Was löst die Vergesellschaftungsdebatte aus, Herr Dr. Wiegel?

Shownotes

Die LEG besitzt keine Wohnungen in Berlin und wird trotzdem bis nach Sydney gefragt, was in der Hauptstadt los ist. Stefan Bürger spricht mit Dr. Volker Wiegel, COO der LEG Immobilien, über die Berliner Debatte um Vergesellschaftung, den Blick internationaler Investoren und den Weg zu mehr Wohnraum.

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Volker Wiegel: Ich finde es superschwierig, das zu erklären. Ja, ich glaube, es ist einfach, dass wir derzeit erleben, dass einfache Antworten auf die Komplexität der Welt total reüssieren.

Intro: Willkommen zu Wohngefühl, dem wöchentlichen Podcast von und für die Macher in der Immobilien- und Wohnungswirtschaft.

Intro: Erhalten Sie exklusive Einblicke in Mindset und Know-how von den Experten aus der Branche.

Stefan Bürger: Ja, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, ein herzliches Willkommen wieder mal aus Düsseldorf.

Stefan Bürger: Ich bin bei der LEG zum zweiten Mal inzwischen und freue mich, dass ich Volker Wiegel mir gegenüber sitzen

Stefan Bürger: habe, dem COO der LEG. Und danke, dass ich hier sein darf.

Volker Wiegel: Danke, Stefan, für den Besuch. Gerne gesehen, immer wieder.

Stefan Bürger: Ja, wer weiß, wie oft ich noch zu dir komme.

Stefan Bürger: Heute treibt uns die Vergesellschaftungsdebatte von Berlin zusammen.

Stefan Bürger: Denn wir haben Wahlergebnisse gesehen vor kurzem, die uns natürlich Sorge machen müssen.

Stefan Bürger: Denn es läuft alles darauf hinaus, dass dieses Thema uns noch lange begleiten wird.

Stefan Bürger: Ist denn aus deiner Sicht in Berlin das Problem gelöst, wenn vergesellschaftet wird?

Volker Wiegel: Das ist eine rhetorische Frage. Klar ist Nein.

Volker Wiegel: Das schafft ja keine einzige Wohnung.

Volker Wiegel: Das ist immer so das Totschlagargument, das man bringen kann.

Volker Wiegel: Dass es aber natürlich dazu kommen konnte, ist halt brutal.

Volker Wiegel: Ich finde, es rüttelt an Grundpfeilern unserer Republik, weil wir haben unglaublich viel Wohlstand gewonnen über die letzten Jahrzehnte

Volker Wiegel: dadurch, dass jeder sein Eigentum hatte und dass auch niemandem weggenommen wurde.

Volker Wiegel: Und das ist einfach die Basis der Marktwirtschaft, dass Eigentum gebildet werden kann.

Volker Wiegel: Und das erschreckt mich total, dass das so verfängt und so ein Riesenthema ist und das als Lösung gesehen

Volker Wiegel: wird, obwohl es offensichtlich keine Lösung ist.

Stefan Bürger: Bevor wir darauf eingehen, was denn echte Lösungen sein könnten, Hast du ja einen Blick auch über Deutschland hinaus,

Stefan Bürger: denn ihr seid ein börsennotiertes Unternehmen.

Stefan Bürger: Ihr habt Investoren internationaler Couleur. Gib uns doch mal einen Eindruck, wie die darauf reagieren.

Stefan Bürger: Was hörst du von eurer Investorenseite?

Volker Wiegel: Ja, schockiert. Tatsächlich? Tatsächlich, ja. Und auch neu.

Volker Wiegel: Also erstaunt. Das ist tatsächlich eines der, wir haben keinen Bestand in Berlin.

Volker Wiegel: Deswegen ist es aber schwer, jemandem zu vermitteln.

Volker Wiegel: Ich war mit unserem CEO, dem Lars von Lackum, im Frühjahr auf so einer Asien-Roadshow.

Volker Wiegel: Und da waren wir in Hongkong, Melbourne, Sydney und mit Investoren gesprochen.

Volker Wiegel: Und tatsächlich wirst du in Sydney gefragt, was da los ist.

Stefan Bürger: Also in Sydney weiß man, was hier an Debatten passiert?

Volker Wiegel: In Sydney weiß man, was hier an Debatten ist.

Volker Wiegel: Das ist der weitest entfernteste Punkt, den es so gibt.

Volker Wiegel: und wird gefragt, ob das eigentlich valide ist, dann in ein Unternehmen zu investieren in Deutschland.

Volker Wiegel: Und das ist etwas, was, glaube ich, einfach wenig klar ist, dass das nicht abgrenzbar ist.

Volker Wiegel: Und das ist natürlich aus dem Blick von Sydney, sieht man das nicht als ein lokales Problem in einer

Volker Wiegel: unbedeutenden Stadt, sondern das ist halt die Hauptstadt und was in der Hauptstadt passiert, ist irgendwo auch symptomatisch für

Volker Wiegel: das Land. Und das verschreckt das internationale Kapital, ganz sicher, macht alle sehr vorsichtig.

