Wie beeinflusst der BFW die Wohnungsmärkte, Herr Beulich?
Shownotes
Deutschland hat genug Wohnraum, nur nicht dort, wo er gebraucht wird. Stefan Bürger spricht mit Andreas Beulich, Bundesgeschäftsführer des BFW, über regionale Wohnungsmärkte, den Einfluss von Wirtschaft sowie Infrastruktur und warum Bundesgesetze in Kommunen oft nicht ankommen.
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Intro: Willkommen zu Wohngefühl, dem wöchentlichen Podcast von und für die Macher in der Immobilien- und Wohnungswirtschaft. Erhalten Sie exklusive Einblicke in Mindset und Know-how von den Experten aus der Branche.
Stefan Bürger: Ja, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, heute ein ganz spannendes Thema. Es geht nämlich um die Wohnungsmärkte in Deutschland in Toto und nicht nur in den Ballungszentren,
Stefan Bürger: sondern auch außerhalb von dem Ganzen. und wer weiß besser Bescheid, wie ganz Deutschland tickt als ein Bundesgeschäftsführer und das von einem ganz großen Verband,
Stefan Bürger: nämlich dem BFW. Ich freue mich, dass ich Andreas Beulich bei mir habe.
Andreas Beulich: Vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich wirklich sehr.
Stefan Bürger: Herr Beulich, wir reden über Deutschland, aber vorher reden wir erst mal über das BFW oder den BFW oder die BFW.
Andreas Beulich: Ich würde sagen eher den BFW, den Bundesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen.
Andreas Beulich: Also erst mal nochmal herzlichen Dank für die Einladung. Ich fand das schön, weil wir waren gerade in einer anderen Veranstaltung und haben uns eigentlich darüber kennengelernt.
Andreas Beulich: Und das finde ich immer sehr, sehr spannend, dass man einfach seinen Blick erweitert. Und das ist für mich ganz wichtig.
Andreas Beulich: Also der BFW ist ein Verband, den es mittlerweile seit 80 Jahren gibt. Wir haben gerade unser 80-jähriges Bestehen gefeiert.
Andreas Beulich: Und wir sind bundesweit aufgestellt mit Landesverbänden. Wir haben acht Landesverbände und halt den Bundesverband.
Andreas Beulich: Und das ist auch etwas, was uns, glaube ich, gegenüber anderen Verbänden auszeichnet, dass wir halt auch in der Fläche sind.
Andreas Beulich: Heißt, wir sind überall dort, wo unsere Unternehmen aktiv sind.
Andreas Beulich: Die Immobilienwirtschaft in Deutschland ist ja nun mal sehr heterogen geprägt.
Stefan Bürger: Braucht es deswegen so viele Verbände? Weil man kommt ja zwischen BFWs und GDWs und CIAs und also die Kürzel sind ja alle mit drei
Stefan Bürger: Akronymen im Regelfall dabei. Braucht es das?
Andreas Beulich: Ich glaube schon, weil wir natürlich unterschiedliche Akteure an den Märkten halt einfach haben.
Andreas Beulich: Ja, wir haben durch, Das macht den deutschen Wohnungsmarkt eben auch besonders. Wir haben natürlich eine besondere Situation, dass wir unterschiedliche Akteure
Andreas Beulich: haben, von kommunal über privat bis hin zu Kleinstvermietern, die eben auch aber substanzielle Mengen am
Andreas Beulich: Wohnungsmarkt abbilden. Und die haben natürlich unterschiedliche Interessen. Das muss man halt einfach so sagen.
Andreas Beulich: Idealerweise haben wir bei vielen Themen eine gemeinsame Position. Und ich glaube, das ist dann am Ende auch wichtig, um die Richtung sozusagen
Andreas Beulich: gemeinsam zu gehen. Aber wir haben natürlich viele Spezialthemen, die ein Projektentwickler hat, die vielleicht ein Bestandshalter nicht hat.
Stefan Bürger: Sie sitzen nun in Berlin und denke, Sie werden auch viel im politischen Berlin aktiv sein.
Stefan Bürger: Wie erleben Sie aktuell die Situation? Wird man gehört in der Wohnungs- und der Projektentwicklungs- und Immobilienwirtschaft?
Stefan Bürger: Oder ist da doch eine große Distanz zwischen den Themen, die uns bewegen und dem, was das politische Berlin bewegt?
Andreas Beulich: Ich würde mir wünschen, dass wir viel mehr gehört werden und viel intensiver auch eingebunden würden.
Andreas Beulich: Natürlich werden wir gehört und wir bringen uns auch ein. Aber ich würde mir oft sehr viel früher wünschen, dass man unsere Meinung
Andreas Beulich: hört. Und das nicht nur aus dem Grund, weil wir jetzt ein Lobbyverband sind und jetzt natürlich erstmal vorwiegend dafür sorgen, dass unsere Unternehmen, die bei uns Mitglied sind, ihr
Andreas Beulich: Geschäft machen können, sondern ich würde mir sehr viel früher auch wünschen um die Effekte, die wir aktuell ja sehen, die in Deutschland passieren.
Andreas Beulich: Also das ist ja nichts, worüber wir uns nicht auch Gedanken machen. Was passiert in der Entwicklung?
Andreas Beulich: Wo stehen wir gerade? Wo haben wir in den letzten zehn Jahren, was ist da passiert? Wo waren wir nach der Wende?
Andreas Beulich: Was sind Dinge, die da… Also man kann immer wieder auch zurückblicken und findet eigentlich Blaupausen, die man im Zweifel auch nutzen könnte,
Andreas Beulich: um die Märkte eben dahin zu bewegen, um halt ein Ziel zu haben. Es ist ja auch für uns alle eigentlich wichtig, möglichst einen guten, ausgeglichenen Wohnungsmarkt zu haben,
Andreas Beulich: in jegliche Richtung. Aber eben auch dafür zu sorgen, dass die Menschen halt einfach Wohnraum finden.
Andreas Beulich: Das ist ja erstmal unser aller wichtigstes.
Stefan Bürger: Wird das denn in Berlin so wahrgenommen? Also wenn ich jetzt aus lokaler Sicht drauf gucke, ich war gestern in Düsseldorf und da habe ich natürlich eine ganz hohe
Stefan Bürger: Affinität der Lokalpolitik auf das Thema Wohnen. Also je lokaler du kommst, desto mehr spielt Wohnen eine Rolle.
Stefan Bürger: Aber wie guckt da das politische Berlin, also die Bundesebene, drauf? Dringen Sie da durch oder ist da Wohnen nicht eher in den hinteren
Stefan Bürger: Tagesordnungsplätzen vertreten?
Andreas Beulich: Es ist nicht das Top-Thema, definitiv. Und das ist, glaube ich, auch eines der größten Probleme, vor dem wir stehen.
Andreas Beulich: Es ist nicht das Top-Thema, wenn wir in den letzten Jahren gesehen haben, das energetische Thema.
Andreas Beulich: Thema. Wir haben heute schon darüber gesprochen, dass wir gesagt haben, okay, wenn wir eine Energiewende
Andreas Beulich: hinkriegen müssen, dann müssen wir regulatorisch auch dafür sorgen, dass das möglichst schnell passiert.
