Wie viel Potenzial steckt im sozialen Wohnungsbau, Herr ten Brinke?
Shownotes
Live vom NEW bauhaus Festival in Weimar. Albert ten Brinke, Chef der Ten Brinke Group, erklärt, warum Griechenland derzeit günstiger baut als Deutschland, wie Gewährleistungsansprüche Innovationen bremsen und weshalb 15 Häuser in Namibia wirtschaftlich mehr bewirken als eines in Europa.
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00:00:11: Willkommen zu Wohngefühl, dem wöchentlichen Podcast von und für die Macher in der Immobilien- und Wohnungswirtschaft.
00:00:18: Erhalten Sie exklusive Einblicke in Mindset & Know How von den Experten aus der Branche!
00:00:23: Ja liebe Zuhörerinnen und Zuhürger wir sind heute live auf der New Bauhaus Veranstaltung der Messe in Weimar.
00:00:33: Und da geht es natürlich um ganz viel Innovation und kulturelles, es geht um ästhetische Themen, es wird um Bauen finanzieren Stadträume also alles so passale Sachen Themen die uns jeden Tag umtreiben.
00:00:47: und neben mir sitzt ein Mann, der das seit vielen vielen man darf sagen Jahrzehnten macht nämlich der Chef der Ten Brinke-Grupp aus Holland.
00:00:56: ich begrüße Albert Ten Brinker.
00:01:01: Schön, dass du
00:01:01: da bist.
00:01:04: Wir ziehen den Bogen relativ weit heute denn es geht um mehr als nur bauen.
00:01:09: ihr seid Projektentwickler und Bauträger natürlich in Holland aber auch in Deutschland.
00:01:14: Ihr geht aber auch darüber hinaus.
00:01:16: ihr seid in Europa ja ich glaube in sechs oder sieben Ländern vertreten.
00:01:20: gibt uns eine Idee wo Ten Brinke in Europa alles unterwegs ist?
00:01:24: wir sind in Spanien Portugal Griechenland Schweden und Polen.
00:01:31: Das heißt, es sind noch fünf Länder neben Holland und neben Deutschland.
00:01:37: Wobei Deutschland ist unser größtes Marktgebiet mit etwas mehr als sechszig Prozent des Umsatzes.
00:01:42: Ja
00:01:43: das ist natürlich eine tolle Voraussetzung dafür zu gucken wo ist es denn am besten?
00:01:48: Also ich nehme an Deutschland wird's wahrscheinlich nicht sein.
00:01:51: aber wenn du jetzt auf diese Märkte guckst also Und wo baut sie es am einfachsten?
00:01:58: oder vielleicht ist beides sogar identisch?
00:02:00: Das könnte identisch sein.
00:02:03: Ich glaube, wenn ich eine Antwort darauf geben muss wäre das Griechenland.
00:02:08: Tatsächlich!
00:02:08: Da kommt ja auch eine enorme Krise.
00:02:13: Wir haben ja gemerkt dass die Wörter wie Chaos und Drama griechische Wörte sind.
00:02:20: Das konnte man da gut erkennen.
00:02:23: Aber da haben die Bevölkerung und die Menschen gemerkt, alles geht nicht von alleine.
00:02:27: Wir müssen wieder was tun, wir müssen arbeiten!
00:02:29: Und man sieht der Arbeitsethos ist sehr gut... ...und auch die ganzen Behörden sind froh, dass etwas passiert.
00:02:38: Einen Bürgermeister möchte, er sieht nicht, wenn sie sonst irgendwo beim Bürgemeister kommen.
00:02:44: Das in Deutschland, wenn Holland noch schlimmer ist.
00:02:46: Also ob ich um seine Galsabrechnung bitte eine Genehmigung haben möchte?
00:02:51: Ob ich die Gals-Abrechnungen sehen darf, ungefähr reagiert er.
00:02:57: gar nicht so unbedingt will, dass wir bauen.
00:03:00: In Griechenland wird das gefördert und da ist der Bürgermeister aktiv unterwegs und unterstützt uns und sorgt dafür... Wir kriegen da auch innerhalb von drei, vier Monaten eine Baugenehmigung, was ja in Holland oder Deutschland oder auf Spanien absolut undenkbar ist.
00:03:15: Ist es ein interessanter Befund wenn man sich das so überlegt?
00:03:18: Also aus den Not heraus entsteht Dynamik, das kann man ja sich gut erklären.
00:03:22: Das ist ein sehr menschlicher Zug, den man da wahrnimmt.
00:03:26: Aber du hast im Nebensatz so gesagt, das kann man sich in Deutschland und in Holland nicht vorstellen.
00:03:31: Wäre denn der Umkehrschluss, dass wir in Deutschland oder Holland tatsächlich inzwischen die Problembeeren im Bau geworden sind?
00:03:38: Ja, sagen mal so!
00:03:40: Wir haben ein System gefärftet.
00:03:44: Das ist ja fast Raketenwirtschaft, wenn du noch eine Baugenehmigung holen willst.
00:03:50: Wenn du siehst wie viele Ingenieure, wie viel Wutachter, wie viele Untersuchungen was wir alles machen müssen und die müssen alle wieder aufeinander abgestimmt sein.
00:04:01: Ja?
00:04:02: Und wir wollen immer alles recht machen.
00:04:07: Irgendwann geht das nicht.
00:04:08: Dann haben wir in Deutschland auch noch... Dann ist da mal die Nachbar Klage sehr berühmt.
00:04:15: Die ist sehr weit rausgedehnt, viel weiter als in Griechenland.
00:04:19: Ich war in Griefenland auf das Obergesuch geschossen und dann guck ich bei den Nachbarn im Fensterweiten am Bürohaus gebaut.