Volker Wiegel: Und ist ja auch die Sache, warum soll man jemandem sagen, investiere hier in Immobilien, wenn du vielleicht nachher

Volker Wiegel: enteignet wirst.

Stefan Bürger: Kannst du in Hongkong jemandem erklären, dass das halt jetzt im Grunde ein Bundesland ist und dieses Bundesland nur

Stefan Bürger: für sich und dass bis das passiert ja auch noch fünf Jahre ins Land gehen werden, weil zwischendrin gibt

Stefan Bürger: es im Zweifelsfall ja auch noch vom Bundesverfassungsgericht Urteile, die abgewandt werden.

Stefan Bürger: Nimmt man das dort auf oder wird da auch relativ schnell dann pauschal ein Urteil gestellt?

Volker Wiegel: Es fällt schwer, das aufzunehmen und mir fällt das auch schwer jetzt zu sagen mit Inbrunst, das ist nur

Volker Wiegel: ein lokales Berliner Problem, das tangiert uns alle nicht.

Volker Wiegel: Ich finde, es ist schon ein wirklicher Paradigmenbruch oder ich weiß gar nicht, wie man das richtig bezeichnet, aber

Volker Wiegel: es ist halt etwas, was die Grundfesten unseres Wirtschaftens tangiert.

Volker Wiegel: Ja, und natürlich versuchen wir das dann auf das einzuordnen, was es ist.

Volker Wiegel: Und es ist ja letztlich ein Berliner Thema und kann man alles kleinreden, aber ich finde es ist nicht

Volker Wiegel: richtig, das nur kleinzureden, weil es schon ein Thema ist, wo du siehst, dass ein großer Teil der Bevölkerung

Volker Wiegel: wirklich der Meinung ist, dass die Basis des Wirtschaftens, die uns diesen großen Wohlstand beschert hat, dass die nicht

Volker Wiegel: die richtige ist, sondern in der Vergesellschaftung mehr Heil liegt.

Volker Wiegel: Obwohl wir eigentlich immer gesehen haben, dass alle Gesellschaften, die damit agiert haben, gescheitert sind.

Stefan Bürger: Da würde ich das Gespräch gerne hin entwickeln, Volker.

Stefan Bürger: Denn es ist ja wirklich schwer zu verstehen, dass Methoden des letzten Jahrhunderts und gerade in der ehemaligen DDR

Stefan Bürger: war das Thema Vergesellschaftung ja eines der großen Paradigmen, mit den Ergebnissen, die wir alle gesehen haben nach der

Stefan Bürger: Wende, jetzt wieder eine neue Dominanz bekommen.

Stefan Bürger: Wie erklärst du dir das? Diese Vergessenheit, auch historische Vergessenheit dessen, was Vergesellschaftung an Schwierigkeiten, und Schwierigkeiten ist eigentlich

Stefan Bürger: untertrieben, wirklich an Megaproblemen erzeugen kann.

Volker Wiegel: Ich finde es superschwierig, das zu erklären.

Volker Wiegel: Ich glaube, es ist einfach, dass wir derzeit erleben, dass einfache Antworten auf die Komplexität der Welt total reüssieren.

Stefan Bürger: Das ist

Volker Wiegel: total traurig. Dass, glaube ich, viele Menschen sich danach sehnen, dass es ganz einfache Antworten gibt und ganz einfache

Volker Wiegel: Lösungen gibt. Dass wahrscheinlich da doch irgendwie mehr Vertrauen in den Staat ist als in private Akteure, was ich

Volker Wiegel: auch glaube, dass das in der Vergangenheit nicht gerechtfertigt ist.

Volker Wiegel: Und vielleicht natürlich auch in Berlin einfach einen unglaublichen Boom erlebt hat, eine hohe hohe Mieterquote, eine geringe Eigentumsquote

Volker Wiegel: hat, deswegen Spezifika aufweist, die dazu geführt haben, dass halt der Wohnungsmarkt extremst, extremst knapp ist in Berlin und

Volker Wiegel: Leute wirklich nach Wohnungen suchen und es keine anderen Lösungen angeboten werden und deswegen man halt nach diesen vermeintlich

Volker Wiegel: einfachen Lösungen ruft, die aber nichts bringen werden.

Stefan Bürger: Ich habe hier noch eine andere Erklärung und das ist die, dass ein Großteil der Bevölkerung nicht mehr weiß,

Stefan Bürger: wie Wirtschaft wirklich funktioniert. Also, dass die Wirkungen, die wir haben, Innovationen, die entstehen, weil man Erfolg haben möchte,

Stefan Bürger: weil man auch wirtschaftlichen Erfolg haben möchte, als Motivationsfaktor der Treibstoff sind für eine erfolgreiche Gesellschaft.

Stefan Bürger: Dass all diese Funktionalitäten gar nicht mehr wahrgenommen werden.