Andreas Beulich: Das heißt, wir können jetzt möglichst einen Vorrang schaffen für den energetischen Ausbau, für vielleicht Windkraftanlagen, für die Energie von Nord nach Süd zu bringen.
Andreas Beulich: Im Wohnungsbau haben wir das gleiche Problem. Wir haben eine Wir haben eine Krisensituation, wir haben nicht genug Angebot, wir haben eine riesengroße Nachfrage.
Andreas Beulich: Und die Politik müsste doch jetzt in der Lage sein, aus so anderen Dingen, die vielleicht gut funktionieren, auch zu lernen und zu sagen, okay, wie können wir das irgendwie übertragen?
Andreas Beulich: Wie können wir die Probleme zielgerichtet und punktgenau regeln?
Andreas Beulich: Und das ist, glaube ich, wichtig. Wir diskutieren immer viele Themen so global-galaktisch.
Andreas Beulich: Aber wir müssen viel mehr in die Details reingucken, wo wir etwas brauchen. Das wird ja die Diskussion der Zukunft sein.
Andreas Beulich: Wo sind die Probleme? Wie können wir sie auch in den unterschiedlichen Nachfragesituationen lösen?
Andreas Beulich: Und ich habe immer das Gefühl, die Politik versucht sehr schnell mit einer Maßnahme das ganze Thema zu erschlagen.
Andreas Beulich: Und das wird nicht funktionieren. Wir brauchen so einen Baukasten. Wir brauchen irgendwie eine Institution, die sich bundesweit strategisch,
Andreas Beulich: planungssicher für die Unternehmen in die Zukunft gerichtet mit diesem Thema auseinandersetzt.
Stefan Bürger: Aber haben wir die Organisation ja nicht im Bundesbauministerium? Also ich habe immer gedacht, das ist jetzt die Stellgröße, mit der sich was verändert.
Stefan Bürger: Wir hatten jahrelang kein Bauministerium, jetzt haben wir es ein paar Jahre und das Ergebnis ist doch eigentlich bedrückend schlecht, oder?
Stefan Bürger: Das
Andreas Beulich: Problem ist die Zuständigkeiten, meiner Meinung nach. Sicherlich, wir haben jetzt wieder ein Bauministerium, aber das Bauministerium ist fürs Mietrecht nicht zuständig.
Andreas Beulich: Das Bauministerium ist nur für Teile der Förderung zuständig und so weiter und so weiter.
Andreas Beulich: Das Bauministerium ist für Länderthemen oft nicht zuständig, sondern regelt Bundessachen.
Andreas Beulich: Das heißt, da geht es schon los. Also eigentlich wäre doch mal schön, wenn wir wieder eine, also wenn wir feststellen, dass wir in Deutschland ein Problem haben mit dem Thema Wohnen, dann müssen
Andreas Beulich: wir uns doch eigentlich von der Bundesebene über die Länder bis in die Kommune eigentlich einig sein, was wir jetzt tun.
Andreas Beulich: Und es kann nicht sein, dass man vielleicht ein Erkenntnisgewinne auf Bundesebene hat, der dann vielleicht auch versucht wird anzugehen.
Stefan Bürger: Es gibt ja
Andreas Beulich: durchaus Dinge, die man da auch tut. Aber wenn die am Ende der Kette in der der Kommune zum Beispiel dann eben nicht umgesetzt werden, dann kann das eigentlich
Andreas Beulich: nicht sein. Sondern da muss es eigentlich mehr Durchschlagskraft geben. Wie
Stefan Bürger: erzeugen wir die denn? Also müssen wir jetzt mal eine Demonstration in Berlin machen vor dem Bundesbauministerium?
Stefan Bürger: Alle wohnungswirtschaftlichen Unternehmen stellen sich da hin mit roten oder grünen oder die Farbe ist mir völlig wurscht, Fahnen, um mal
Stefan Bürger: wachzurütteln? Oder was muss passieren, dass diese Dynamik mal losgetreten wird?
Stefan Bürger: Weil was wir bereden, Herr Beulich, ist ja nichts Neues. Das ist ja ein Thema, was sich, wie Sie es gesagt haben, über Jahre angestaut hat.
Andreas Beulich: Ja, aber wir sind noch nicht in der Lage, sozusagen die Ausführung, also die Probleme kennen wir alle. Genau. Also da bin ich mir ziemlich sicher und das nehme ich auch in den politischen Gesprächen so wahr.
Andreas Beulich: Wir haben kein erkenntes Defizit. Wir wissen irgendwie, wo die Probleme sind. Das weiß jeder in der Kommune.
Andreas Beulich: Aber wir sind noch nicht in der Lage, ein Stück weit loszulassen und zu sagen, das ist eigentlich jetzt hier mein Turf, sage ich mal so, oder mein Gebiet.
Andreas Beulich: dafür bin ich zuständig und da darf kein anderer was sagen. Und ich glaube, solange wir das nicht haben, also solange ich ein Bundesgesetz habe, was in der
Andreas Beulich: Kommune nicht angewandt werden muss, bringt das alles nichts. Also ich wünsche mir schon bei bestimmten Themen, und da kann man jetzt darüber reden, ob wir vielleicht an der
Andreas Beulich: einen oder anderen Stelle nochmal eine Föderalismusdiskussion auch führen müssen. Das kann man ja auch leidtun, sage ich mal so, für bestimmte Sachen.
Andreas Beulich: Aber wenn wir uns auf Bundesebene einig sind, bundesweit, wir haben Defizite beim Thema Wohnen, und das würde jeder unterstreichen, nicht überall,
Andreas Beulich: aber in vielen Bereichen, so dann muss es doch möglich sein, dass wir einen Weg finden, dass man das auch anstößt und behebt.
Andreas Beulich: Da sind wir leider noch nicht. Und da sehe ich halt schon den Weg, dass man sicherlich über bestimmte Vorgaben, ich bin kein Freund von nur
Andreas Beulich: top down, das ist
Stefan Bürger: halt schon auch
Andreas Beulich: Vorteile, dass ihr vor Ort in der Kommune entscheiden müsst, was ist jetzt wirklich sinnvoll. Aber dass man den Rahmen dafür hinlegt und den auch mit einer gewissen Verbindlichkeit umsetzt.
Andreas Beulich: Thema Bauturbo ist jetzt so ein Beispiel. Da hat die Bundesgesetzgebung etwas getan, was erstmal nicht schlecht ist.
Andreas Beulich: Und jetzt hören wir natürlich von vielen, okay, der eine macht es so, der andere so. Einige werden das adaptieren und aus meiner Sicht die Schlauen, die das verstanden haben, was man damit auch erreichen
Andreas Beulich: könnte, die werden das tun und andere machen es aber nicht. Das
Stefan Bürger: ist das Problem. Die Heterogenität, die Sie ansprechen, ist ja nicht nur im politischen Raum, sondern jetzt biegen wir so ein bisschen in die Wohnungsmärkte Deutschlands ab,
Stefan Bürger: verlassen den Berliner Kosmos und landen in der Fläche.
Stefan Bürger: Die Räume sind so heterogen wie die politische Herangehensweise.
