Was hat ein Radiosender mit einem Wohnungsunternehmen gemeinsam, Herr Maier?
Shownotes
In dieser Folge von WohnGefühl ist Marco Maier zu Gast, CEO der FFH Mediengruppe – dem größten privaten Radiosender in Hessen und der Nummer zwei in Deutschland. Das Gespräch überrascht: Die Herausforderungen, vor denen FFH steht, ähneln denen der Immobilienwirtschaft verblüffend. Sinkende Erlöse im Kerngeschäft, ein verändertes Nutzungsverhalten, KI-Skepsis in der Belegschaft – und die zentrale Frage, wie eine starke Marke auch im digitalen Wandel standhält.
r erklärt, wie sich das Mediennutzungsverhalten in den letzten Jahren grundlegend verändert hat: Die Verweildauer sinkt, die Auswahl wächst, und der klassische Werbemarkt gerät unter Druck. Parallelen zur Immobilienwirtschaft ziehen sich durch das gesamte Gespräch – ob beim Schutz der eigenen Marke gegenüber anonymen Plattformen, beim Umgang mit zunehmender Einsamkeit in der Gesellschaft oder bei der Frage, wie persönliche Ansprechpartner – der Moderator wie der Hausmeister – in Zeiten von KI und Automatisierung an Bedeutung gewinnen, statt sie zu verlieren.
Außerdem geht es um die digitale Transformation bei FFH: Wie hat das Unternehmen den Wandel intern begleitet, ohne eine einzige betriebsbedingte Kündigung auszusprechen? Und wie ist aus einem Radiosender ein Softwareanbieter geworden, dessen Produkt „Radio Creator" heute von 70 europäischen Radiostationen genutzt wird? Darüber hinaus spricht Marco Maier über die FFH Academy – ein Weiterbildungsangebot, das von Fake-News-Schulungen bis zu Resilienz-Workshops reicht und inzwischen selbst ein relevantes Geschäftsfeld darstellt. 30 Prozent der Erlöse kommen bei FFH heute bereits aus dem Digitalgeschäft – vor sieben Jahren waren es noch zwei Prozent.
Am Ende steht die große Frage: Wo ist Radio in zehn Jahren? Und wer entscheidet, wie die eigene Branche die Zukunft gestaltet?
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Transkript anzeigen
00:00:00: Schön, ja liebe Zuhörerinnen und Zuhöhrer herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Wohngefühl.
00:00:05: Unserem Podcast wo es darum geht die Immobilien- und die Wohnungswirtschaft mit ganz interessanten Leuten zu bereichern.
00:00:10: und ich freue mich total dass ich heute Marco Meier bei mir habe den CEO der FFH Medium Gruppe also unserem größten Radioambienter hier in Hessen, dem Marktführer in Hessen und wie ich gelernt habe den Nummer zwei in Deutschland hinter dem Bayern.
00:00:25: Ganz toll dass Sie da sind!
00:00:26: Hallo Herr Meier
00:00:27: Dankeschön danke für die Einladung.
00:00:28: Ich bin sehr gerne gekommen.
00:00:30: Ja toll das sie aus einer ganz anderen Industrie sich jetzt mit Wohnungswirtschaften und Immobilien Wirtschaft beschäftigen.
00:00:36: Da fragt sich manch einer von unseren Zöhren was ist denn jetzt los?
00:00:40: aber ich denke wir stehen alle vor einer Herausforderung Und das ist, dass wir als Mittelständler – und ihr Unternehmen ist ein mittelständisches Unternehmen.
00:00:49: Und die Immobilienunternehmen sind fast alle auch mittelständig vor enormen Verwerfungen liegen!
00:00:55: Wir kriegen in den normalen Geschäftsfeldern immer schwieriger unsere Produkte platziert, ob es jetzt Radiosendungen oder Bauträgerprodukte bei uns sind.
00:01:05: neue Wege finden.
00:01:07: Wenn Sie uns einen Blick geben auf FFH, wo sind so die neuen Wege der FFah?
