.

00:24:03: Wie gehen Sie damit um?

00:24:04: Was ist Ihr Blick auf dieses Problem?

00:24:08: Das Problem wissen wir beide, das müssen wir irgendwie verbessern.

00:24:12: Wir greifen ja sehr tief in die Privatsphäre von Mietern ein und nehmen als Beispiel mal eine Strangsanierung, die wir beide schon mitgemacht haben.

00:24:20: Eine Strangsanierung ist wirklich die Operation an offenen Herzen.

00:24:24: Schlimmer geht es gar nicht!

00:24:25: Wenn dann noch Schadstoffe ins Spiel kommen wird ... Ganz spannend, also das hat ja auch trotz aller seriellen Ideen Innovation.

00:24:32: Wir müssen ja auch bei so einer Sanierung die Mieter mitnehmen.

00:24:36: Das heißt sie müssen uns zum einen auch reinlassen wir müssen die abholen was passiert hier?

00:24:42: Was ist dein mehrwert danach?

00:24:44: Und nur wenn wir das vor Ort schaffen und den wirklich die Privatsphäre für mehrere Wochen sehr, sehr schwierig machen.

00:24:50: Überlegen Sie mal, ich sage mal eine vierköpfige Familie in so einer Wohnung wohnt was das bedeutet ne Zeit lang auf Toilette und in die Waschräume draußen gehen zu müssen?

00:24:59: Das ist ein Rieseneingriff.

00:25:01: also heißt es ja sehr, Sehr enge Mieterkommunikation.

00:25:05: da muss auch zwischen beiden Institutionen Also Wohnungswirtschaft und Dienstleister sich sehr eng abgestimmt werden um die Mieter mitzunehmen.

00:25:12: Da gehören Mieterveranstaltung, Informationsveranstaltungen dazu.

00:25:16: Da gehören Leute vor Ort die sich nur um die Belange der Mieterkümern.

00:25:19: Das gehört dazu.

00:25:21: Sonst wird schwierig so eine Sanierung am offenen Herzen wirklich auch erfolgreich durchzusetzen.

00:25:27: das gehört dazu.

00:25:28: das gehört genauso dazu wie des Handwerk vernünftig oder die Baustelle nachher vernünftig zu verlassen dass man den Mietern mitnehmen weil am Ende ist es ihr Kunde.

00:25:36: und auch mein Kunde

00:25:38: gibt es den Handwerker, der zum einen die Leistung dann im Bad erbringen und das ganze handwerklich sauber hinkriegt um gleichzeitig noch rhetorisch so gewandt ist.

00:25:48: Und motivationstechnisch so begab dem Mieter zu vermitteln dass es sich lohnt wenn alles fertig ist und dieser Eingriff sich dann irgendwie wieder rechtfertigt?

00:25:56: Gibt's das?

00:25:57: Das gibt es.

00:25:58: Also vielleicht nicht, dass jeder Handwerker vor Ort der da arbeitet.

00:26:01: Vielleicht das kann oder der Sprache so mündig ist, dass es funktioniert.

00:26:06: Deswegen sage ich ja man muss das vorher abstimmen und man muss Leute dafür raus kristallisieren raussuchen die genau das Thema beackern an so einer Baustelle.

00:26:13: also ich meine mal so eine Strangsanierung wenn wir das Thema nicht angehen, dass wir die Mieter mitnehmen wird sehr schwer.

00:26:19: Also das Thema müssen wir beackeren.

00:26:21: natürlich will jetzt auch kein Handwerka zur Nahe drehen Irgendwie Rhetorisch nicht gut ist.

00:26:26: Dafür hat er vielleicht andere Stärken, das ist nicht schlimm, sondern ich meine damit dass man das Thema nicht einfach so installieren kann.

00:26:33: und jetzt auch morgen ins Baubeginn und jetzt ruppen wir mal hier durch, das funktioniert nicht.

00:26:37: Wir müssen uns schon den Kunden, so nenne ich ihn jetzt extra Mal sehr explizit mitnehmen, dass die leicht... Und das ist glaube ich dann nachher, dass i-Tüpfelchen an einem Sanierungsprojekt, einen größeren Projekt dass die vielleicht sogar Fürsprecher für uns in ihrer Mieterschaft wären, dass sie sagen hey guck mal hier mein Bad das ist fertig geworden schau dir es mal an.

00:26:56: Das hat nur zwei Wochen was auch immer gedauert und das war alles sauber.

00:27:00: jetzt sieht dazu dass die Jungs da reinkommen damit wir hier den Strang fertigstellen können.

00:27:03: Das sind so Themen...das ist natürlich das i-Tüpfelchen an so einer Sanierung wenn man das hinbekommt.

00:27:07: Klappt nicht immer je nach Mieterklientil aber haben wir auch schon des öfteren erlebt dass das funktioniert am Ende des Tages.

00:27:14: Jetzt sind wir bei den Mitarbeitern, und wir sind ja der Personality Podcast in der Wohnungs- und Mobilienwirtschaft.

00:27:20: Deswegen geht es natürlich auch ein bisschen um ihre persönliche Sicht auf die Branche und ihr Geschäfte sind Gesellschafter, sie sind Geschäftsführer, Sie haben neben der Verantwortung auch natürlich Wachstumsideen, also unternehmerisch unterwegs... Was treibt sie?

00:27:38: Warum Ist Fischbach da, wo Fischbach jetzt ist aus ihrer persönlichen Motivation raus?