00:04:24: Und dann sage ich, mein Krieg sind Geschäftsführer wie in Holland oder Deutschland hätte der geklagt.
00:04:31: Kann er nicht, in Griechenland.
00:04:33: Da ist irgendwo ... Wenn wir was machen wollen, da müssen wir auch mal Entscheidungen treffen und dann können wir nicht immer alles jetzend verbrechen.
00:04:40: Das geht nicht.
00:04:41: Und das haben die Griechien gemerkt.
00:04:44: Die setzen sich darüber über den Weg und freuen sich auf, dass etwas passiert.
00:04:47: Ein
00:04:48: zweiter Nebensatz, den du gerade gesagt hast war interessant.
00:04:51: Das sagst du es ist in Holland inzwischen schon schlimmer.
00:04:55: Wir sind vor zehn Jahren alle nach Holland gefahren und haben uns dort angeschaut wie man günstiger bauen kann und ich war das leuchtende Vorbild weil es war effizient.
00:05:05: von der Planung um günstig gebaut.
00:05:07: hat sich das gedreht?
00:05:09: Sagen wir so... In Holland sind wir.
00:05:11: nach dem zweiten Weltkrieg hat Hollands das Bauen mehr als Manager organisiert.
00:05:19: In Deutschland ist es mehr vom Handwerk aus organisiert, dass in der Richtung ist es so das Holland einmal Vorreiterist.
00:05:25: umgekehrt haben wir in Holland vielmehr gesetzt und auch also in Deutschland ja das machen uns das Bau ein schwieriger und ich habe gerade gehört man sollte sondern die göttlichen Kommunen nicht soviel zu sagen geben weil die Übergrennete stellen mussten alles viel besser an
00:05:39: meine Tee sein.
00:05:40: Das haben wir Hollands haben wir da so eingeführt was dazu führt dass das Bauen im Moment in Holland ist fünfzehn bis zwanzig Prozent teurer als in Deutschland, weil ich nur die einfache Quadratmeterpreise vergleiche.
00:05:53: Und da liegt nicht am Betonpreis, das liegt nicht an der Eisenpreis.
00:05:59: In Holland gibt es noch eine Institution, die heißt Wohlstandskommission und die sagt dann,
00:06:07: Luens
00:06:07: Prichs war alle Vorschriften unter Bebauungsplanen und alle Nennen in Holland – die holländische DIN ist Nennen, alle Nennvorschrifte aber sie sind nicht schön!
00:06:16: Du musst an was ändern.
00:06:17: Du musst einen Versprung machen und die Balkone müssen lodgin werden, das muss da ändern, aber das führt dazu dass ein ganzer Baulogistik und ein ganzes flächensparendes Bauen und moduläres Bauen angepasst werden muss.
00:06:30: Am modulärest Bauen kann man Kosten sparen, aber nicht wenn man dann jedes dritte Haus anpassen muss weil dann ist es teurer.
00:06:35: Und das Problem haben wir in Holland.
00:06:37: Das sind Deutschland, weil ich muss immer arbeiten an der Selbstbewusstsein der Deutschen.
00:06:43: Da haben wir immer mit mir gesagt in Holland ist alles besser!
00:06:46: Aber das stimmt gar nicht.
00:06:47: Es sollte ein bisschen mehr so bewusst sein, könnte der Deutsche gebrauchen glaube ich oder hat er auch verdient?
00:06:53: Das packen wir mit ein.
00:06:54: also du hast einen Holländer gibt uns selbstbewusstsein.
00:06:56: Wir können etwas Selbstbewusster auftreten.
00:06:58: das macht Mut.
00:07:00: Nichts ist trotz.
00:07:01: Wenn mir jetzt auf den europäischen Markt noch einen Moment schauen dann stellen wir ja fest dass das Thema Wohnungsnot omnipräsent ist in dem Ballungszentren.
00:07:10: Ist das speziell so in den Benelux-Ländern und Deutschland, oder siehst du es auch im Polen?
00:07:17: Und auch in Spanien.
00:07:18: Also ist das ein europäischer Trend diese Urbanisierung?
00:07:21: Ja, das ist ein ganz europäisches Trend.
00:07:22: Ich meine Sie sind da, wenn Du nach Griechenland das Beißviel nimmst, dann wohnt mehr als die Älfte der Grieche wohne in Athen.
00:07:27: Ja, und dann Tessaloniki dazu und da restet's dann noch.
00:07:30: von den elf Millionen sitzt noch drei Millionen außerhalb und acht Millionen wohnt in dem beiden Ballonsgebiet.
00:07:34: Da sieht man auch in Holland.
00:07:36: In Holland sind ja der ganze Städte-Band wie wir das nennen Utrecht, Amsterdam, Den Haag, Rotterdam... Das ist viel dichter bewohnt als oben Friesland oder unten Limburg und man sieht auch der Sog Richtung Stadt.
00:07:49: ganz klar sind Holland aussuch.
00:07:51: Klar auch jüngere Leute die sagen mal wo ist das Angebot?
00:07:56: außerhalb der Großstädten, sagen wir mal in den kleineren Dörfern nicht mehr da ist.
00:08:00: Ob das Erholung ist, ob das Kneipen sind oder ob das Einkaufsmöglichkeiten sind, Diskotheken und so weiter, die gehen alle in der Stadt.
00:08:08: Und bleiben dann da!
00:08:09: Wird das Bauen dadurch leichter für euch?
00:08:12: Du bist einer der größten Bauunternehmer Hollands.
00:08:17: Eigentlich müsste man ja rückschließen, dass unter dieser Nachfrage Stärke die da ist ... Die Projektentwicklung leichter wird, höhere Preise sind durchzusetzen.