Stefan Bürger: Wir finden Leerstände auf dem Land, wir haben Abrissprogramme im Osten, wir haben leerstehende Wohnungen mitten im Ruhrgebiet, wo
Stefan Bürger: sich ganze Stadtteile langsam verabschieden vom Markt.
Stefan Bürger: Also Deutschland ist ja eine absolut heterogene Thematik. Der Fokus liegt aber immer wieder auf den großen Ballungszentren.
Stefan Bürger: Wie Wie schaffen wir es denn, meine Sensibilisierung dafür hinzubekommen, dass auch Neubau in Frankfurt-Oder notwendig ist
Stefan Bürger: und gleichzeitig Altenwohnen auch in der Platte ermöglicht werden muss? Also mit Hinwohnformen notwendig sind, die mit diesen klassischen einfach
Stefan Bürger: nur erstmal Fläche schaffen, die ja gar nichts zu tun haben, die nochmal eine ganz andere Stoßrichtung auch mit sich bringen.
Andreas Beulich: Also ich glaube, das muss man aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Ja, Sie haben ja völlig recht. Wir machen sehr stark eine Politik aktuell, die sich wirklich auf die Ballungszentren fokussiert.
Andreas Beulich: Ich nehme das aber immer wieder wahr, dass wir auch, wenn so eine Diskussion auf der einen Seite zum Ende kommt, wir dann auf einmal auf die anderen Seiten gucken und sagen, naja, müssen
Andreas Beulich: wir denn eigentlich da so viel tun, weil wir haben ja noch ganz viel Leerstand. Also wir haben genug Wohnraum in Deutschland, nur der ist eben gerade nicht da, wo wir den brauchen.
Andreas Beulich: Und den werden wir aber auch nicht dahin bekommen, wo wir ihn brauchen. Das ist halt das immobile Thema, was wir natürlich damit verbunden halt einfach sehen.
Andreas Beulich: Und deswegen wiederum meine Meinung, wir brauchen eben eine Institution, die das aus einer etwas größeren Blickwinkel betrachtet.
Andreas Beulich: Ich glaube nicht, dass viele Kommunen in der Lage sind, solche Entscheidungen vor Ort so zu treffen, wie sie vielleicht strategisch für die nächsten 20, 30 Jahre notwendig sind.
Andreas Beulich: Wir haben aktuelle Problemlagen. Die Mieter vor Ort finden, es entsteht Leerstand auf einem, zum Beispiel.
Andreas Beulich: Das haben wir ja in vielen Regionen gegenüber den großen Ballungszentren, haben wir natürlich Leerstand.
Andreas Beulich: Wie geht man jetzt damit um? Da sind sehr viele praktische Dinge mit verbunden. Energieinfrastruktur, die Infrastruktur, wir haben wirtschaftliche Probleme.
Andreas Beulich: Das sind halt so Grundsachen, aber die muss man ja mitdiskutieren. Die muss man immer wieder mitdiskutieren. Der Wohnungsbau ist ja am Ende eine Ausprägung, wie es einer Region geht.
Stefan Bürger: Wir haben das
Andreas Beulich: nach der Wende erlebt. Wir haben sehr viel Industrie in die ostdeutschen Gebiete gebracht.
Andreas Beulich: Dann entstanden natürlich, oh, da konnte man eine gewisse Abwanderung erstmal verhindern. Plus, es entstand in bestimmten Regionen, ich sage mal Leipzig, Dresden, Thüringen
Andreas Beulich: und Erfurt, Weimar, neue Industrien und neue Hightech-Standorte und Hochschulen zum Beispiel.
Stefan Bürger: Also halten wir fest, die Wirtschaft ist schon mal ein ganz wesentlicher Faktor für Wohnungsbau.
Andreas Beulich: Absolut.
Stefan Bürger: Wir sehen es gerade in Dresden. In Dresden werden 3.000, 3.500 Arbeitsplätze geschaffen.
Stefan Bürger: Alles aus der Tech-Szene haben sich dort drei große Akteure niedergelassen.
Stefan Bürger: Und wir sehen, wie der Markt anzieht, wir sehen, wie der Neubau anzieht. Also das Erste, und ich glaube, das ist auch wichtig in unserem Podcast mal rauszuarbeiten, Wohnungswirtschaft ist nicht ein bautechnisches
Stefan Bürger: Thema oder nur ein regulatorisches, sondern es bettet sich immer in einen größeren volkswirtschaftlichen Rahmen einer Region, einer Kommune mit ein.
Stefan Bürger: Und das heißt, wir hängen natürlich auch an den wirtschaftlichen Determinanten und haben genauso zu leiden unter einer
Stefan Bürger: Deindustrialisierung wie andere Branchen auch. Das ist das eine. Das Zweite, was Sie aber gerade sagten, die Immobilie ist immobil, na
Stefan Bürger: klar, aber müssten wir nicht versuchen, Menschen zur leeren Immobilie zu bringen?
Stefan Bürger: Also müssten wir nicht das Thema Mobilität als zweiten großen Faktor, der eigentlich mit dem Gebäude selber gar nichts
Andreas Beulich: zu
Stefan Bürger: tun hat, zu nutzen? Denn 30 Kilometer von Frankfurt entfernt haben wir Leerstände.
Stefan Bürger: Und die sind leer, weil ich einfach nicht mit Mobilität dorthin komme vernünftig.
Andreas Beulich: Absolut. Also wie gesagt, ich würde sogar die Reihenfolge, also ist sicherlich das Infrastrukturthema
Andreas Beulich: Wirtschaft und erst dann fangen wir eigentlich an darüber zu überlegen, wie können wir denn jetzt den Wohnungsbestand an diese Situation anpassen.
Andreas Beulich: Dieses muss idealerweise auch noch in dem überregionalen Kontext passieren.
Andreas Beulich: Also nicht nur eine Kommune macht das, sondern wir müssen uns Regionen aussuchen, wo man vielleicht sogar Funktionen teilt.
Andreas Beulich: Diese Standorte, die Sie gerade ansprechen, Dresden, sehr stark von Hochschulen geprägt.
Stefan Bürger: Das heißt,
Andreas Beulich: wir haben Know-how, Intelligenz, wir haben sozusagen Forschung, die in die Zukunft gerichtet ist.
Andreas Beulich: Das heißt, Sie haben eine ganz andere Klientel, die auf einmal Nachfrager am Wohnungsmarkt wird und schwupp sind wir in der Lage, das Klientel auch zu bedienen.
Andreas Beulich: Das ist sicherlich dann vielleicht ein Hochpreis. Und auf der anderen Seite haben wir diejenigen, die in einem niedrigeren, sagen wir mal, wo wir immer
Andreas Beulich: sagen, bezahlbaren Niveau, Mittelstand oder darunter irgendwo zwischen sozialem Wohnungsbau und darüber, wo wir uns ganz große Sorgen machen müssen,
Andreas Beulich: ob die Wirtschaftskraft in der Zukunft dafür noch da ist. Und deswegen dieses Invest, meiner Meinung nach, dahin zu gehen und zu sagen, wir brauchen eine Universität, weil
Andreas Beulich: wir dann idealerweise, und das ist dann die Aufgabe der Politik, die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass das Know-how vor Ort bleibt und nicht wieder abwandert.