00:01:12: Wenn es darum geht diese veränderte Medienlandschaft überhaupt erst mal zu erkennen und wahrzunehmen was da im Moment nicht nur im Moment sondern schon eine ganze Zeit an Veränderungen im Gange ist.
00:01:23: Na gut das ist so dass sich ja nicht nur die Medienlandschaft geändert hat, sondern und das ist fast noch gravierender des Medien Nutzungsverhalten.
00:01:31: Der Menschen hat sich verändert Und ich sag mal so, früher war es wenn du ein zwei gute Radiobrogramme gemacht hast und hast übers Jahr noch ein paar gelungene Veranstaltungen gemacht.
00:01:42: Dann bist du betriebswirtschaftlich sauber aus dem Jahr rausgekommen und hast einen guten Gewinn gehabt.
00:01:48: heute durch das Mediennutzungsverhalten die Leute sind kürzer sie haben viel mehr Auswahl sie sind kerzer bei dir die Verweildauer sinkt Sie haben ganz viele Möglichkeiten Dinge zu hören oder auch mit dem Second Screen vorm Fernseher zu sitzen, sie haben die Möglichkeit diverse Streaming Anbieter zu hören oder sich selbst um Musik zu bemühen.
00:02:11: Sie müssen nicht zwingend Radio hören und Musik zu hören und dementsprechend ist es natürlich unsere Aufgabe attraktiv zu bleiben, die Marke weiterzuentwickeln und einfach ein authentisches ehrliches und auch wohlfühlen Programm herzustellen, damit sich die Leute identifizieren können.
00:02:30: Das ist die Hauptaufgabe.
00:02:32: Aber diese neue Medienlandschaft und dieses Medienutzungsverhalten hatte eben auch zur Folge, dass man im Markt einfach einen leichten Sinkflug sieht was die Werbeerlöse angeht.
00:02:46: das ist noch nicht schlimm und für uns ehrlich gesagt jetzt auch noch nicht so wahnsinnig spürbar Aber wir sehen es quer durchs Land.
00:02:54: Das trifft viele Sender und viele Stationen, und das geht auch an uns nicht vorbei.
00:02:59: Also haben wir uns früh damit beschäftigt.
00:03:01: was können müssen wir denn noch tun um irgendwelche sage ich mal Dinge zu entwickeln entlarges Business Development zu betreiben um Dinge zu unser eigenes Business effizienter zu machen, um auch ein bisschen Ressourcen frei zu räumen für bessere Performance an der einen oder anderen Stelle und gleichzeitig zu schauen.
00:03:22: Was ist möglich mit diesen Entwicklungen?
00:03:25: Möglicherweise auch im Markt zu rejusieren und zu schauen, ob das ein oder andere vielleicht auch an anderer Stelle gebraucht werden kann.
00:03:32: Und genau das sind so unsere großen Themen!
00:03:35: Ich möchte das Wort digitale Transformation da ehrlich gesagt die beiden Worte ein bisschen auf die Seite schieben, denn wir sind vollumfänglich in der digitalen Welt.
00:03:44: Das einzige was bei uns analog übrig bleibt ist dass wir auch über UKW gehört werden.
00:03:52: Mehrheit der Hörerinnen und Hörern hört weiter in Radio über UKW.
00:03:55: Eine gute Nachricht, aber das ist die einzige analoge Nachricht ich dabei habe.
00:03:59: Der Rest spielt sich heute schon im digitalen Namen.
00:04:01: Interessant!
00:04:02: Sie haben so ein paar Begriffe genommen, die uns in der Immobilienwirtschaft auch betreffen.
00:04:06: Das ist der Singflug – wir haben mit den steigenden Zinsen plötzlich einen singflug in unseren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gehabt.
00:04:13: Das Kundenverhalten bei Ihnen, das Hörverhalten unserer Kunden arbeiten über Plattformen, die Angebote ab der Kontakt zu einem Vermieter oder zu einem Markler nehmen ganz stark ab.