00:08:25: Das hört sich ein bisschen nach Schlaraffenland an!
00:08:28: Nee, das ist nicht.
00:08:29: Weil Bauern in der Stadt ist schwieriger als da draußen.
00:08:32: Weil die bauen auf so eine kleine Briefmarke, müssen viel mehr Bauern haben, viel mehr Abhängigkeiten.
00:08:37: Zum Beispiel in Holland sind uns bestimmte Lkw-Verboten in den Stadt zu fahren und ich muss meinen Fertigteile dahin bringen.
00:08:45: Da muss ich irgendwo Elektroautos oder Elektro-Lkws irgendwo her holen um meine Lkws hinzukriegen.
00:08:50: Solche Dinge habe ich außerhalb der Großstädter nicht so.
00:08:55: Das Bauen an sich Das ist absolut nicht billiger.
00:08:57: Es ist auch nicht so, dass das zehn oder zwanzig Prozent teurer ist.
00:09:02: Aber durch die umständige Umstände ist es schwieriger und teurer.
00:09:08: Aber da sind vielleicht bis fünf Prozent, aber mehr nicht.
00:09:12: Bevor wir über die Märkte von Europa hinausgehen, denn wir zielen dann auf Afrika – das wird ein Teil unseres Gespräches sein.
00:09:20: Noch eine Frage in die Baustoff-Thematik.
00:09:23: Wir sind hier auf der New Bauhaus, aus dem New Bauhouse Festival und da geht es natürlich auch um moderne Baustiffe bis hin ob wir mit Pilzen Wärmedämmung betreiben also ganz innovative Optionen.
00:09:36: Wie erlebst du im Tagesgeschäft?
00:09:38: Und ihr baut ja jedes Jahr tausende Wohnungen.
00:09:41: Innovation in den Baustaffen?
00:09:43: gibt es die oder ist das immer noch eher das große Theorem Was in den Universitäten gelehrt wird, aber auf der Baustelle überhaupt nicht Platz kreift?
00:09:51: Ja da gibt es zwei.
00:09:52: Zwei alleine würde ich die Frage beantworten wollen.
00:09:54: Einmal ist das was die Hochstechnik angeht sieht man eine ganz klare Innovation.
00:09:59: Das ist anders, ob dat wärmer Bumpen sind Die hat vor zehn Jahre nicht gegeben.
00:10:03: Da sieht man in dem Fall schon, dass der Rohbau angeht.
00:10:05: Ich bin vor forty-two Jahren im Bau gestartet und dort war dat ein billigster Art und Weise war um an Reihenhaus zu bauen.
00:10:12: An Karlsamerstein Planelemente mit Hohlkörperdecken.
00:10:16: Wir sind jetzt zweiundvierzig Jahre später.
00:10:18: Kein modulärer Bau kann billiger Bauern als den Kalkiansteinwand mit Wohlköpfe entdecken, da ist noch nix passiert.
00:10:24: und dann haben wir ja das Problem... Es war alles schön und ich bin auch dafür dass wir das untersuchen.
00:10:29: nur auch in Deutschland, das ist anders.
00:10:31: in Holland habe ich fünf jahre Gewehrleistung auf dem Les und wenn ich sagen mal was neues versuche und es geht in der Hose hab ich ein riesen Problem.
00:10:40: Das heißt die Gewährleistungs zwangen eigentlich in Deutschland und was in Deutschland von uns verlangt wird, hemmt auch wieder die Ansatz von neuen Materialien.
00:10:51: Weil da muss ich eigentlich davon freigestellt werden aber kein Kunde stellt mir frei weil dann ein neues Material braucht man auch keine Gewährleistung liefern.
00:10:57: Aber die sind ja nicht bewährt.
00:10:58: das ist ein Riesenproblem was die Innovation sehr viel hemmet
00:11:04: Und das ist im Grunde die Gegensicht.
00:11:06: Du würdest es ja bauen, wenn der Markt es nachfragen und das Risiko daraus auch tragen würde, richtig?
00:11:12: Ja, aber tatsächlich für den Risiko bei uns!
00:11:14: Dann kommt ein guter Achte und sagt, da war nicht stand der Technik oder das war nicht dies oder jenes... Und der Deutsche hat ja ein ganz... Das ist typisch deutsch, das sind kein anderes europäisches Land.
00:11:23: Ein ganz anderes Verständnis über Gewährleistung.
00:11:27: Ich habe sogar hier aus Frankfurt mal nach vier Komma neunundneinzig Jahre einen Mängel gekriegt weil die Schrauben in der Trassabtrennung rosten.
00:11:38: In Holland wird kein Mensch drüber nachdenken, dass es nach vier Tagen zu schreiben.
00:11:43: Aber das ist der deutsche Sicherheitsbedürfnis.
00:11:46: Was auch wieder Innovationen und Gewährleistungen, das hemmt die Innovation im Bau.
00:11:53: Wie sieht es mit Gewährleistung in Spanien oder Portugal aus?
00:11:56: Haben die gibt's ja gar keine?
00:11:57: Doch, doch!
00:11:59: Nee, da gibts auch die Gewähr Leistung aber mehr auf.
00:12:02: wenn die nach vier Jahren die Innentür mal klemmt Gibt's da keine, aber wenn ein Rissender wann kommt dann hast du gewährleistet.
00:12:09: Das
00:12:09: gratuelle Zeichen den Deutschen aus der kriegt auch noch die letzte Schaum-Ecke irgendwo reguliert während ... Schon
00:12:17: bisschen in der Rauffase-Tapete.
00:12:20: In anderen Ländern ist das keine Gewährleistung.
00:12:23: Damit ist die Rückendeckung von vorhin aufgebraucht.
00:12:26: Aber gehen wir noch einen Schritt weiter.