Andreas Beulich: Wenn
Stefan Bürger: wir jetzt uns versprechen würden, in diesem Gespräch nicht mehr das Wort wir und man zu nutzen, wir müssten und man sollte, sondern
Stefan Bürger: sagen, die Politik muss oder die Geschäftsführung der Wohnungsunternehmen müssen oder die Entscheider bei den Projektentwicklern müssen.
Stefan Bürger: Wenn wir das alles täten, wer sitzt denn im Driver-Seat? Ich glaube, wir leiden so häufig darunter, Sie haben es gerade selber gesagt, wir haben kein Erkenntnisproblem,
Stefan Bürger: aber wir leiden darunter, dass die Akteure nachher sich nicht angesprochen fühlen und den Impuls nicht bringen.
Stefan Bürger: Und alles bei der Politik abladen ist ja auch zu kurz gesprungen.
Andreas Beulich: Absolut, aber so nehme ich das auch wahr, muss ich ganz ehrlicherweise sagen. Also natürlich guckt man erstmal, welche Rahmenbedingungen brauche ich denn, um ein Geschäft zu machen.
Andreas Beulich: Und auch muss man sich aktuell auf die Rahmenbedingungen einstellen. Das kann niemand einem Unternehmen abnehmen.
Andreas Beulich: Das muss man erstmal tun, selber tun. Das müssen die Projektentwickler, die Bestandshalter, also alle, die Bewirtschaftung oder auch Neubau, das muss man erstmal selber machen.
Andreas Beulich: Man muss mit den Rahmenbedingungen klarkommen. Und das ist auch die erste Aufgabe, die da, glaube ich, auch jeder für sich in Anspruch nimmt.
Andreas Beulich: um das machen zu können, brauchen wir nun mal Rahmenbedingungen. Und diese Volatilität der Rahmenbedingungen, das ist auch das, was wir als Verband am meisten kritisieren.
Andreas Beulich: Diese Schnelligkeit, wie sich Dinge verändern, Stabilität zu haben, damit man das halt machen kann, also die eigene Verantwortung auch wahrzunehmen.
Andreas Beulich: Dafür braucht es halt natürlich einen politischen Rahmen. Und den kann auch nur die Politik setzen. Den könnte er selber oft nicht verändern.
Stefan Bürger: Also ist Politik das Bottleneck letzten Endes?
Andreas Beulich: Ich glaube schon zum großen Teil.
Stefan Bürger: Das ist natürlich ein harter Satz, denn es macht einen zum einen abhängig, weil man selber ja ein Stück weit gefangen ist in den Rahmenbedingungen, die Sie
Stefan Bürger: ja gerade einfordern, dass Sie denn da richtig vorhanden sein sollen. auf der anderen Seite, weil wir ja dort auch einen Track Record in den vergangenen Jahren sehen.
Stefan Bürger: Also wir wissen ja, was Politik in der Lage ist zu liefern und das ist im Bereich Wohnungsbau sehr überschaubar.
Stefan Bürger: Genau, aber wir
Andreas Beulich: sehen auch sofort die Effekte, die dann passieren. Also wird die Regulatorik oder auch Ankündigung von Regulatorik schwieriger, schlechter, sehen wir das
Andreas Beulich: sofort. Alleine Diskussionen über bestimmte Themen führen dazu, dass wir weniger Ambitionen der Unternehmen haben, in bestimmte Märkte reinzugehen.
Andreas Beulich: Man wird vorsichtiger, man braucht mehr Zeit, man versucht es über die Zeit zu ziehen, alles dauert länger.
Andreas Beulich: Und ich glaube, da ist natürlich schon Bottleneck-Politik. Und wir sehen das ja halt einfach für bestimmte Dinge.
Andreas Beulich: Ich würde mir sehr oft wünschen, dass wir weniger riesengroße Diskussionen, dass wir einfach mal machen, so wie das ein Unternehmen eigentlich auch
Andreas Beulich: am Ende tun muss, auszuprobieren, ob was funktioniert. Und wenn es nicht funktioniert, muss man umsteuern.
Andreas Beulich: Warum haben wir diese Freiheit in der Politik nicht?
Stefan Bürger: Dass man auch
Andreas Beulich: mal sagt, wir haben doch eigentlich ein gutes Bauchgefühl. Wir haben eigentlich gute Rahmenbedingungen. Wir haben eine hohe Nachfrage.
Andreas Beulich: Wir haben doch eigentlich alle Dinge, es liegt eigentlich vieles auf dem Tisch, was wir nutzen können aktuell.
Andreas Beulich: Warum sind wir zu wenig in der Lage, dass wir mal sagen, wir probieren jetzt mal was aus?
Andreas Beulich: Man hat immer die Angst, dass das für immer und ewig bleibt.
Andreas Beulich: Aber ich glaube, das ist etwas, was uns, glaube ich, im deutschen Wohnungsmarkt ganz stark fehlt, dass man sagt, wir brauchen ein bisschen mehr
Andreas Beulich: Spontanität auch, umsteuern zu können.
Stefan Bürger: Müssten wir der Politik helfen, das System und die Funktionalität, Bauen, Projektentwickeln, Wohnungs- und Immobilienmarkt,
Stefan Bürger: Finanzmärkte, die damit zusammen sind, aber dann auch die komplette mietrechtliche Seite, verständlich zu machen?
Stefan Bürger: Also im Grunde braucht es eine Know-how-Initiative. Es müssten im Grunde die Verbände in Deutschland
Stefan Bürger: jedem Stadtrat in einer Stadt größer als 25.000 Wohnungen einen Workshop-Tag schenken, wo es darum geht, eurem Wohnungs -
Stefan Bürger: oder Immobilienpolitischen oder Stadtplanungspolitischen Sprechern und Verantwortlichen Know-how zu geben.
Stefan Bürger: Also wie kriegt man das? Ich bin immer bei dem Wir und Man-Thema. Also wir müssten, man sollte.
Stefan Bürger: Wie kriegt man das denn angeschoben? Denn wer eifrig Zeitung liest oder sich beschäftigt mit der Thematik, der hat ja nicht das Problem, sich Wissen drauf schaffen zu können.
Stefan Bürger: Es ist ja alles da. Es findet nur nicht den Weg in die Umsetzung.
Andreas Beulich: Das ist eine spannende Frage. Ich glaube schon, dass die meisten Projektentwickler stehen sowieso vor der Frage, wenn man Projekte macht, ist man da sowieso Gast.
Andreas Beulich: Man muss erklären, man muss vorstellen, was man dort tut, damit man überhaupt auch die Zustimmung für Projekte bekommt.
Andreas Beulich: Und das ist ja auch das, was wir am Ende mehr oder weniger immer wieder tun. Wir erklären, was die Effekte sind.
Andreas Beulich: Nur ich habe manchmal so ein bisschen das Gefühl, wir sind so stark in den letzten Jahren damit geworden, dass so Dinge so schnell kommen.