00:04:23: also viele Parallelen sind die Menschen insgesamt distanzierter geworden zum Produkt?
00:04:31: Also suchen Sie Ihre speziellen Zugänge, ist das eine Veränderung auch so ein bisschen im sozialen Verhalten unserer Kundschaft?
00:04:40: Na ja bei uns jetzt mal den Hörer außen vorgelassen und schauen wir mal ganz kurz in die Welt unsere Kunden.
00:04:46: Das sehen wir das insbesondere im nationalen Geschäft schon sehr, dass auch vieles über Plattformen, über automatisierte Plattform-, Buchungsplattformen abgewickelt wird und vieles heute nicht mehr unbedingt den persönlichen Kontakt haben muss um trotzdem zu einem Geschäft zu werden.
00:05:03: Das ist schade aber das ist natürlich auch ein Stück weit effizient ehrlicherweise und das wird eher unterstützt und da wollen wir auch Hilfestellung sein weil da müssen wir uns auch ein bisschen daran orientieren.
00:05:13: die anderen Gattungen wie TV oder Print oder Online, insbesondere online machen das natürlich auch.
00:05:20: Die machen es so gut dass unsere großen Kunden und die großen Media Agenturen ein Stück weit Selbstverständnis dafür entwickeln, dass das beim Radio funktionieren sollte.
00:05:31: Das müssen wir anbieten!
00:05:33: Beim Hörer ist es tatsächlich auch so, dass es immer schwerer wird den Draht zu finden.
00:05:40: Bei uns ist das wichtigste und das ist ehrlicherweise gar kein Medien sondern eher ein Marketing-Thema.
00:05:45: Das Wichtigste, denn wichtigste Job, den wir haben, ist unsere Marke zu schützen.
00:05:48: Wir haben mit FFH, mit den drei Buchstaben ein extrem bekanntes Produkt im Markt, das glaube ich fast jeder in Hessen kennt aber leider nicht mehr.
00:05:57: jeder in hessen quasi den ganzen Tag damit verbringt was nachvollziehbar ist.
00:06:02: Sie medienutzungsverhalten, was ich fürhin gesagt
00:06:04: habe.".
00:06:05: Das heißt wir müssen halt einfach unsere Marke immer mit mit sehr viel Emotionen und persönlichem aufladen.
00:06:12: Das ist nicht immer nur leicht weil die Welt jetzt auch nicht nur schön gerade und wir müssen ja auch über Dinge sprechen, die vielleicht grade nicht so toll laufen und da müssen wir nicht weit schauen dann werden wir schnell Sachen finden.
00:06:23: trotzdem ist es wichtig dass die Leute ein gutes Gefühl mit sowas haben.
00:06:29: Unser großes Ziel ist es ein Stück weit Tagesbegleiter zu sein, möglicherweise lange Zeit am Tag aber zumindest am Morgen und am Nachmittag wenn die üblichen Radiozeiten sind.
00:06:39: Aber insgesamt in Hessen auch eine Rolle zu spielen und uns als Partner zu präsentieren für Anstaltungen zu präsentieren, zum Beispiel in Frankfurt oder bei ganz Hessen.
00:06:51: Also es ist sehr viel zu tun und insbesondere im Bereich Event wo wir auch sehr stark unterwegs sind sehen wir natürlich wie wichtig es ist dass du den persönlichen Draht nicht verlierst.
00:07:04: Es wird leider etwas distanzierter und man hat auch das Gefühl dass der ein oder andere gar nicht mehr den sozialen Kontakt pflegen möchte oder nicht mehr ganz so, dass ihm in der Brio hat.
00:07:15: Und wir hoffen aber ehrlicherweise und das hoffe ich auch ganz persönlich nicht nur an meiner Funktion in meinem Beruf.
00:07:21: Ich hoffe ganz persönlich, dass wir den persönlichen Draht nicht verlieren, denn wir müssen schon aufpassen, dass uns nicht KI-und ähnliche, sag' ich mal Eruptionen die wir gerade erleben, sage ich mal auch noch einsam machen gibt.