Stefan Bürger: Siehst du das auch so? Oder würdest du sagen, es ist eher die Richtung, dass Vergesellschaftung was Heimeliges ist?

Stefan Bürger: Also wir sitzen in einem Boot, es fühlt sich ja irgendwie dann auch so stabil und so familiär an.

Volker Wiegel: Ich glaube, es ist wahrscheinlich, also ich gebe dir da total recht, das ist glaube ich was so seit

Volker Wiegel: der Finanzmarktkrise über Corona gekommen ist, dass man einfach immer gesagt hat, der Staat hilft dann bei allen großen

Volker Wiegel: Krisen und macht die Schatulle auf.

Volker Wiegel: Und da saßen wir ja auch auf dem Boot der Glückseligkeit mit niedrigerer Staatsverschuldungsquote und Möglichkeiten, da viel aufzumachen,

Volker Wiegel: dass man immer denkt, dann gibt es halt hier wieder ein Sondervermögen und da gibt es was.

Volker Wiegel: und in Teilen sicherlich mal komisch angeguckt wird, wenn man sagt, man macht das, um Geld zu verdienen und

Volker Wiegel: um erfolgreich zu sein. Und das ist letztlich der Treiber, den wir alle haben, dass wir erfolgreich sein wollen.

Volker Wiegel: Und das spiegelt sich dann auch daran, dass man wirtschaftlich erfolgreich ist und nicht nur, dass man etwas Altruistisches

Volker Wiegel: macht. Das glaube ich ist total irgendwo traurig verloren gegangen in Teilen.

Volker Wiegel: Ob das bei allen Leuten aber auch schon immer so war, weiß ich nicht genau.

Volker Wiegel: Ich glaube, dass wir vielleicht auch das nicht verallgemeinern dürfen, weil die Welt oder die Gesellschaft auch nicht nur

Volker Wiegel: aus Entrepreneuren bestand und auch nicht in den 60er, 70er Jahren nur Entrepreneure in Deutschland waren.

Volker Wiegel: Aber natürlich dieses Bewusstsein, wenn man ordentlich schafft, dann schafft man auch mehr Wohlstand.

Volker Wiegel: Natürlich ist auch der Wohlstand insgesamt gestiegen.

Volker Wiegel: Es ist sicherlich aber auch eine große Spreizung in der Gesellschaft, dass der Wohlstand in bestimmten Regionen oder bestimmten

Volker Wiegel: Gehaltsklassen deutlich stärker gestiegen ist als in anderen.

Volker Wiegel: und dadurch, dass der gefühlte Wohlstandsaufbau vielleicht für viele Menschen nicht ganz so da ist.

Volker Wiegel: Und man sieht plötzlich, was andere vielleicht auch übertreiben.

Volker Wiegel: Ja, ganz schwieriges, großes Thema, das wahrscheinlich aber dazu führt, dass dann diese Lösungen kommen, wo man denkt, quasi

Volker Wiegel: das, was bislang da war, ich glaube, das ist der Wunsch, irgendwo was zu ändern, weil man sagt quasi,

Volker Wiegel: Bislang reden alle darüber, dass man mehr bauen muss und mehr sonst was machen muss.

Volker Wiegel: Und da gibt es Regierungen, die Neubauziele in die Welt hängen und tun und machen.

Volker Wiegel: Und das scheint ja alles nicht zu wirken.

Volker Wiegel: Und deswegen glaube ich, die Idee entsteht ja, dann muss man es halt ganz anders machen.

Stefan Bürger: Kommt da auch Demokratie an die Grenzen?

Stefan Bürger: Also wenn dein Parteiprogramm ist, Freibier für alle, dann ist es naheliegend, dass man gewählt wird.

Stefan Bürger: Ist Demokratie in solchen Situationen, wie wir sie jetzt volkswirtschaftlich auch erleben, du hast gesagt, es wird komplexer, die

Stefan Bürger: Wirtschaft stagniert seit vielen Jahren, gerät da Demokratie auch an ihre Grenzen?

Volker Wiegel: Es scheint so, ich hoffe nicht, weil ich bin überzeugt davon, dass dieses Modell, das wir haben, das Bestmögliche

Volker Wiegel: ist, das es gibt. Es Es ist bestimmt nicht optimal.

Volker Wiegel: Es ist auch schwierig zu vermarkten und zu verkaufen im Werben.

Volker Wiegel: Ich hatte das Glück, dieses Jahr war Joachim Gauck hier in Düsseldorf zu einer Veranstaltung und hat dort gesprochen.

Volker Wiegel: Und das war, fand ich, super beeindruckend, weil er genau dieses Thema aufnahm, dass wir eigentlich mit viel mehr

Volker Wiegel: Stolz auch und viel mehr Begeisterung für unsere Gesellschaftsformen kämpfen und reden müssen und dass wir uns nicht verstecken

Volker Wiegel: dürfen, dass wir natürlich Herausforderungen haben, dass auch nicht alles gut ist, dass auch nicht alles super läuft und

Volker Wiegel: dass es Sachen gibt, die man gegensteuern muss, aber dass es doch in der Geschichte keine Gesellschaftsform gab, die

Volker Wiegel: mehr Wohlstand geschaffen hat als eine marktwirtschaftlich basierte Demokratie.