Andreas Beulich: Ich kann ja nicht so schnell reagieren, um Dinge wieder wegzuholen, also um die nicht guten Effekte, als dass wir uns Zeit dafür schaffen, wo wir sagen,
Andreas Beulich: wie kann es denn jetzt wirklich in einem guten, ausgeglichenen System funktionieren und an dieser stelle sind wir noch nicht sondern wir sind eigentlich permanent jeden tag dabei
Andreas Beulich: kommt jeden tag was neues wir haben so viele dinge zu denen wir stellungnahmen fertigen die aber schon so weit sind
Andreas Beulich: dass sie eine auswirkung haben können also an wegräumen sag ich mal so damit gar nicht erst einen schlechten effekt gibt so und da würde ich mir sehr viel stärker
Andreas Beulich: wünschen da kommen wir wieder an den anfang immer an unseren einstieg Und sagen, was bräuchten wir eigentlich?
Andreas Beulich: Wir bräuchten sehr viel mehr einen gemeinsamen Dialog, der erstmal klar, was wollen wir eigentlich?
Andreas Beulich: Was muss jeder tun und wofür ist jeder auch verantwortlich?
Stefan Bürger: Und ich glaube,
Andreas Beulich: dafür würden wir sehr schnell ein gutes Commitment finden. Man sagt, jeder hat eine Verantwortung zu tragen, auch die Projektentwickler, auch die Bestandshalter.
Andreas Beulich: Anstatt uns über populistische Diskussionen so gegenseitige Bilder aufzubauen und darüber auch Politik zu machen.
Stefan Bürger: Und teilweise ja auch in Feindlager zu laufen. Wie häufig ist der Projektentwickler per se erstmal der Böse, der nur seine eigene wirtschaftliche Seite vor Augen
Stefan Bürger: hat und man vergisst, dass er am Ende Wohnraum schafft für Menschen, die ihn brauchen.
Stefan Bürger: So,
Andreas Beulich: und da komme ich auch wieder an den Anfang, warum braucht man Verbände? Wir tun das seit 80 Jahren und so alt sind auch viele unserer Mitgliedsunternehmen.
Andreas Beulich: Das heißt, die sind 80, 100, teilweise haben wir schon über 100-jährige Unternehmen am Markt.
Andreas Beulich: Da muss man immer wieder sagen, so versuche ich das zumindest zu transportieren, das hat auch eine gewisse Verantwortung vor Ort.
Andreas Beulich: Die hat man halt einfach. Man kann sich da nicht leisten, schlechte Arbeit zu machen, sondern das ist auch eine Verantwortung, die jeder trägt und die auch jedem bewusst ist.
Andreas Beulich: Und da müssen wir wieder hinkommen, dass man das halt einfach nutzt. Wir haben sehr viel Know-how und ich sehe das auch in den Unternehmen.
Andreas Beulich: Die Unternehmen würden sich sehr viel mehr Gedanken darüber machen, wie wir neue Dinge adaptieren können.
Andreas Beulich: Was macht ein KI jetzt mit uns? Womit müssen wir uns auseinandersetzen? Welche neuen Möglichkeiten gibt es, unsere energetische Sanierung
Andreas Beulich: voranzutreiben? Aber wir sind sehr stark in einem Raster festgezurrt, was uns gar nicht erst ermöglicht, dahin zu kommen, dass wir so denken können.
Andreas Beulich: Und das finde ich halt schade.
Stefan Bürger: Ja, und was natürlich auch die Managements der unterschiedlichen Unternehmen von vornherein prägt.
Stefan Bürger: Irgendwann läufst du nicht mehr gegen diese Raster an, sondern du nimmst sie an und wirst aus einem unternehmerischen Macher ein abarbeitender Organisator.
Stefan Bürger: Und das ist auch ein Wechsel im Mindset, der dann in den Märkten zu spüren ist. und ich biege jetzt doch ab auf die Märkte.
Stefan Bürger: Wir müssen gucken, dass wir das noch hinbekommen. Denn Sie kennen ja nun in ganz Deutschland Ihre Verbandsunternehmen.
Stefan Bürger: Und wenn ich jetzt mal im Osten schaue, wie viele dort sich die Augen reiben, dass wir mit unserer Neubaudiskussion so eine Welle machen, weil
Stefan Bürger: sie selber in einer ganz anderen Situation sind. Wir sehen Rückbau, die Platte wird zurückgebaut bis heute nach wie vor.
Stefan Bürger: Wir sehen Standorte, die haben Leerstand 30 Prozent. Du kannst in Städten im Osten für 5,70 Euro eine gut modernisierte Wohnung mieten.
Stefan Bürger: Das sind alles Rahmenbedingungen. Da eskaliert doch was und keiner redet drüber.
Stefan Bürger: Oder sehen Sie das anders?
Andreas Beulich: Ich würde es ein bisschen differenzieren. Also natürlich haben wir Märkte, wo wir auch genau die gleiche Schwierigkeit im Neubau haben wie in den Ballungszentren.
Andreas Beulich: Oder das sind ja auch Ballungszentren. Also sagen wir mal so, wir haben in den großen Städten in Ostdeutschland genau die gleiche Diskussion wie überall anders auch.
Andreas Beulich: Wir können nicht genug bauen, das ist schwierig, das dauert lange, aber es ist dort eine Nachfrage trotzdem da.
Andreas Beulich: Das heißt, wir müssen auch dort in der Lage sein, auf diese Dinge zu reagieren. Und wir haben gleichzeitig die Situation, dass wenn man dann, je weiter man da wegkommt,
Andreas Beulich: sage ich mal so, von diesen Ballungszentren, umso mehr kippt das quasi ins komplette Gegenteil und wir haben diese Leerstandsdiskussion.
Andreas Beulich: Aber ich möchte trotzdem immer wieder darauf hinweisen, wir müssen beides diskutieren. Wir müssen beides diskutieren.
Andreas Beulich: Und für beides braucht man am Ende Antworten.
Stefan Bürger: Und was ist die Antwort auf diese Rückbauthematik und vor allen Dingen auch auf die Situation, dass Unternehmen, die mit zweiständigen Leerständen zu kämpfen haben, natürlich
Stefan Bürger: ihre Investitionskraft geraubt wird. Irgendwann können die nicht mehr in der Dekarbonisierungsarbeit reüssieren.
Stefan Bürger: Also da geht ja wirklich eine Spirale nach unten auf.
Andreas Beulich: Aber auch da wiederum wünsche ich mir eigentlich von der Politik einen strategischen Plan, auch mal zu sagen, in diesen Regionen – und damit müssen wir uns, glaube ich, auch
Andreas Beulich: auseinandersetzen – wird wahrscheinlich in den nächsten 20, 30 Jahren weniger Innovationskraft stattfinden, weniger Wirtschaftsleistung stattfinden.
Andreas Beulich: Das ist doch eine Debatte, die können wir doch nicht einfach wegfischen. Also man kann nicht immer davon ausgehen, dass wir dann hoch subventionieren, was wegnehmen und
Andreas Beulich: hoffen, dass es wiederkommt. Da muss man sich auch ehrlich machen, meiner Meinung nach. Also wenn wir diese Richtung sehen, klar sehen wir ja auch eine Tendenz, dass es von den Ballungszentren, das ist einfach
Andreas Beulich: eine Kostenfrage, weiter nach draußen geht. Hier sind Potenziale auch da, die man heben kann. Aber es wird Regionen geben in Deutschland, die werden sicherlich weiter
Andreas Beulich: von Leerstand betroffen sein.