00:07:36: jetzt schon habe ich gelesen Menschen, die sprechen mit der KI statt Freunden oder Bekannten oder Familie, das ist eine sehr befremdliche Entwicklung wie ich meine.
00:07:46: Sehr, sehr interessant!
00:07:47: Wie viele Attribute die Sie gerade beschrieben haben parallel sind?
00:07:51: Ich fange mal an mit dem Schutz der Marke und dann gehen wir drei weitere durch, die ich so rausfischen möchte aus Ihrem Statement.
00:07:57: Schutz der marke es ist bei uns genauso in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft.
00:08:01: Die Plattformen stellen ein Produkt neben das andere.
00:08:04: Das ist die entscheidende Größenordnung und ob man bei einer GWH oder einer Nassauischen Heimstätte, oder einer Saga oder einer Wonovia Mieter ist nicht mehr entscheidend.
00:08:12: Die Marke spielt nicht mehr die Rolle!
00:08:14: Das ist ja im Vergleich FFH zu Spotify oder zu anderen Plattform doch wahrscheinlich genauso?
00:08:20: Oder wie schützen Sie Ihre Marke?
00:08:23: Wie müssten wir in dem Mobilienwirtschaft etwas lernen wollen davon unsere Marke
00:08:27: schützen?!
00:08:28: Ich weiß nicht, ob Sie von uns was lernen können.
00:08:29: Aber wir haben natürlich jetzt auch eine Emotionsmarke.
00:08:33: Also FFH hat glaube ich doch einen kleinen Unterschied zu einem GWH oder Wonovia wobei Wonova habe ich gesehen da gibt es ja im Bochum des Stadion heißt sogar Wonoviastadion aber das ist wieder ein anderes Thema ist ja offensichtlich wettbewerbt bei Ihnen.
00:08:50: Wir haben eine andere Herangehensweise.
00:08:53: an unserem AKW können sie mit.
00:08:56: Wir sind am Ende des Tages ein Stück weit ein Entertainenbetrieb.
00:08:59: Und es ist aber, glaube ich wichtig und das ist etwas was man grundsätzlich lernen kann dass Marke und das habe ich früher schon vor meiner Zeit in den Medien für einen großen Spielwarenkonzern gearbeitet und Marke Und Markenbildung und Markenstrahlkraft sind essentielle Bausteine.
00:09:18: Und ich sag mal, Marke muss jetzt nicht nur Emotion ausstrahlen, Marcke muss auch Zuverlässigkeit ausstahlen, Nachhaltigkeit, Stetigkeit – man muss sich darauf verlassen können!
00:09:27: All diese Dinge… Und das glaube ich kann man auch in der Wohnungswirtschaft, die Emotionen.
00:09:31: Okay!
00:09:31: Ich weiß nicht ob man mit GWH jetzt ernsthaft Emotion aufbauen kann aber ich glaube Zuverlässigkeit und einen starken Partner der für mich auch stückweit da ist bei den ich ansprechen kann, der Qualität liefert.
00:09:44: Der mir einfach wo ich mich drauf verlasse und verlassen kann dass er wenn ich auch ein Thema oder ein Problem habe an meiner Seite sich glaube das ist ein Stück weit Markenbildung oder markenentwicklung die man möglicherweise auch ist, sage ich mal, forcieren kann.
00:10:01: An der Seite sein?
00:10:02: Ich denke das ist das Sauberwort!
00:10:03: Dass Menschen da wo sie wohnen... Das was Sie hören regelmäßig aber auch da wo Sie wohnend sind hier verbindende Orte und Momente dass sie dort Bezugspersonen haben und Personen zeigt, das war der zweite Begriff den ich aus Ihrem Statement rausnehmen wollte Einsamkeit, damit natürlich auch Einsamkeiten entgegengewirkt wird.