00:12:27: Die Baustoffe ist eines.
00:12:29: auf der anderen Seite habt ihr ja mehrere tausend Mitarbeiter.
00:12:32: gibt es bei euch schon Roboter?
00:12:36: Echte Roboter, die ich mal auf der Baustelle, wenn man so will gibt es zwar kleine Kräne und so weiter.
00:12:42: Aber echte Robote, die alleine nicht durch den Mensch gesteuert arbeiten, gibt das nicht.
00:12:47: Ja siehst du dann einen Ansatz?
00:12:48: Also wir sehen ja nach China tanzende Geräte, die auch anfangen zu singen.
00:12:55: Da könnte man sich hier vorstellen da ist in der Lage Steine übereinander zu stapeln.
00:12:59: oder
00:12:59: Ja, ich würde nicht jede Knapper gerne bei unseren Gerüst haben.
00:13:04: Weil das klappt beim Menschen schon mal nicht.
00:13:06: Da braucht man schon eine Ausbildung für.
00:13:08: Im Moment noch nicht aber es wird kommen.
00:13:10: Meine Flachen jetzt drumweg... Ich habe ja auch die Filme gesehen wo die dann hundert Meter laufen schneller wie ein Mensch und da steht irgendwo ne Wand wo sie stoppen müssen Laufen gegen der Wand und liegen dann in vier oder mehr Teil auf dem Boden.
00:13:23: Die Entwicklung ist da, die kommt, die können wir nicht gehen.
00:13:26: Die brauchen wir auch weil es mit Mangel an Arbeitskräfte geben.
00:13:32: Aber das dauert noch fünf oder zehn Jahre trotz des CEOs von solchen Unternehmen was anderes behaupten aber das ja besser für den Börsenkurs wenn man was anders behauptet.
00:13:41: Das wird nach fünf bis zehn Jahren dauern, aber kommen tut das.
00:13:45: Du hast mit dem Satz eben gerade, wir müssen diese Digitalisierung und Robotik umsetzen.
00:13:52: Weil wir die Menschen einfach nicht mehr haben, die es auf der Baustelle machen können jetzt den zweiten Teil unseres Gespräches eingeläutet denn Wir sind ja auch in Namibia aktiv.
00:14:01: Wir machen gemeinsam sozialen Wohnungsbau GWH und Tent Brinke hat das
00:14:05: vor
00:14:06: vier Jahren veranlasst wenn man darauf schaut dass Urbanisierung in Europa eine Überall vorzufindende Thematik ist.
00:14:18: Siehst du das in Afrika adäquat?
00:14:20: Ist es dort genauso?
00:14:21: Ja, aber da liegt viel weiter zurück.
00:14:23: Ich gebe mal ein Beispiel.
00:14:26: Wir haben in Nigerniger den Land was keinen Hafen hat, hat keine Autobahn, hatte keine Züge, kein Straßenbahn oder sonst was.
00:14:35: und da hatten wir mal gesagt okay wir machen einen Transportunternehmen was dann mit Handeln gehandelt wird mit den Nachbarländern.
00:14:43: Und dann habe ich auch gesagt, man muss ja wohl einen Kran auf dem Ölkw.
00:14:49: Dann haben wir mir gesagt, nee, nein, nein!
00:14:50: Dann haben vier Leute keine Arbeit und der Kran geht nur kaputt.
00:14:54: Gebt uns ein Auto ohne Kran, weil dann haben wir vier Leute die mehr Arbeit haben.
00:14:58: Da hat man den Arbeitsmangel noch nicht, wobei irgendwann wird das auch kommen.
00:15:03: Das im Moment ist da noch nicht der Fall.
00:15:05: Da ist man weiter in der Entwicklung zurück
00:15:07: Ja.
00:15:08: Das heißt also, die menschliche Arbeitskraft ist so viel billiger einfach weil sie so inflationär vorhanden ist als die technische Innovation, die dann halt teurer und zu aufwenden?
00:15:17: Aber das Problem
00:15:18: war da gleiche mit den Federn.
00:15:20: Da haben wir Luftfedern, da gab es auch Hutsfedern gehabt.
00:15:22: Dann hat ein Schmied wirklich außer eine Stahlplatte Stahlfedern gemacht Die Luftfederen rausgeholt, weil die können die nicht reparieren Und das ist ja nicht der Problem auch mit den Maschinen.
00:15:32: Die gehen kaputt und kein Mensch hat soviel Ahnung dass er den reparieren kann.
00:15:36: Und deswegen geht man wieder zurück auf die Menschen, aber das ist eine Entwicklung, das muss kommen und da haben wir auch Verantwortung.
00:15:44: Da müssen wir denen behelfen damit sie die Entwicklung schneller hinkriegen, weil die brauchen das.
00:15:49: Und die Entwicklung wird ja auch noch dadurch getoppt, dass die Städte explodieren.
00:15:53: Da sind wir bei der Urbanisierung, die wir vorhin angesprochen haben.
00:15:57: Wenn ich nach Lagos gucke, Nigeria ... Lagos hat sich verdoppelt in den letzten acht Jahren ist wahrscheinlich jetzt die größte Stadt in Afrika.
00:16:07: Wie schaust du darauf?
00:16:08: Also das ist ja im Vergleich zu dem was wir eben gerade für Europa testiert haben nochmal eine ganz andere Dimension und nochmal eine ganze andere Dynamik.
00:16:17: Im Moment gibt es Einzig und fünf Milliarden Afrikaner auf den af... Aber Menschen auf der afrikanischen Kontinent.
00:16:24: In Europa gibt es die Hälfte, siebenhunderts, siebzig Millionen.