Volker Wiegel: Und da finde ich, hat er total recht.

Volker Wiegel: Das ist aber, gelingt teilweise halt nicht.

Volker Wiegel: Das gelingt auch den Politikern häufig nicht, das richtig rüberzubringen.

Volker Wiegel: Und es wirkt dann sehr im Persönlichen und in den Eigeninteressen steckend.

Volker Wiegel: Und fehlt dann vielleicht ein bisschen, oder ich würde mir mehr wünschen, mehr Unabhängigkeit und Begeisterung in der Klasse.

Volker Wiegel: Aber kommt die Demokratie an ihre Grenzen oder ist sie in Gefahr?

Volker Wiegel: Das glaube ich, ist sie. Das muss man so sehen, dass da eine ernsthafte Gefahr ist von links wie

Volker Wiegel: rechts. dass die Mitte auch struggelt, um es mit einem Anglizismus zu bezeichnen, damit umzugehen.

Volker Wiegel: Ich glaube aber nicht, dass sie am Ende ist, weil es aus meiner Sicht das überlegene Modell ist.

Stefan Bürger: Gehen wir zurück in die Immobilienwirtschaft und fragen uns, warum konnte es mit der Enteignung überhaupt so weit kommen?

Stefan Bürger: Die Vorgeschichte ist ja die Deutsche Wohnen Enteignen-Initiative, die dann zu der Volksabstimmung geführt hat.

Stefan Bürger: Und Deutsche Wohnen enteignen wiederum basiert ja auf vielen Mythen.

Stefan Bürger: Und das sind Mythen, die gelten für die Wohnungswirtschaft insgesamt.

Stefan Bürger: Also wir machen Geld, wir sind diejenigen, die die Immobilien verrotten lassen und auf dem Rücken dann der Mieter

Stefan Bürger: unsere Profite bringen. Gleichzeitig sind wir im Umgang mit unseren Mietern relativ herzlos, da wird gekündigt, wenn nicht gezahlt

Stefan Bürger: wird. Das sind ja alles so diese Schwarz-Weiß-Malereien.

Stefan Bürger: Warum gelingt es der Wohnungswirtschaft so wenig, ihre tatsächlichen Qualitäten zu kommunizieren?

Volker Wiegel: Ja, ganz schwieriges Thema, also ein gutes Thema auch.

Volker Wiegel: Deswegen, glaube ich, machst du ja auch mit Begeisterung diesen Podcast, um da ein bisschen mehr Neugierde bei allen

Volker Wiegel: Hörern zu wecken. Es ist, glaube ich, liegt es daran, weil es einfach sehr viele Mieter gibt und der

Volker Wiegel: Mieter-Vermieter-Verhältnis immer nie perfekt ist. Es ist immer ein Spannungsfeld, weil der eine will natürlich irgendwo Mieter haben und

Volker Wiegel: der andere will wohnen. Ja, und die Herausforderungen stecken dann da in dem Zulassen von Komplexität und auch von

Volker Wiegel: der Neugierde aufeinander. Und das, glaube ich, haben wir manchmal auch ein bisschen miteinander verlernt, dass wir sehr schnell

Volker Wiegel: immer pauschal Meinungen haben und uns urteilen.

Volker Wiegel: Und ich saß mal zusammen mit von einer großen Stadt in Nordrhein-Westfalen, dem Sozialdezernenten, und der mich dann fragte,

Volker Wiegel: ob ich nicht schlechtes Gewissen hätte, mit dem Wohnen der Leute Geld zu verdienen.

Volker Wiegel: Und da war ich erst mal kurz baff und habe ihn dann aber auch gefragt, ob er denn zum

Volker Wiegel: Beispiel hätte er doch keine Probleme, dass seine Stadtwerke auch einen Beitrag zum Kommunalhaushalt liefern und die würden sich

Volker Wiegel: mit dem Wasser der Leute Geld verdienen.

Volker Wiegel: Und da hätte er ja auch kein schlechtes Gewissen.

Volker Wiegel: Und wir haben uns da in so eine Ecke drängen lassen oder sind gedrängt oder selbst auch ins Rheinmühl

Volker Wiegel: manövriert, dass dieses Wohnen plötzlich etwas ist, wo man den Geruch hat, man darf damit nicht irgendwie wirtschaftlich agieren,

Volker Wiegel: mit der Butter und dem Wasser aber schon.

Volker Wiegel: Und das ist

Stefan Bürger: Das ist der Punkt. Warum ist es bei einem Arzt, der an der Behandlung, die er an mir vollführt,

Stefan Bürger: seinen Lebensunterhalt verdient, völlig okay, du hast gerade gesagt Butter, Also dass Landwirte Geld damit verdienen, dass sie uns

Stefan Bürger: mit Nahrungsmitteln versorgen. Alles ganz basale Geschichten.