00:10:21: wir erleben in der Branche unglaublich Zunahme an Einsamkeitsmenschen die Anrufen bei uns wegen einer PD-Tesse einfach, um wieder einen persönlichen Kontakt zu haben oder die in unsere Büros kommen.
00:10:32: Also unser Mieter und unser Kunde der der vierzig-fünfzig Prozent an der Tageszeit ja in unserer Immobilie verbringt als einsamer Mensch was macht FFV?
00:10:43: Oder was ist so ihre Antwort darauf diesen diesen wie soll ich sagen wirklich fast beängstigendem Trend den wir in der Gesellschaft haben irgendwie entgegenzutreten?
00:10:52: Und wir versuchen die Leute zu unterhalten.
00:10:54: Ganz klar, das ist unsere Aufgabe.
00:10:56: Dass wir wollen, dass Sie ein gutes Gefühl haben.
00:10:59: Wir wollen Ihnen die wichtigsten Informationen, die man am Tag so haben sollte vielleicht zur Verfügung zu stellen und zwar nicht nur aus Hessen sondern aus Deutschland und der ganzen Welt.
00:11:08: Es gibt viel zu berichten, nicht nur Schönes aber es ist glaube ich wichtig, dass sie Leute die Möglichkeit haben.
00:11:14: Aber wir überfrachten sie auch nicht mit Information, sondern wir haben kurzweiliges.
00:11:18: Wir haben Aktionen, wir haben Promotions ,wir haben den gewissen Witz in der Moderation .Wir haben eine Musikauswahl die auf unsere Hörerinnen und Hörern zugeschnitten ist.
00:11:27: Wir geben uns ganz viel Mühe, dass man sich mit uns wohlfühlt und durch vielleicht auch mit einem lächeln oder mit einem gedanklichen Lächeln... Man kann nicht den ganzen Sachen nur lachen das versteh ich auch.
00:11:37: aber mit dem gedankliche Lächel durch den Tag geht und sich am nächsten Tag darauf freut unsere Produkte unser Produkt wieder zu hören.
00:11:44: Das ist ja auch die Aufgabe.
00:11:45: du gehst abends raus aus FFH und früher wir die über zwanzig fünfzehn Jahre zurück, hast das Autoradio angeschaltet und da war der Sender wieder automatisch aber auf der eins gespeichert.
00:11:57: Meistens zumindest heute ist es so dein Radio hat ein Display und es gibt sich Möglichkeiten was du alternativ tun kannst.
00:12:05: natürlich kannst du dann auch wieder auf den Sender gehen und vielleicht hat's dieses Entertainment System auch abgespeicherte.
00:12:12: Aber in vielen Fällen muss es neu anwählen.
00:12:14: Da gibt es die große Hürde, an der wir jeden Tag stehen und wo wir jeden tag die Leute wieder gestern so gut unterhalten haben müssen dass sie heute sagen ich will also das sagen die nicht.
00:12:23: Das denken die wahrscheinlich nur um Unterbewusstsein aber da sind im Unterbewussten die Botschaft bekommen.
00:12:27: Wir hören jetzt wieder FFH ist ja logisch weil das unser Ding ist und weil wir das macht gerne machen weil wir lieben Und das ist etwas.
00:12:34: Ja da arbeiten wir natürlich jeden tach mit großer Kraft.
00:12:37: Das ist der dritte Punkt.
00:12:38: Sie hatten von KI gesprochen und der Sorge, dass Menschen schon KI anrufen und keine echte Person mehr?
00:12:45: Ist der Unterschied in unseren beiden Geschäftsfeldern vielleicht tatsächlich unser Hausmeister und ihr Moderator, unser Techniker, der vor Ort das Problem löst und gleichzeitig Ihr Wettermann, der das Wetter beschreibt?
00:12:57: Also sind es die Menschen, die den Unterschied machen?
00:13:01: Absolut
00:13:02: genau!
00:13:02: Der richtige Ansatz, genau das ist es.
00:13:05: Es werden vor ein paar Tagen eine Veranstaltung in Köln und der Radiowelt, Audiowelt hat sich getroffen.