00:16:28: In ... ... zweitausendfünfzig, das heißt in ... ... vierundzwanzig Jahre ... ... gibt es zweieinhalb Milliarden ... ... Afrikerner ... ... da?
00:16:34: Auf Menschen auf dem afriikanischem Kontinent.
00:16:37: Das heisst eine Milliarde mehr!
00:16:38: Das heißt im ... ... Vierundzwartejahre ... ... kommen mehr Menschen dazu, dann in ganz Europa leben.
00:16:44: Ja, das ist ungefähr eine Million in der Woche.
00:16:47: Dazu in ganz Afrika Und deswegen müssen wir da auch helfen.
00:16:51: Stellt mal vor, dass halt diese Leute nach Europa wandern
00:16:54: und
00:16:55: nur den Zuwachs nach Europa wandert.
00:16:56: Dann haben wir eine Milliarde mehr hier.
00:16:58: Das geht nicht!
00:17:00: Es ist auch ein bisschen wirtschaftlich nicht so klug die Leute hierhin zu holen weil wir könnten zehn oder fünfzehn Häuser der bauen für fünfzehnt Familien wo wir hier ein Haus für dem bauen.
00:17:11: Deswegen bin ich bei Housing for Future so aktiv.
00:17:15: wenn mir die Leute in Afrika nicht helfen Und unterstützen und sorgen, dass die eine eigene Ökonomie aufbauen, eigene Häuser kriegen.
00:17:23: Da ist ein eigenem Wohlstand da aufbauten und die kommen das Hohlen hier dann haben wir demnächst alle ein Problem weil dann haben sie nichts mehr... Wir werden dann genauso haben, wir haben nix mehr umzugeben und die haben nichts mehr umzubekommen.
00:17:33: Hier müssen die helfen es da aufzubauen.
00:17:36: Wir können es uns nicht leisten, das alle hierhin zu holen.
00:17:38: Das ist auch noch viel billiger weil du kannst da fünfzehn Hause bauen für einen aus hier.
00:17:44: Du hast gerade den Begriff Housing for Future eingeführt.
00:17:46: Das ist die gemeinnützige GGMBH, die wir in Frankfurt gemeinsam gegründet haben und die Investitionen in Namibia steuert.
00:17:56: Wir haben uns dort nur auf Namibias konzentriert weil du auch in Namibiha ohnehin tätig bist, auch dort ein Bauunternehmen hast.
00:18:02: aber gehen wir noch mal zurück zu den Gedanken, denen du gerade gebracht hast.
00:18:07: Wir müssen den Menschen helfen denn das Fragstum muss ein Dach über dem Kopf bekommen im wahrsten Sinne des Wortes.
00:18:13: Und wenn wir uns die Slums angucken, wir hatten gerade Lagos aber auch den Slums in Windhoek, in Kapstadt also Johannesburg man kann ja hingehen wo man will dann sind das wirklich lebensunwürdigste Verhältnisse.
00:18:26: wie schaust du auf diese auch diese Inflation der Slam-Bewohner in
00:18:31: Afrika?
00:18:31: Wenn man die Situation in Namibia anguckt, Namibias hat ungefähr drei Millionen Einwohner davon leben in offizielles Slumps ungefähr dreißig Prozent offizieller Slumps in official settlements.
00:18:45: Da sind sechshunderttausend Leute, da wohnen noch mal sechshundertausend Leute oder zwischen fünfhundert und achthundert tausend Schätzmann auf dem Land nicht direkt in den Slumps und die, bei denen sie genauso schlecht wohnten.
00:18:59: Das heißt du kannst sagen, ungefähr vierzig Prozent der Bevölkerung von Namibia wohnt in menschenunwürdiger Umstände.
00:19:07: Die müssen wir helfen, weil auch in Namibia sieht man den Sog zur Stadt.
00:19:10: Wobei ein Stadt wie Windtuch oder Malvis Bay oder Schwakomund kann dem Menschenmasse gar nicht an.
00:19:16: Ja die Instruktur ist überhaupt nicht dafür da.
00:19:19: Da sieht man auch wenn du in die Schlamms kommst.
00:19:20: Sie haben keine Elektrizität sie haben kein Wasser das gibt keine Ideen es gibt keine sanitäre Einrichtungen.
00:19:26: Die Erschließung ist gar nicht da.
00:19:28: SS entsteht, weil kein Mensch Richtung kümmert und Menschen brauchen einen Dach über den Kopf.
00:19:33: ja aber Wir müssen in Namibia, ich sehe zwei Sachen.
00:19:36: Deswegen sind wir auch auf zwei Gebiete aktiv.
00:19:38: Einmal mit euch in Housing for Future aber auch im Nahen Kuse, dass wir versuchen... Wir haben ja aus Tambrinka das Familie auch einen Lodge in Namibiya mit Achendreißigtausend Hektar wo wir Tiere haben, wo hundert Leute oder Hundertzwanzig Leute Arbeit haben weil da kommen Touristen die müssen übernachten und sich unsere Safari machen Ja, und die wollen auf Safari gehen.
00:20:03: Und die ... Die hundertzwanzig Leute, die gehen nicht mehr in die Stadt.
00:20:08: Das heißt, wenn wir entlassen die Stadt, weil wir Arbeitsstellen schaffen außerhalb der Stadt, dass sie auch da ein Leben aufbauen können, auch bei deren Familien.
00:20:18: Weil das Familienverband ist in Afrika sehr wichtig!
00:20:21: Ja?
00:20:21: Und zweit müssen wir – die Leute, denen schon sind und trotzdem kommen – muss ein vernünftiges Haus geboten werden.
00:20:27: Jede Mensch, finde ich hat recht auf ein Haus und ein Haus ist nicht nur für Wände mit einem Dach.