Stefan Bürger: Warum ist das Wohnen so speziell?

Volker Wiegel: Ja, das ist verrückt, weil es, glaube ich, einmal der größte Punkt ist, den die Menschen, oder einer der

Volker Wiegel: größten Punkte, fixen Ausgabepunkte, den die haben.

Volker Wiegel: Wenn man guckt, das ist ja letztlich ein Abo-Modell, was wir anbieten als Wohnungswirtschaft.

Volker Wiegel: Du hast dein Netflix-Abo, du hast dein Spotify-Abo, vielleicht hast du noch irgendwelche Amazon Prime Sachen und du hast

Volker Wiegel: die Wohnung. Und wenn du dann guckst quasi zwischen Spotify und Wohnen, ist das halt ein ganz, ganz krasser

Volker Wiegel: Unterschied im Ausgabenblock. Und daher ist das, glaube ich, etwas, was total die Leute deswegen beschäftigt, weil sie merken,

Volker Wiegel: ob jetzt Spotify 10% die Preise erhöht oder nicht.

Volker Wiegel: Da ist nicht so ein rasender Unterschied dann in den Kosten.

Volker Wiegel: Wenn aber das Wohnen insgesamt teurer wird, dann merken das jeder.

Volker Wiegel: Und das Wohnen ist ja auch nicht nur die Kaltmiete, was man ja immer denkt, sondern das ist ja

Volker Wiegel: ganz viel die Warmmiete. Und dann hast du ja die ganzen Heizkosten, die sich unglaublich entwickelt haben über die

Volker Wiegel: letzten Jahre und da sind alle Krisen in der Welt, die kommen auch aufgezählt, die da reinschlagen.

Volker Wiegel: Aber dass das für den Menschen natürlich auch nicht unbedingt zu differenzieren ist, wo kommt jetzt plötzlich diese große

Volker Wiegel: Steigerung her. Es ist zu differenzieren, aber es fällt schwerer, das zu differenzieren.

Volker Wiegel: Und daher hat man, glaube ich, einfach diesen großen, großen Kostenblock für das Wohnen, wo die Kaltmiete drin ist

Volker Wiegel: und dann natürlich aber auch die Warmmiete ist und die Betriebskosten, die reinschlagen.

Volker Wiegel: Und das sind dann die Punkte, die man jeden Monat sieht, die man einmal im Jahr sieht, wenn die

Volker Wiegel: Nebenkostenabrechnung kommt und wo man denkt, boah, wenn ich davon weniger hätte, wäre auch schön.

Volker Wiegel: Ja,

Stefan Bürger: Welche Rolle spielen deiner Meinung nach die Akteure auf der anderen Seite des Tisches, einem Mieterbund, NGOs, die sich

Stefan Bürger: rund um das Thema Wohnen ja inzwischen auch platziert haben, also ist auch ein Hintergrund dieses, man muss ja

Stefan Bürger: schon sagen Paradigmenkampfes, den wir da in Deutschland haben, dass wir anders als in anderen Industrien auch eine in

Stefan Bürger: Anführungsstrichen Gegenseite haben?

Volker Wiegel: Ja, auch glaube ich und natürlich auch wird damit viel populistische Politik auch gemacht.

Stefan Bürger: Das ist

Volker Wiegel: natürlich auch relativ einfach. Es gibt einfach viel mehr Mieter als Vermieter.

Volker Wiegel: Und wenn du guckst quasi auf der NGO-Gegenseite, Mieterbund, wenn du das so nennst, die machen das das ja

Volker Wiegel: auch um Geld zu verdienen, die machen das ja nicht umsonst.

Volker Wiegel: Es sind ja auch Geschäftsmodelle, natürlich alles will das aber nicht irgendwo betonen, dass das jetzt der Gegenseite ist.

Volker Wiegel: Es gibt da total Unterschiede, es gibt bei Mieterbunden welche, wo man wirklich super konstruktiv gut zusammenarbeitet, gibt aber

Volker Wiegel: auch da unterschiedliche Gruppierungen, die halt dann keine eine politische Agenda haben.

Volker Wiegel: Es gibt also tatsächlich Das ist tatsächlich auch eine Stadt in Nordrhein-Westfalen, wo wir dann einfach nicht mehr Modernisierungen

Volker Wiegel: machen, weil wir wissen, dass der Mieterbund uns immer gleich mit Strafanzeigen überzieht, weil sie das einfach nicht wollen.

Volker Wiegel: Jetzt sind sie ganz enttäuscht, dass wir da nicht mehr modernisieren, weil das doch eigentlich auch schöner ist, wenn

Volker Wiegel: man einen Balkon hat, als wenn man keinen Balkon hat.

Volker Wiegel: Das ist aber eine Interessensgruppe, die auch ihre Interessen hat.