Stefan Bürger: Und brauchen trotzdem Neubau. Das ist
Andreas Beulich: das Verrückte. Das kommt
Stefan Bürger: noch dazu. Denn was nutzt mir eine leerstehende Plattenbauwohnung in der sechsten Etage ohne Aufzug, wenn ich alt werde?
Stefan Bürger: Da muss ich nämlich einen Aufzug haben, damit ich noch in meine Wohnung komme und ich muss vielleicht auch etwas städtischer leben, um meine Infrastruktur zum Einkaufen und zu den Ärzten zu
Stefan Bürger: bewegen. Wie kriegen wir das denn übereinander? Aber
Andreas Beulich: da bin ich schon dabei, dass man sagen muss, in solchen Regionen muss man auch unterstützen. Da muss man dann auch unterstützend mit Konzepten, auch sicherlich mit gewissen Fördermitteln
Andreas Beulich: helfen, um diese Regionen sozusagen in die zukünftige Struktur zu führen. Und auch zu gucken, wie wir vielleicht Teile von
Andreas Beulich: Förderinstrumenten auch mal darüber nachdenken, wie wir sie vielleicht zum Teil zurückfahren können, da wo sie nicht mehr notwendig sind, aber vielleicht da einzubauen, wo man sie wirklich dringend
Andreas Beulich: braucht, um genau solche Fragen zu klären. Auch da muss man mehr Flexibilität halt einfach haben.
Stefan Bürger: Aber glauben Sie, Herr Beulich, Sie finden jemanden, der erkennt, wo Fördermittel nicht mehr so notwendig sind, wie Sie es gerade gesagt haben, weil ein einmal gewährter Förderstrang wird auch verteidigt
Stefan Bürger: bis zum Letzten.
Andreas Beulich: Ja, sicherlich. Aber auch da gehört eine realistische Analyse dessen, was wir gerade tun, dazu.
Andreas Beulich: Also ich bin der Meinung, wenn wir es schaffen würden, den Neubau auch in einem qualitativen, sehr guten Standard hinzukriegen und ein
Andreas Beulich: bisschen was rauszunehmen bei bestimmten Sachen, dann würden wir gute Produkte haben, definitiv.
Andreas Beulich: Was jetzt aktuell passiert, was ich sehr stark wahrnehme, wir haben so dieses Vehikel der sozialen Wohnraumförderung, wo wo alle aktuell draufgehen und sozusagen ihre Nische suchen, damit sie
Andreas Beulich: überhaupt weitermachen können. Da muss man schon sagen, okay, ein gewisses Grundrauschen brauchen wir da, aber bestimmte andere Dinge wären vielleicht obsolet, die
Andreas Beulich: bräuchte man nicht fördern. Und wir müssen uns doch auch darüber im Klaren sein, dass wir in die Zukunft gerichtet Fördermittel nicht ohne Ende zur Verfügung haben.
Andreas Beulich: Das sehen wir doch jetzt
Stefan Bürger: gerade. Das ist der Punkt, das ist die Frage. Schauen Sie, wir wollen fördern, dass unsere Bestände dekarbonisiert werden. Wir haben in Deutschland 41,2 Millionen Wohnungen und davon sind
Stefan Bürger: vier Millionen auf einem Stand. Der Rest muss noch gemacht werden, muss gefördert werden. Dann soll sozialer Wohnungsbau gefördert werden.
Stefan Bürger: Dann wollen wir bezahlbares Wohnen für die Mittelschicht fördern und wir fördern spezielle technische Ausstattungen.
Stefan Bürger: Dann soll aber gefördert werden der Abriss von Immobilien und dann müssen wir aber fördern, dass in Regionen, wo Immobilien abgerissen werden, trotzdem noch für alte Menschen oder für
Stefan Bürger: Sonderwohnformen, Studenten oder ähnliches, wieder Neubau stattfindet. Das kann kein Land ökonomisch durchhalten.
Stefan Bürger: Also müsste nicht eher die Regel sein, Entregulierung des Mietrechtes, damit die Märkte wieder auch über vernünftige Ertragsströme
Stefan Bürger: atmen lernen, Kapitalkraft quasi aus einem normalen Marktgeschehen erzeugen und damit die Förderwelt und die Förderkulisse wieder auf ein
Stefan Bürger: vernünftiges Maß rückgeführt wird? Oder
Andreas Beulich: durch einen dicken, großen Haken dahinter machen. Das muss passieren. Aber die Frage ist ja jetzt, und das haben Sie ja gerade auch gesagt, jeder schreit, wenn die
Andreas Beulich: Förderung erstmal wegfällt. Das Problem ist aber, wir haben ja kein parallel laufendes System, was uns etwas aufzeigt, wie es ohne Förderung
Andreas Beulich: aktuell gut funktionieren könnte. Wir setzen uns sehr stark, Gebäudetyp E, kann man immer überlegen, was das am Ende bringt, aber es wäre zumindest erstmal eine Möglichkeit
Andreas Beulich: zu gucken, schaffen wir es, den Kosten aus dem Wohnungsbau rauszunehmen.
Andreas Beulich: Und Förderung muss meiner Meinung nach immer etwas sein, was, außer jetzt bei bestimmten Segmenten, da kann man drüber streiten, im sozialen Wohnungsbau werden wir immer eine
Andreas Beulich: bestimmte, ein Grundrauschen brauchen meiner Meinung nach. Das ist aber auch d 'accord. Aber eine Förderung muss eigentlich ein Anreiz sein, um irgendwo reinzugehen, um etwas
Andreas Beulich: anzukurbeln und dann muss es aufhören. Dann muss es eigentlich von selber funktionieren. Und wenn es von selber nicht funktioniert, dann haben wir ein Problem.
Andreas Beulich: Also dann müssen wir überlegen, warum funktioniert es von selber nicht. Und das haben wir im Wohnungsbau aktuell. Es funktioniert von alleine nicht, es funktioniert in der Sanierung nicht, es funktioniert im Neubau
Andreas Beulich: nicht. Jetzt müssen wir noch überlegen, was an diesem, was nicht funktioniert, können wir verbessern, damit wir das strukturell,
Andreas Beulich: perspektivisch, ohne Förderung zukünftig machen können. Oder
Stefan Bürger: mit einer
Andreas Beulich: sehr viel geringeren Förderung von mir aus. Und da gibt es ja Instrumente. Wir könnten über steuerliche Erleichterungen nachdenken, wir könnten über Prozesse nachdenken, die
Andreas Beulich: einfacher wären. Wir könnten aber auch mal über Dinge nachdenken, die wir einfach mal weglassen, die gar nicht mehr notwendig sind.
Andreas Beulich: bestimmte Prüfungen, bestimmte Zeiträume, bestimmte Nachweispflichten, bestimmte Dinge, also bestimmte Anforderungen.
Andreas Beulich: Wir haben doch alle ein gutes Bauchgefühl, sage ich immer so. Also wir haben doch ein Bauchgefühl, wo man sagt, das ist doch Irrsinn.
Stefan Bürger: Ich werbe ja ganz stark für den Vorrangplan, den auf Bundesebene zu bestellenden Vorrangplan für Wohnen, der ein Stück
Stefan Bürger: weit über den Föderalismus hinaus bis in die Kommunen eine Wirkungskraft entwickelt, der natürlich demokratiepolitisch sehr schnell diskutiert werden kann.