00:13:11: Alles quer durch den Gemüsegarten öffentlich-rechtlich privat, Streaminganbieter alles was Rang und Namen hat und eine Botschaft ist ganz wichtig.
00:13:19: die Menschen werden noch mehr als jetzt schon aber es ist jetzt schon der Fall natürlich überfrachtet in ihrem privaten und vor allen Dingen im beruflichen Leben mit KI.
00:13:30: Das ist an vielen Stellen sehr gut, aber in vielen Stellen halt auch nicht nur gut.
00:13:34: und der Wert des persönlichen Betreuens – Siehe Hausmeister!
00:13:39: Der Wert des persönlichen Ansprechens, Siehe Moderator, der wächst dadurch weil Menschen zumindest mittelfristig langfristig kann ich es nicht beurteilen.
00:13:48: vielleicht gibt's Generationen nach uns denen der persönliche Zugang nicht mehr wichtig ist die ihn vielleicht nie echt kennengelernt haben.
00:13:55: Ich bin froh, dass ich in der Zeit nicht mehr dabei sein werde – ganz ehrlich!
00:13:58: Weil ich bin fest davon überzeugt, dass die persönliche Bindung, die soziale Bindung des Nicht-Einsams seines Unterhaltenwerdens, des Betreutwerdens und des zuverlässigen Ansprechpartnern haben.
00:14:10: Dass das einfach unglaublich wichtig ist?
00:14:12: Dass uns das auch ein besseres Gefühl gibt?
00:14:14: Dass es uns auch ein Stück weit wohl Wohltut, also dass es auch dem Körper und dem Geist gut tut.
00:14:21: Ich habe oft gelesen viele Krankheiten haben ihre Ursache an schwierigen sozialen Bindungen oder gar keinen sozialen bindung.
00:14:28: Einsamkeit ist einer der Killer Nummer eins und ich sag das ist halt etwas wo ich die hoffnung drauf setze Dass man mit sozialem kontakten dass man mit den persönlichen betreuen in jedem bereich und da gilt ihr bereich so wie mein bereich dass man das schützen muss und David bei uns keine KI moderieren, niemals.
00:14:47: Solange ich dabei bin zumindest nicht weil es keinen Sinn macht in einem Programm das einfach darauf ausgerichtet ist persönlich die Leute anzusprechen mit einer Personalität, mit Leuten die man kennt mit unseren Moderatoren, die hier landauf, landab bekannt sind und selber große Marken inzwischen sind.
00:15:04: Die stehen bei unserem Mittelpunkt und lieben die Leute und ich will da ganz sicher keine KI-Moderation
00:15:10: sehen.".
00:15:11: Ja, ganz starke Parallele.
00:15:12: Auch bei uns ist es so wir hätten uns vor einiger Zeit entscheiden können ob Hausmeister kommen und fahren lassen mit Bullis, gucken die mal nach dem Rechten und verschwinden dann wieder oder ob wir in den Beständen Büros haben Anlaufstellen haben.
00:15:25: Die Menschen erkennbar Tag für Tag gemeinsam mit unseren Mietern in den Räumen sich bewegen Man sich auch namentlich kennt.
00:15:32: Und diese Verbindlichkeit ist genau der Mehrwert, den Sie angesprochen haben Der dann ja auch wieder auf unseren Ausgangsgedanken einzahlt die Marke bekannt zu machen.
00:15:41: Das schließt sich ein gewisser Kreislauf.
00:15:44: Wenn wir das Gespräch weiterentwickeln, dann müssen wir natürlich auch auf Mitarbeiter und Mitarbeiterführung kommen.
00:15:50: Denn wir haben sechsohnundfünfzig Mitarbeiter.
00:15:52: ich weiß nicht wie viel hat FFH?
00:15:54: Knapp
00:15:55: zweihundert.
00:15:56: also wir sind zwei Mittelständler Und die in einer sich wirklich verändernden Welt, jeder für sich selber.