Volker Wiegel: Und das ist, wenn man so ein bisschen den Bogen schlägt zu deinem globalen Beginn, ist das natürlich auch

Volker Wiegel: eine Sache, die irgendwie dieses Land sehr, sehr stark gemacht hat, dass wir weitgehend konsensual unterwegs waren und gegeneinander

Volker Wiegel: gearbeitet haben. Und das fällt da vielleicht auch schwer.

Stefan Bürger: Ja, du hast es gerade genannt, die Rolle der Politik.

Stefan Bürger: Wenn wir NGOs, Mieterbund und ähnliches abgearbeitet haben, muss man sich ja fragen, wie konnte die Politik diese Vergesellschaftungsdebatte

Stefan Bürger: ausufern lassen? Sie ist ja nie konstruktiv inhaltlich geführt worden, sondern sie war sofort ein Lagerwahlkampf.

Stefan Bürger: Hat Politik da ein Stück weit versagt?

Stefan Bürger: Versagt Politik grundsätzlich beim Thema Wohnen deiner Meinung nach?

Volker Wiegel: Das ist so pauschale Aussagen schwer.

Volker Wiegel: Ich finde, es gibt da auch differenzierte Meinungen.

Volker Wiegel: Es gibt da auch, wenn man mit den Politikern spricht, ist das eigentlich immer vieles auch sehr sinnvoll und

Volker Wiegel: pragmatisch und gut. Deswegen würde ich da nicht von einem Politikversagen sprechen.

Volker Wiegel: In der Summe ist, glaube ich, diese Vergesellschaftungsdebatte etwas aus dem Ruder gelaufen.

Volker Wiegel: Es gab da ja auch die Initiative und die Aussagen der Bundesregierung, dass man die Enteignung bundesgesetzlich verbieten will,

Volker Wiegel: dass vor der Sommerpause, da ist ja bislang auch wenig passiert, um das mit konkreten Schritten zu hinterlegen.

Volker Wiegel: Und Politik hängt da auch, und das ist das Thema, dass sich einfach die demokratischen Parteien der Mitte schwer

Volker Wiegel: tun, mit diesen Angriffen von links und rechts dort zu positionieren und da diesen Kampf führen oder diese Schwierigkeiten

Volker Wiegel: haben, sich sinnvoll zu positionieren und irgendwo auch den Menschen reinen Wein einzuschenken und denen auch klar aufzuzeigen, aufzuzeigen,

Volker Wiegel: wo die Grenzen sind dessen, was da gefordert wird.

Volker Wiegel: Und da wird natürlich dann immer gesagt, es schafft keine Wohnung, es verfängt aber irgendwie nicht.

Volker Wiegel: Und dass Politik da mehr werben muss, mehr Glaubhaftigkeit haben muss und mehr Glaubwürdigkeit haben muss, für eigene Überzeugung

Volker Wiegel: einzustehen und weniger nach Wählerstimmen zu schielen, würde ich mir schon wünschen.

Volker Wiegel: Ist das jetzt aber ein Politikversagen auf ganzer Basis, glaube ich, einfach eine komplizierte Gemengelage, in der wir jetzt

Volker Wiegel: sind und es auch schwierig ist, wieder rauszukommen.

Stefan Bürger: Es ist interessant, du hast vorhin gesagt, es rüttelt an deinen gesellschaftlichen Wurzeln, dass so eine Debatte überhaupt stattfindet.

Stefan Bürger: Aber von einem Politikversagen wollen wir dann auch nicht sprechen.

Stefan Bürger: Aber wenn es an den Säulen rüttelt, dann hat ja irgendjemand versagt.

Stefan Bürger: Wer war es denn dann? Also sowas passiert ja nicht zufällig.

Volker Wiegel: Nein, das passiert nicht zufällig. Das ist wahrscheinlich, ja, aber was ist die Politik?

Volker Wiegel: Das ist ja auch nichts, was du pauschalieren kannst.

Stefan Bürger: Okay, ich erlöse dich.

Volker Wiegel: Nein. Nein.

Stefan Bürger: Denn die Frage ist ja die, was könnte man denn sinnvollerweise alternativ tun?

Stefan Bürger: Und das wäre ja doch schlicht und ergreifend Angebot zu schaffen und auf die Art und Weise mit mehr

Stefan Bürger: Wohnraum die Problemlage in Berlin aktiv anzugehen.

Stefan Bürger: Und wenn man sich anschaut, was an Kosten durch die Vergesellschaftung im Raum besteht, dann wäre das ja ein

Stefan Bürger: enormes Bauprogramm, was tatsächlich auch neue Wohnfläche schaffen würde.

Volker Wiegel: Das wäre ein gigantisches Bauprogramm, wenn man das Geld dann ausgeben würde, um zu bauen.

Volker Wiegel: Und dafür braucht man natürlich auch Bauflächen.

Volker Wiegel: Und da gibt es ja auch diese Debatte ums Tempelhofer Feld und alles.

Volker Wiegel: Wo man natürlich auch diese Schwierigkeit hat, den Menschen zu vermitteln, du kannst nicht alles haben.