Stefan Bürger: Das heißt, dann sind wir bei dem Top-Down, was Sie ansprachen. Aber am Ende doch die einzige Lösung ist tatsächlich, bis auf das Grundstück in Osnabrück oder in
Stefan Bürger: Bielefeld oder in Gotha runtergeht und damit eine Wirkung entfacht.
Stefan Bürger: Weil dieses Mann-und-Wir-Thema, um das sich unser Gespräch so dreht, muss ja irgendwann in eine Regulatorik laufen, die eine Anwendbarkeit bekommt.
Stefan Bürger: Denn der Bauturbo, Gebäude Typ E, das sind Impulse, die werden als Rahmen quasi gesetzt, aber sie lösen nicht direkt ein Tun aus, weil sie
Stefan Bürger: zu individuell sind und weil sie auf der lokalen Ebene häufig auch nicht das Vis-a -vis finden auf der Umsetzungsebene.
Stefan Bürger: Sehen Sie das auch so oder haben Sie eine andere Lösungsidee, dass wir ins Tun kommen?
Andreas Beulich: Also auch für mich da sind verschiedene Dinge mit verbunden. Also erster Punkt, ich würde mir wünschen, dass wir schon bei der einen oder anderen Regulatorik
Andreas Beulich: mal durchregulieren können. Und wenn Sie sagen Vorfahrt für den Wohnungsbau, also da kann ich mir immer nicht vorstellen, dass auch die Menschen in den
Andreas Beulich: Städten dem was widersetzen würden oder dem was entgegensetzen würden.
Stefan Bürger: Ja, der Nachbar, Herr Beulich, vor dem die Nachverdichtung gebaut wird oder der ökologisch getriebene Mitbürger, die
Stefan Bürger: Wildwiese, die jetzt versiegelt werden soll, der sieht das natürlich ganz anders.
Stefan Bürger: Und dann gehen Grundstückswerte runter, dann ist Verschattung. Also da kann ich Ihnen Geschichten erzählen, da raufen Sie sich die Haare.
Stefan Bürger: Also, na klar, irgendeiner muss am Ende, wenn wir sagen Vorrang für Wohnungsbau, muss dann auch mit einem
Stefan Bürger: Endergebnis klarkommen. Und er ist mehr oder weniger betroffen. Und ich glaube, davor scheuen wir uns auch in unserer Demokratie ein Stück
Andreas Beulich: weit. Ich bin der Meinung, es würde vielen Kommunen auch helfen, wenn man sagt, das müssen wir jetzt machen. Wir müssen uns jetzt mit diesem Thema auseinandersetzen, koste es, was es wolle.
Andreas Beulich: Wir können gerne diese Diskussion führen und ich möchte auch, dass sich derjenige, der eine Blumenwiese haben möchte, sich damit einbringt.
Andreas Beulich: Aber warum denken wir, dass wir nicht in der Lage sind, beides miteinander zu kombinieren?
Andreas Beulich: Dass man etwas Neues schafft und aber vielleicht auch etwas in diesem Projekt kombiniert oder etwa einen neuen Mehrwert für eine Stadt zu schaffen.
Stefan Bürger: Das ist immer
Andreas Beulich: so schwarz-weiß.
Stefan Bürger: Und ich
Andreas Beulich: glaube, an dieser Stelle würde ich, denke ich zumindest, dass es vielen Kommunen, um die Diskussion so ein Stück weit nach hinten zu setzen und vielleicht über
Andreas Beulich: andere Instrumente darüber nachzudenken, wie kriegen wir denn auch eine gute Bürgerbeteiligung hin. Warum schaffen wir keine Bürgerbeteiligung, die sagt, so hätten wir es gerne.
Andreas Beulich: Wir freuen uns auch, wenn wir neue Nachbarn bekämen. Das macht unsere Stadt ja auch attraktiver, das bringt neues Leben an.
Andreas Beulich: Das machen wir aber nicht so. So und da würde ich mir wünschen, dass wir das auch zumindest mal ausprobieren.
Andreas Beulich: Wir müssen es doch nicht immer alles in Stein gemeißeln.
Stefan Bürger: Wir können
Andreas Beulich: doch mal gucken, dass das funktioniert. Lass es doch mal ein bisschen laufen.
Andreas Beulich: Und am Ende muss man doch sagen, natürlich sind die Kommunen am Ende diejenigen, die am besten wissen, wo sie ihre Problemlage in der Stadt haben.
Andreas Beulich: Aber die haben ja nun mal ganz viele Problemlagen, die sie aktuell auch über solche Diskussionen einfach schlichtweg nicht lösen können.
Andreas Beulich: Und wir trotzdem die Problematik haben, dass jemand eine Blumenwiese haben möchte, aber die junge Familie auf der anderen Seite schlichtweg keine Wohnung findet, weil die mit der Blumenwiese
Andreas Beulich: verhindern, dass man das überhaupt machen kann. Da spitzt es jetzt ein bisschen
Stefan Bürger: zu. Das kann nicht sein. Ja, aber es ist an dieser Stelle, das ist genau der Konflikt, in dem wir sind. Wir haben bei den Prioritäten immer noch einen absoluten Gleichrang zwischen
Stefan Bürger: unterschiedlichsten Sichtweisen und Betrachtungen, wenn es um den Wohnungs- oder überhaupt um den Immobilienneubau geht.
Andreas Beulich: Vielleicht noch eine Sache, die ich mir zumindest erhoffe. Auch diese Diskussion mit Gebäudetyp E ist ja auch eine Diskussion, die wir versucht haben sehr stark
Andreas Beulich: voranzutreiben und auch gleichzeitig einen sehr großen Widerstand erhalten haben.
Andreas Beulich: Ich
Stefan Bürger: sagte, okay,
Andreas Beulich: da braucht der jetzt nur noch Bretterbuden, O-Tonen. Das ist jetzt nur noch so. Und gleichzeitig habe ich versucht auch damit zu sagen, naja,
Andreas Beulich: wenn wir das schaffen würden, etwas ein bisschen einfacher, unseren Rahmen ein bisschen breiter zu machen, dann würden wir es auch endlich mal wieder
Andreas Beulich: schaffen, ein bisschen mehr Innovation zuzulassen. Wenn wir weniger Regulatorik da machen müssten, dann würde uns das auch mehr Freiraum schaffen, um andere
Andreas Beulich: Dinge mal anzupacken. Das blenden wir komplett aus. Wir sind so festgezogen in, du musst das jetzt da, das muss jetzt genau so sein.
Andreas Beulich: Und da mache ich mir schon so ein bisschen Sorgen, ob wir jetzt über die Schwelle, das ist eine riesen Chance, ob wir darüber hinwegkommen, dass es am Ende nicht wieder
Andreas Beulich: etwas wird, dass man sagt, okay, man kann es zwar einfacher machen, aber es muss genau so aussehen.
Andreas Beulich: Freiheit zu haben, im Zweifel auch energetisch in die Zukunft gerichtet, innovativ Dinge wieder nutzen zu können und dafür woanders
Andreas Beulich: vielleicht ein bisschen weniger machen zu müssen, das ist ein Riesenpotenzial. Das diskutieren wir aber gerade nicht.