00:27:45: Also ich glaube wir sind da weil das eine unübliche Geschichte bei uns war die wir so erlebt haben.

00:27:52: Wenn man da mal ein bisschen zurückblickt Danny und ich also mein Mitgesellschafter-Kollege Danny Fischfach und ich Wir hatten eigentlich im Jahr zwei tausend neun mit dieser Branche nichts zu tun sondern wir wollten zu dem Zeitpunkt noch gerne Eishockey Profi sein oder werden.

00:28:08: Das hat dann am Ende nicht so funktioniert durch den Schicksalsschlag in Dennis Familie, sprich sein Vater der damals einen kleinen Handwerksbetrieb hatte.

00:28:14: Acht Mann hinter Hof wie man sich typisch Handwerk so vorstellt oder wo ich auch gerade von gesprochen habe ja er ist ins Krankenhaus gekommen ist auch nie wieder zurück ins Unternehmen gekommen und wir sind ab dem Zeitpunkt eigentlich im kalte Wasser geschmissen worden ohne davon zu wissen.

00:28:28: also Eigentlich war es nur eine Übergangsphase.

00:28:30: Und ich hab meinen Kumpel Denny angeboten, ne?

00:28:32: Ich komm morgen mittens Unternehmung und bin bis heute nicht raus.

00:28:35: Das haben wir bis heute gerockt.

00:28:36: Das ist unglaubliche

00:28:37: Geschichte!

00:28:38: Aber das erstens war eine unglaublich Geschichte und zum zweiten natürlich auch eine unglaubliche Erfolgstory wenn man da so betrachtet.

00:28:46: Zum anderen aber was ist die Motivation in Ihnen drin?

00:28:51: also was ist morgens frühes wenn sie auf ihre Aufgaben gucken das was Sie anspornt?

00:28:58: Naja also wir dürfen einem sehr, sehr ich sag mal wichtigen oder wichtig gewohnten Thema wohnen.

00:29:05: Sehr erheblichen Beitrag leisten das mit unserer mittelständigen Firma oder Firmengruppe hier.

00:29:11: Das motiviert uns schon sehr dass wir auch mittlerweile wie jetzt heute auch gefragt werden zu einer Meinung zu gewissen Themen.

00:29:19: Das motivate uns ungemein.

00:29:21: Wir müssen wissen wo wir herkommen weil wir waren ganz klein angefangen haben uns vielleicht zu einem Experten in der Sanierung entwickelt, da sind wir auch stolz drauf.

00:29:29: Wir sind natürlich noch nicht am Ende der Reise.

00:29:30: Wir wollen gesandhablich natürlich deutschlandweit ein Ansprechpartner und ein Experte auf dem man zurückgreifen kann in diesen Themen der Sanierungen, der Wohnungssanierung, der Bestandsgebäude sein.

00:29:41: Da entwickeln die uns gerade hin.

00:29:43: Natürlich hat auch der Weg von uns nicht so einfach wie er sich jetzt anhört.

00:29:48: also da haben wir ganz viele Schmerzen und Erfahrung mitmachen müssen Und ich glaube auch viele Niederlagen, aus denen man viel gelernt hat.

00:29:55: Ich glaube das ist für jeden Unternehmer der wichtigste Punkt, aus Niederlag zu lernen und nicht eben liegen zu bleiben.

00:30:03: Wir haben beide noch so ein Sportlerherz am Pochen, dass man schnell wieder aufsteht die Krone richtet und weiter macht.

00:30:12: Das motiviert uns natürlich um hier weiter zu machen.

00:30:15: Natürlich ist unser Ziel der Partner der Wohnungswirtschaft zu sein wenn es um das Thema Bestandsanierung geht.

00:30:22: Was ist zu ihr Auftankmechanismus?

00:30:26: Wie finden Sie Ihre Kraft, was ist am Wochenende, wenn sie nicht sich mit der Bilanz der Fischbachgruppe beschäftigen auf Ihrem Tisch?

00:30:33: Also zumindest nicht am Wochenend, aber ich habe ja gerade schon mal kurz verlauten lassen... Ich wollte mal Eishockey Profi werden und wir haben es geschafft, dass wir jeden Dienstag in unserer Betriebsportmannschaft aus Eis gehen.

00:30:46: Hier sind noch viele Mitarbeiter die Ex-Profis sind.

00:30:49: Da ist auch das Thema Arbeit tabu, sondern da geht es dann wirklich nur um das Thema Eis okay und Sport.

00:30:55: Und den Wettbewerb.

00:30:56: Und da toben wir uns alle aus!

00:30:58: Das finde ich einmal die Woche wirklich kopffrei ohne über die Arbeitsversprechen zumindest mal eineinhalb Stunden... ...und ansonsten ist der Fokus schön auf der Firma, das muss ich ja leere sagen.

00:31:08: Schönen Dank!

00:31:08: Das war Lukas Heise Geschäftsführer und natürlich auch der Gesellschaft, da der Fischbach Gruppe.

00:31:15: Wir haben gemeinsam reingeguckt in die große Aufgabenwelt der Modernisierung von Mietwohnungsbeständen hier in Deutschland.

00:31:22: Das war sehr geistreich und informativ.

00:31:24: Danke dafür an Allo, der Hinweis dass wir nächste Woche Dienstag wieder live dabei sind und wir uns freuen wenn Sie uns zuhören!

00:31:32: In diesem Sinne herzlichen Dank Herr Heise.

00:31:35: Dankeschön.

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