00:20:32: Und vielleicht von irgendwelchen Folien oder Metallplatten.
00:20:36: Ein vernünftiges Haus soll Sicherheit bieten, da soll Gesundheit bieten.
00:20:41: Da soll sorgen das in der Würde, dass die Menschen im Würde sich leben können und Perspektive bieten.
00:20:49: Das ist eigentlich was wir mit Hause for future bezwecken
00:20:53: und tun.
00:20:57: nennt hat Recht auf ein Haus, wenn man sich das überlegt.
00:21:00: Ein Satz den man in Deutschland ganz selten hört.
00:21:03: bei uns geht es dann eher in die Richtung.
00:21:05: wir müssen unseren Wohnflächenverbrauch senken und wir müssen Standortoptimierung betreiben.
00:21:10: da sehen wir mal wie sechs Flugstunden von einander entfernt komplett andere Sphären entstehen.
00:21:17: was du aber auch machst ist ja dass du einen Gegenentwurf zum Flüchtlingsthema und zur Migrationsentwicklung gibt es, indem du sagst wir müssen den Menschen vor Ort helfen.
00:21:31: Stimmt diese These?
00:21:33: Können wir so viel Support geben dass man in Afrika ein glückliches zukunftsgewandtes auch mit Optionen versehenes Leben führen kann?
00:21:43: oder ist der Kontinent nicht soweit hinten das Das Bedürfnis, sich im Wohlstand zu bewegen auf dem Kontinent eigentlich gar nicht erfüllt werden kann.
00:22:05: Auch wenn du sagst, ich kann das Problem nicht lösen, entbinde dich nicht von deiner Verantwortung.
00:22:23: Das was du kannst zu tun.
00:22:24: Auch wenn es noch so klein ist, dass du sagest okay gib meine hundert Euro, tausend Euro war sicherlich viel für so etwas zu pfen weil ich die Leute da helfen will.
00:22:33: Also entbindet dich zu sagen der problem ist groß.
00:22:36: entbindet dich erstmal nicht von deine verantwortung.
00:22:40: Und klar ist das etwas, was kann man nur mit weltweit übernachten.
00:22:46: Aber die Afrika ist ja nur ein Kontinent und es gibt auch andere Kontinente, wo es auch noch sehr problematisch ist in Afrika.
00:22:54: Ich glaube, dass Afrika hat einen ungekehrten Kontinent, der sehr viel Rohstoffe hat.
00:23:01: Sonne hat bis zum Gehen nicht mehr, was sehr viel Energie auffängen kann.
00:23:04: Wind hat es.
00:23:05: Es kann Wasserstoff produzieren mit dem Bein.
00:23:08: Ja, es kann Tourismus ankurbeln und er hat eine unheimlich junge Durchschnittsalter.
00:23:13: Ich glaube in Deutschland oder Holland liegt der bei Nagelmini Fest drei, vierzig in Namibia und andere Länder sechszehn- oder siebzehn.
00:23:22: Das heißt, da gibt's sehr viele junge Leute.
00:23:23: die können auch mit den neuen Techniken vielmehr erreichen.
00:23:26: ich glaube wenn wir alle helfen wollen... gezwungen zu helfen.
00:23:35: Wir machen es aus dem Nächsten Siebe, ich bin ja Christen und ich glaube dass Jesus hat uns gesagt man soll die Menschen wenn du kannst helfen.
00:23:41: und wir sind alle so wie wir hier sind.
00:23:43: wir brauchen Richt über Nachtdenken.
00:23:45: gibt das morgen was zu essen.
00:23:47: Wenn es nicht in der Kühlschrank ist dann holen wir's.
00:23:49: Holmen lassen sie uns bringen sogar!
00:23:50: Ja?
00:23:51: Wir sind sehr gesegnet und die Menschen da... Ich war bei einer Familie oder bei mehreren Familien im Epikuro in Namibia.
00:23:59: Da war das Abendessen jeder eine halbe Tastetee.
00:24:03: Er war ja warm, damit er einen Magen gefüllt wird.
00:24:06: Das waren deren Abendessen und wie die morgens Essen kriegen, wissen sie nicht.
00:24:09: Und die kriegen es von uns da dreimal in der Woche essen und das verteilen die dann, damit die sieben Mal zu essen haben.
00:24:14: Das ist ein ganz anderer Umstände und deswegen meine ich ... Ich finde von meiner Moralität, vom Christentum schon wenn man so andere Gründe macht oder auch von Menschlichkeit macht wir sind verpflichtet.
00:24:28: Wenn wir können Wir können viel mehr helfen als wir tun.
00:24:33: Ein sehr wachrüttelnder Aufruf, den du gerade formulierst.
00:24:37: Ich möchte noch einen Faktum uns unseren Zuhörerinnen und Zuhören an die Hand geben.
00:24:43: Wenn wir schauen was wir für Entwicklungen in der Entwicklungshilfe in den letzten Jahren hatten dann ist das Thema Gesundheit sehr gut bewältigt worden in den vergangenen zwanzig Jahre.
00:24:53: Der Hunger ist stark bekämpft worden.
00:24:56: Wir haben also in zwei ganz großen sozialen Feldern eine enorme Vorsprung gearbeitet.
00:25:02: das Thema Wohnen ist weltweit Jahr für Jahr prekiererl geworden.
00:25:06: Das muss man sich vergegenwärtigen, deswegen ist so eine Initiative wie housingforfuture die mal unter der Homepage www.housingforfuter.de sich dann auch anschauen und natürlich reichlich spenden kann Wichtig.
00:25:19: Und du hast dich jetzt auf der Bauseite mit dem Unternehmen in Namibia dort mit reingebracht und ja letzten Endes nicht normalen Mietwohnungsbau gemacht, weil Wohnen in Afrika funktioniert ja noch mal anders?