Stefan Bürger: Zum Schluss müssen wir, weil in der Tat sind wir schon im Landeanflug, trotzdem noch einen Blick in die Zukunft schmeißen, denn Sie vertreten viele
Stefan Bürger: Projektentwickler und Bestandshalter, viele tausend Unternehmen.
Stefan Bürger: Wie gucken Sie denn für die in die Zukunft? Also wir haben jetzt bei unserem Ritt durch die unterschiedlichsten Ebenen
Stefan Bürger: wahrgenommen, wie viele Problemlagen vorhanden sind und wir treffen gleichzeitig auf ein langjähriges Nullwachstum, was unser BIP betrifft,
Stefan Bürger: ist es in der Branche, oder was ist die Geschäftspolitik der Branche?
Stefan Bürger: Durchbeißen irgendwie, ein Stück weit absichern oder vielleicht auch sich rückziehen?
Stefan Bürger: Also ich erlebe natürlich viele, viele Akteure, die sich deutlich verkleinern, die sich auf Nischenprodukte konzentrieren, damit dann ein Stück
Stefan Bürger: weit das Überleben zumindest mal so einer Kerneinheit darstellen. Also es passiert ja unternehmerisch unheimlich viel in Deutschland, was eher eine eine Verkleinerung des
Stefan Bürger: Segmentes, meines Erachtens, zum Inhalt hat. Sehen Sie das auch so?
Andreas Beulich: Ich glaube, das passiert aktuell gerade aus der Situation heraus. Aber es ist auch immer unser Anliegen, was wir versuchen im Verband nach vorne zu treiben,
Andreas Beulich: wir gucken positiv in die Zukunft. Und ich glaube auch nicht,
Stefan Bürger: dass das so ist. Aber warum? Also wo nehmen Sie das her? Ist das in Ihrem Vertrag ein Passus?
Stefan Bürger: Nein,
Andreas Beulich: das ist nicht. Erstmal bin ich selber eher jemand, der eher positiv als negativ denkt. Ich versuche natürlich auch, Dinge weiter voranzutreiben.
Andreas Beulich: Und das ist mein Job. Nicht in der aktuellen Situation zu verharren oder zurückzugucken, sondern wir müssen die Probleme lösen.
Andreas Beulich: Und ganz ehrlich, wir werden in eine Situation kommen, wo wir Dinge machen müssen.
Andreas Beulich: Weil wir werden das Nachfrageproblem ja nicht einfach auflösen.
Andreas Beulich: Sondern es wird die Situation kommen, wo man etwas tun muss. Und selbst wenn man jetzt etwas tut, was nicht dazu führt, dass wir schnell lösen, wird es irgendwann an
Andreas Beulich: anderer Stelle eskalieren. Also es wird irgendwann eine Situation kommen müssen, wie wir uns überlegen müssen, wie wir wieder mehr Wohnraum schaffen.
Andreas Beulich: Ist das
Stefan Bürger: positiv, ja, wollte ich zu sagen, ich gucke positiv in die Zukunft, weil irgendwann wird es so eskalieren, dass das passiert, was wir jetzt schon wüssten, dass es passieren sollte.
Stefan Bürger: Das ist
Andreas Beulich: ja dystopisch. Ich wünsche mir an dieser Stelle, und deswegen versuche ich, da hören wir natürlich nicht auf mit unseren Argumenten, dafür auch zu sorgen, dass wir Ideen vorschlagen, das ist unsere Arbeit am
Andreas Beulich: Ende, dass das möglichst schnell passiert, passiert, damit wir nicht in so eine Situation kommen. Aber ich denke schon, es wird sich auch wieder etwas verändern müssen, meiner Meinung nach.
Andreas Beulich: Idealerweise erkennen wir, bevor wir in den Zwang kommen, das zu tun, das vorher und nutzen das jetzt in dieser Situation.
Andreas Beulich: Und ich meine, ganz ehrlicherweise, wir haben ja schon eine Situation, wo es für viele schon dramatisch ist oder
Stefan Bürger: wo sich abzeichnet,
Andreas Beulich: dass es nicht… Es wird ja aktuell noch schlechter, wenn wir den Prognosen folgen dürfen. Also wenn man in den letzten ein, zwei Jahren immer wo man jetzt redet, wo ist das Tal oder sehe ich
Andreas Beulich: schon Licht am Ende? Sehe ich noch nicht, ehrlich gesagt. Aber es bewegen sich ja schon bestimmte Dinge.
Andreas Beulich: Diskussionen werden sich verändern, glaube ich.
Stefan Bürger: Das wird auch
Andreas Beulich: über die politische Diskussion, es wird über Wahlen funktionieren, wo sich Mehrheiten wieder vielleicht auch neu verändern, weil man dann vor einer Problematik steht, die man angehen muss.
Andreas Beulich: Also das heißt, wir kommen nicht drumherum, um am Ende das Problem zu lösen.
Stefan Bürger: Aber es ist doch traurig, dass wir tatsächlich über Eskalationen im Grunde nur Dynamik entwickeln können und nicht über unsere Intelligenz und
Stefan Bürger: unsere Fähigkeit und unsere Kompetenz, auch politische Kompetenz.
Andreas Beulich: Deswegen muss man es vielleicht eher so formulieren, ich bin für die nahe Zukunft eher pessimistisch gestimmt, was jetzt noch so passiert, was so auf dem
Andreas Beulich: Tisch liegt mit allen möglichen regulatorischen Dingen.
Andreas Beulich: Aber es ergeben sich auch Fenster über Diskussionen, gerade im Neubau, das muss man auch mal aufnehmen, da hat man was geschafft.
Andreas Beulich: Deswegen ist das nicht immer nur negativ, was da passiert, sondern eine Diskussion über ein Gebäudetyp E ist eine positive Diskussion.
Andreas Beulich: Das müssen wir erstmal so sehen. Eine Diskussion über einen Bauturbo, eine positive Diskussion. Ob es jetzt schon wirkt, sehe
Stefan Bürger: ich eher
Andreas Beulich: skeptisch, bin ich eher skeptisch. Aber da sind ja Dinge da. Deswegen glaube ich auch daran, dass wenn man es jetzt richtig macht, deswegen hoffe ich, dass die Politik
Andreas Beulich: das jetzt noch versteht, dass wenn man es einmal richtig macht, ein großes Potenzial da liege, um viele Probleme lösen zu können.
Stefan Bürger: Ja, mit dieser ausdifferenzierten Zukunftsschau, die aber am Ende dann doch ein positives,
Stefan Bürger: großes Ausrufungszeichen bringt, verabschieden wir uns von Andreas Beulich. Danke, dass Sie da waren.
Stefan Bürger: Der Bundesgeschäftsführer des BFW war eine große Freude. und wir treffen uns wieder, wenn es einen großen politischen Schritt gibt, den es gilt, mal
Stefan Bürger: differenziert zu diskutieren. Deswegen freue ich mich, wenn wir uns wiedersehen und Ihnen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, noch einen guten Tag.
Stefan Bürger: Wir hören uns nächste Woche Dienstag wieder. Bis dahin.
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