Volker Wiegel: Du kannst nicht Wohnraum haben und kannst diese riesen Freiflächen haben, sondern man muss ja auch irgendwo Kompromisse schaffen

Volker Wiegel: und damit weiterkommen. Aber letztlich geht es nur aus meiner Sicht durch mehr Angebot, um zu schaffen und diese

Volker Wiegel: Entlastung hinzukriegen. Und wir haben einfach hohe Baukosten, wir brauchen auch dieses Baugesetz E, dieses einfachere Bauen, günstigeres Bauen,

Volker Wiegel: dass wir nicht ein serielles Bauen, dass wir nicht einfach immer sagen, es muss genau so weitergehen wie bislang

Volker Wiegel: mit städtebaulichen Wettbewerben für einzelne Objekte und sonst was, was alles sehr viel teurer macht, um dann ein günstiges

Volker Wiegel: Wohnen anzubieten. Das ist, glaube ich, funktioniert einfach nicht.

Stefan Bürger: Siehst du an der Stelle eine positive Entwicklung und wir verlassen jetzt mal Berlin, denn wir brauchen in ganz

Stefan Bürger: Deutschland ungefähr 700.000 Wohnungen. Das ist das, was sich an geringerer Bautätigkeit in den letzten Jahren angesammelt hat, plus

Stefan Bürger: das, was jetzt aktiv natürlich Jahr für Jahr auch an Nachfrage noch dazu kommt.

Stefan Bürger: kommt, siehst du Bewegung? Also wird Bauen einfacher?

Stefan Bürger: Haben wir die Zeichen der Zeit in deiner Wahrnehmung ein Stück weit gesehen?

Stefan Bürger: Und ist mit Gebäudetyp E, mit der Vereinfachung und Bauturbos, also an martialischen Begriffen, mangelt uns ja nicht jetzt

Stefan Bürger: auch was nach vorne gegangen?

Volker Wiegel: Wenig, leider wenig. Leider tatsächlich wenig.

Volker Wiegel: Das Bauturbo ist alles gute Ideen, braucht dann aber auch immer die Kommunen, die es umsetzen und die lokale

Volker Wiegel: Ebene, die die Vereinfachung schafft. Und wir brauchen da einfach mehr Bewusstsein, dass wir in den Ballungsgebieten, wo die

Volker Wiegel: Knappheit da ist, einfach schneller und einfacher bauen müssen und dort weniger diese NIMBY-Kultur, dass man sagt, überall, aber

Volker Wiegel: nicht hier. Ja, und dann diskutieren wir ja über alles vieles.

Volker Wiegel: Und das ist letztlich ein Thema, was wir auch nicht nur dort haben, auch bei Infrastruktur, wenn man über

Volker Wiegel: Autobahnen oder Bahnen oder sonst was nachdenkt, haben wir das ja in ganz vielen Bereichen, dass wir schon immer

Volker Wiegel: noch einen sehr, sehr hohen Wohlstand haben und sehr viel abwägen und nicht stark priorisieren, sondern dann sehr viele

Volker Wiegel: Sachen gleichgewichten.

Stefan Bürger: Ist das ein Luxusproblem? Also geht es uns ein Stück weit noch zu komfortabel?

Volker Wiegel: Ich fürchte ja, tatsächlich, dass es uns zu komfortabel noch geht.

Volker Wiegel: Ich glaube, das ändert sich gerade, weil wir das auch sehen und jahrelang ohne Wirtschaftswachstum einfach, man merkt, dass

Volker Wiegel: das zerrt. Und wenn man ins östliche Nachbarland nach Polen schaut, dann sieht man dort wirklich sehr viel Aufbruch

Volker Wiegel: und in vielen anderen Gebieten auch.

Volker Wiegel: Und bei uns große Stagnation. Das sind aber Beharrungstendenzen, die ganz schwierig sind wegzukriegen.

Stefan Bürger: Du sprachst vorhin darüber, dass du in Asien warst und ihr dort eine Roadshow für die Investoren hatte.

Stefan Bürger: Wie gucken die denn auf das Thema Bauleistung, Wohnungsnot in Deutschland?

Stefan Bürger: Ist das bekannt? Wird damit umgegangen?

Volker Wiegel: Ja, das ist bekannt. Das ist für die natürlich die Frage, wie, also für die ist das natürlich irgendwo

Volker Wiegel: ein attraktives Investment. Die gucken ja auch, das ist auch wirklich spannend zu sehen, wenn man dort ist, dann

Volker Wiegel: schauen die, sagen die einem, ja in Japan gibt es die und die Themen und in Brasilien gibt es

Volker Wiegel: das und das, die Möglichkeiten. Ja, und die balancen das dann halt global.

Volker Wiegel: Die investieren jetzt nicht, weil sie sagen, der Deutsche braucht mehr eine Wohnung, damit er ein schönes Zuhause hat,

Volker Wiegel: sondern schauen natürlich, wo ist das Geld gut angelegt und wo ist es auch sicher angelegt.