00:25:31: Richtig!
00:25:32: Klar, aber die Häuser, die wir in Namibiya gebaut haben werden wahrscheinlich in Deutschland durch die Bauabnahme vom Bauamt kommen auch in Holland nicht.
00:25:44: Trotzdem sind die Leute stolz drauf, weil sie haben ein eigenes Haus.
00:25:49: Sie sagten, wo gesund leben ist, wo die Trinkwasser haben was sonst nicht ist und wo die Strom haben.
00:25:56: Wo auch die Heizung anmachen können mal in der Bibliothek im Winter frieren kann es sehr kalt werden, was sehr hoch liegt.
00:26:02: Und das meine ich... Das gibt die Menschen, das haben wir ja selber gesehen in unserer Erste Siedlung Neue Heimat dass die Leute dadurch mal anders im Leben stehen, eine andere Perspektive auf einmal gebildet wird und auch anders in der Zukunft schauen.
00:26:16: Weil in Afrika sind die Menschen doch oft... Wenn ich heute das Essen habe, dann sind sie eigentlich zufrieden und denken nicht an morgen.
00:26:22: Und das müssen wir denen helfen, dass sie ja auch an morgen denken.
00:26:25: Ich glaube wenn man das tun kann man auch, aber wenn du da wohnst in einer Hütte wo der Boden Sand ist, da Dach ne Folie um die Türen vorhangt Und kein Fenster oder Nxtris, du schläfst mit sechs Leuten und hast keinen Wasser, keinen Strom.
00:26:40: Das ist eine ganz andere Perspektive als wenn du die Möglichkeit kriegst, weil auch in Afrika, in Namibia sind zum Beispiel, für sechzig Prozent der Leute kriegen keine Bank darlehnen.
00:26:50: Also die Zinsen noch einmal höher.
00:26:51: Das heißt, wenn wir nicht helfen den Spunk zu machen, dann werden sie nie laufen lernen zum Beispiel.
00:27:00: Deswegen müssen wir denen helfen Einmal den Schritt machen können.
00:27:03: Da sind später die Vorreiter, die die Mitbewohner in der gleichen Land auch helfen können und da hoffen wir einen kleinen Schub zu geben damit das am Laufen kommt.
00:27:15: Das ist eigentlich was wir tun.
00:27:16: Wir werden sicherlich
00:27:17: noch so klein ist.
00:27:19: Wir werden sicherlich den einen oder anderen Zuhörer jetzt in unserem Podcast haben, der sagt naja ist das nicht wieder Kolonialismus?
00:27:28: Also kommen jetzt nicht die Europäer und sagen wir wissen aber wie gebaut wird.
00:27:35: Das Kurzfrist, das Ausrichten des Lebens in kurzen Zyklen ist nicht richtig.
00:27:40: Es muss Perspektive sein.
00:27:42: Investiere in eine Immobilie für die Altersvorsorge – ein deutsches Argument!
00:27:47: Ist das ein kolonialistischer Gedanke?
00:27:49: Nein, nein.
00:27:50: Weil wir schreiben denen nicht vor wie sie zu leben haben.
00:27:53: Wir lassen den ja bauen und die bauen nach deren Vorschriften.
00:27:56: Die haben ja eigene Vorschrift und auch eigene Würde einen Selbstrespekt haben.
00:28:01: Denn wir müssen nicht kommen und sagen, wir wissen alles besser.
00:28:03: Wir müssen mit denen, die Neurok angehen.
00:28:06: Aber wir müssen denen... Der Problem ist wenn das Geld fehlt können sie das nicht umsetzen und das ist was wir machen.
00:28:12: Und das ist Nächstenliebe.
00:28:13: Das ist kein Kriminalismus.
00:28:16: Das sollte man auch absolut vermeiden weil es war absolut falsch.
00:28:18: Man muss auch nicht denken dass die Leute dumm sind oder sonstwas.
00:28:22: Die sind genauso gut wie wir.
00:28:25: Denen fehlt nur die Möglichkeit.
00:28:26: Und wir haben Glück gehabt dass wir hier Geboren sind in dieser Welt, wo wir die Möglichkeiten haben.
00:28:31: Die sind da geboren und haben die Möglichkeit nicht aber sind keine schlechtere oder dünnere Menschen.
00:28:35: Wir sind genauso gut!
00:28:37: Wenn wir jetzt nach Afrika schauen, sehen wir keine Wohnungsgenossenschaften.
00:28:41: Wir sehen keine Wohnungsunternehmen und keine Aktiengesellschaften.
00:28:45: Nur Landlords, die sich in irgendeiner Art und Weise in den Bau bewegen oder teilweise sogar nur Grundstücke für Höllengeld vermieten.
00:28:54: Was ist deine Analyse?
00:28:56: Warum sich das was Europa im Wohnungsbau so erfolgreich gemacht hat und die ganze Industrialisierung letztendlich erst ermöglicht hat.
00:29:05: Die GWH ist jetzt hundertzwei Jahre alt, wir sind genau in dieser Zeit groß geworden.
00:29:09: Warum ist das in Afrika alles vorbeigelaufen?
00:29:14: Warum haben wir diese Infrastruktur dort nicht?
00:29:16: Ja eine schwierige Frage!
00:29:17: Ich meine es liegt in der Entwicklung weit zurück.
00:29:20: Vor zweihundert Jahren hatten wir die ja auch noch nicht.
00:29:23: Ich will jetzt nicht sagen an Afrika, dass es wirklich gibt, aber solche Entwicklungen liegen halt weiter zurück.
00:29:28: Die werden entstehen.
00:29:29: Wir sehen ja, dass da Genossenschaften entstehen die gemeinsam Landbewirtschaften, die auch eine Wohnungssiedlung bauen aber immer fehlt es denen an den Möglichkeiten weil was vernünftiges zu bauen.
00:29:43: wir haben Malawi haben wir einen Bauernhof und wie lassen die Leute da selber bauen?
00:29:48: Aber weil die das so konstruktiv, die sind da doch nicht gewohnt und nicht richtig machen, fliegt bei der erste beste Stuhl im Dach weg.
00:29:56: Dann sagen wir, du hättest das anders bauen müssen.
00:29:58: Wir müssen den helfen und dann wird diese Entwicklung jetzt genauso gehen.
00:30:04: Das dauert, das geht nicht von heute auf morgen.
00:30:05: Da müssen wir auch Zeit für nehmen.
00:30:07: Ist also eine moderne Form von Entwicklungshilfe nicht nur das Geld überweisen sondern Know-how zu überweisen?
00:30:14: Auch Know-How aber es bringt nichts.
00:30:17: Wir haben ja mit unserer Foundation zeigen, wir gibt den Leuten keinen Fisch.
00:30:22: Gibt den Nangel.
00:30:24: So sorgt dafür dass die selber ekonomische Aktivität entfalten.
00:30:28: Lasst ihn fachlernen.
00:30:30: Es gilt für die Schulung damit das Land wegkommt weil wir geben zum Beispiel in der Schule Mahlzeiten an die Kinder Weil wenn man keine Mahlzeit geben dann schicken die Eltern das Kind nicht in der Schule.
00:30:41: Dann kann es helfen auf dem Land.
00:30:43: Wenn ich mir eine Mahlzeit geben, dann sagen sie okay und der hat heute was zu essen.
00:30:46: Warum nicht so kümmern?
00:30:46: Dann kann er auch in der Schule gehen.
00:30:48: Und solche, sozusagen Hintergründe muss man wissen, sonst versteht man da nicht, macht man das Falsche.
00:30:53: Aber deswegen viel mehr Dialog die vielmehr auf Augenhöhe mit den Hilfsverhilfe geben aber auf Augenhöhre, die es für einen vollwertigen Partner ansehen.
00:31:04: Wenn wir das tun wirds die gleiche Entwicklung da auch geben bin ich mir sicher.
00:31:08: Jetzt stellt sich natürlich die Frage, können wir aus Europa heraus tatsächlich in dem Beispiel von Housing for Future eine Wohnungsgesellschaft in Namibia bauen?
00:31:18: Wir haben sie gebaut.
00:31:19: Also es gibt Housing For Future mit Sitz in Windhoek.
00:31:23: Sie will skalieren und wir müssen raus aus dieser Spendenkomponente weil Immobiliengeschäft ist kein Spendengeschäft.
00:31:32: Im Immobilie-Geschäft ist Investmentgeschäft.
00:31:36: Wie siehst du überhaupt Möglichkeiten, Investments für Afrika zu generieren?
00:31:43: Wenn jemand an Investment denkt, dann denkt er an eine Menge Orte auf dieser Welt.
00:31:47: Aber nicht in Afrika oder?
00:31:50: Nein aber es gibt das Beispiel von Griechenland.
00:31:53: vor fünf Jahren auch kein Mensch mehr an Griecheland gedacht, weil da haben wir gesagt die werden demnächst aus den Euro, wenn die Honor verlieren, die gehen in Drachmund zurück und da wollte auch keinem Mensch investieren.
00:32:02: heute wollen Sie wieder Und das wird auch in Afrika die Entwicklung sein.
00:32:07: Da müssen wir klein anfangen und es ist ja nur nicht damit getan, dass ein paar Häuser bauen oder Hunderthäuser oder Tausendhäuse bauen.
00:32:12: Das muss auch viel mehr gemacht werden.
00:32:14: Die Schulung muss da sein, Ausbildung.
00:32:16: Dann müssen Arbeitsplätze geschaffen werden.
00:32:18: Das müssen die Industrien dahin, damit die Leute auch Geld generieren um die Miete zu bezahlen.
00:32:24: Wenn das möglich ist dann wird's auch in Verstoren gehen.
00:32:30: Sozialen Wohnungsbau in Afrika gucken, hast du Vorbilder?
00:32:34: Also gerade jetzt in den nördlichen afrikanischen Staaten haben wir doch eine sehr starke europäische Ausbringung.
00:32:39: Marokko beispielsweise, Tunesien Ägypten auch.
00:32:43: Gibt es da Allianzen hin, also ich meine ihr seid in Spanien und Portugal.
00:32:47: eigentlich wäre Marokco die nächste Anlaufstelle oder?
00:32:50: Nein, das muss ich dir entdeuten.
00:32:52: Das kann ich nicht bauen, weiß ich nicht.
00:32:54: Da hab' ich keine Erfahrung.
00:32:56: Ja, dann danke für das nette Gespräch, liebe Zürerinnen und Zürger.
00:33:00: Das war Albert Ten Brinkes hier oder Ten Brinkelkub aus Holland.
00:33:04: der Housing for Future unterstützt ein Projekt gemeinsam mit der GWH wo es darum geht sozialen Wohnungsbau in Namibia zu schaffen.
00:33:12: wir freuen uns über Anfragen über Spenden über Kooperationsideen und hoffen dass wir damit den Menschen zumindest schon mal Namibian nach vorne bringen.
00:33:20: herzlichen Dank!
00:33:42: Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben sie uns in die Kommentare.
00:33:47: Und wenn Sie mögen, hören wir uns kommenden Dienstag wieder!
00:34:00: Das war Wohngefühl.
00:34:14: Hören wir uns kommenden Dienstag wieder!
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