Volker Wiegel: Da ist halt diese Enteignungsdebatte totales Gift, weil nichts ist schlimmer als Instabilität und Sorge vor Enteignung.

Volker Wiegel: Aber daher finden die das interessant, dass das natürlich irgendwo ein Markt ist, der Bedarf hat.

Volker Wiegel: Deswegen diese Nachfrageseite finden die durchaus attraktiv.

Volker Wiegel: Und finden das auch erstaunlich, wie schwer es uns fällt, mehr ins Bauen zu kommen.

Volker Wiegel: Da haben wir natürlich auch die Regulierung und Mietpreisbremsen gilt nicht für Neubau.

Volker Wiegel: Auch die, die dann da sagen, warum sollen wir neu bauen, vielleicht kommt dann auch der Mietpreisbremse später dann

Volker Wiegel: für uns, wenn wir angefangen haben zu bauen und es ist halt hoch investiv, die ganze Branche.

Volker Wiegel: Ja, daher schauen die da schon drauf.

Volker Wiegel: ist aber auch ein gewisses globales Phänomen.

Volker Wiegel: Also Housing Crisis ist jetzt nichts, was nur in Deutschland stattfindet.

Volker Wiegel: Wenn man also auch Spanien guckt oder auch USA, New York oder sowas, ist das auch durchaus überall eigentlich

Volker Wiegel: ein Problem, dass die Preise deutlich steigen.

Stefan Bürger: Die Urbanisierung ist glaube ich ein Stück weit Fluch der Welt.

Stefan Bürger: Wo du hinguckst, wir sehen es auch ganz stark in Afrika, die Ballungszentren wachsen falsch, die explodieren richtig.

Stefan Bürger: Der Wohnraum kann qualitativ gar nicht so schnell nachwachsen, gerade wenn du noch bevölkerungsstarke oder Bevölkerungswachstumszonen mit bedenkst.

Stefan Bürger: Von daher ist Deutschland ja grundsätzlich in einem stabilen Rahmen und schafft es nicht, in diesen stabilen Rahmenbedingungen den

Stefan Bürger: relativ überschaubaren Bedarf abzudecken. Noch einen Blick zum Schluss unseres Gesprächs auf die LEG und eure Positionierung in diesem

Stefan Bürger: Bereich für Gesellschaft. Du sagtest, ihr seid nicht in Berlin, wir GWH sind es auch nicht und trotzdem sehen

Stefan Bürger: wir ja, wie in vielen Kommunen Deutschlands darauf geblickt wird und natürlich auch Begehrlichkeiten entstehen.

Stefan Bürger: Es gibt manche Kommunen, die sagen, Mensch, wenn das klappt, das wäre ja für uns auch interessant.

Stefan Bürger: Habt ihr eine Strategie dafür, damit umzugehen oder beobachtet ihr es einfach?

Volker Wiegel: Wir sagen ganz klar, dass wir das das absolut gefährlich finden für den gesamten Wirtschaftsstandort Deutschlands.

Volker Wiegel: Was auch man sehen muss, ist ja nicht nur, was das dann bei den Eigentümern macht, sondern ja auch

Volker Wiegel: bei den Pfandbriefbanken, die dahinter liegen.

Volker Wiegel: Wenn plötzlich die ganzen Assets enteignet sind und die Deckung nicht mehr da ist, haben wir auch wirklich Risiken

Volker Wiegel: auch für den Bankenmarkt. Deswegen können wir jetzt nicht, wollen wir nicht, können wir nicht und machen wir nicht,

Volker Wiegel: dass wir sagen, ist nicht unser Problem, wir gucken weg und Vogelstrauß-Politik, sondern das ist ein Riesenthema.

Volker Wiegel: Auch wenn wir nicht unmittelbar selbst betroffen sind, ist das etwas, wo wir sagen, wenn das in Berlin dazu

Volker Wiegel: kommt, ist das eine Gefahr nicht nur für die Immobilienbranche, sondern für den gesamten Wirtschaftsstandort Deutschlands.

Stefan Bürger: Ja, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, mit dieser, muss man wirklich sagen, nachdenklichen Notierung beenden wir den Podcast.

Stefan Bürger: Ich hoffe, es hat Ihnen einen Einblick gegeben in den Immobilien- und den Wohnungswirtschaftlichen Blick, den wir mit der

Stefan Bürger: Vergesellschaftung vor uns haben. Danke für deine nachdenklichen und sehr intelligenten Kommentare, Volker.

Stefan Bürger: Wir hören uns nächste Woche Dienstag wieder.

Stefan Bürger: Dankeschön.

Volker Wiegel: Danke, Stefan.

Outro: Das war Wohngefühl, ein Podcast der GWH Immobilienholding.

Outro: Abonnieren Sie den Kanal und empfehlen Sie uns gerne weiter.

Outro: Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie uns in die Kommentare.

Outro: Und wenn Sie mögen, hören wir uns kommenden Dienstag wieder.

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