00:16:02: Bei uns ist das Thema digitales Vermieten so ein großes.
00:16:05: Wir haben vor vier oder fünf Jahren angefangen dass die Mieter nicht mehr ins Haus kommen müssen und sich vorstellen mit einem Zettelchen Sondern es läuft komplett digital Die Unterschrift läuft digital Alles läuft digital.
00:16:15: Ein Riesen Mindset Veränderung Engsinn entstanden Großes große Panik Selbstverständnisse von Berufsbildern sind kaputt gegangen All sowas.
00:16:23: Ist das in ihrem Hause ähnlich?
00:16:26: Besteht der Angst, ist da Sorge?
00:16:28: Naja sorgig weiß es nicht.
00:16:30: Es gab gerade als wir angefangen haben sag ich mal diese großen Schritte zu gehen und effiziente Workflows auch ein Stück weit mit KI erst am Anfang ohne KI sondern nur mit Automatismen aber später durch starke Support von KI einzubauen in verschiedenen Bereichen.
00:16:47: Da war's vor allen Dingen Skepsis die uns an vielen Stellen entgegengeschlagen auch vielleicht Sorge um den Arbeitsplatz am Ende des Tages.
00:16:57: Das ist jetzt tatsächlich unbegründet, denn wir haben in meiner Zeit keine einzige betriebsbedingte Kündigung ausgesprochen.
00:17:05: also definitiv bis zum heutigen Tag hat niemand aufgrund dieser Entwicklungen seinen Arbeitsplatz bei uns verloren.
00:17:12: das trotzdem eine Skepsis vielleicht auch Angst vor diesen Entwicklungen Unsicherheit.
00:17:18: Aber wir sind natürlich in einer Branche, die sehr stark davon abhängig ist, früh in diesen Entwicklungen sich zu bewegen.
00:17:25: Und und wir wollen ja auch ein Teil des Netzwerks sein.
00:17:29: Wir haben früh festgestellt, dass wir manche Dinge ganz gut machen so gut machen das wir marktfähig bekommen haben und inzwischen Geld damit verdienen.
00:17:37: Wenn du da einmal vorne dran bist und darfst da ein bisschen den Rhythmus vorgeben dann ist es besonders wichtig, dass man auch vorne dran bleibt.
00:17:45: Ich glaube die Leute bei uns im Haus sehen heute Mehr des Glas-Wasserhalb voll als halb leer.
00:17:52: Sie sehen eher die positiven Effekte, wir warnen an anderer Stelle mit unserem eigenen Weiterbildungsangebot der FFI Academy of Or Fake News vor Desinformation vor falschem Einsatz von KI, das heißt wir kennen auch die Themen auf der Seite gegen die wir aktiv arbeiten.
00:18:09: Wir haben da letztes Jahr fast ein tausend achthundert Menschen geschult in dieser Akademie unter anderem nicht ausschließlich aber in dem Bereich dass sie Leute einfach eine gewisse Kompetenz entwickeln mit Nachrichten.
00:18:22: ich glaube diese ganzen einzelnen Bausteine haben bei uns im Haus dazu geführt dass man sehr offen ist mit den technischen Entwicklungen und auch mit den Plattformen mit den digitalen all diese Dinge.
00:18:34: Das hat sich sehr positiv gewandelt, aber es hat sich massiv gewandelt.
00:18:38: wenn sie sich heute unsere Jobs anschauen quer durchs Hause können auf jeden Schreibtisch gucken.
00:18:44: Es ist keiner mehr auch nur ansatzweise so wie er noch vor fünf oder acht Jahren gewesen ist.
00:18:49: natürlich sind Jobs zu tun und aber die Wege dahin sind fast immer inzwischen verändert.
00:18:56: Wie haben Sie das gemanagt?
00:18:57: Ist es eine Kommunikationsaufgabe gewesen oder war das ein Umschalt-Zeitpunkt, bis dahin haben wir A gemacht ab jetzt machen wir B. Also wie haben sie in so einem Betrieb der ja auch mit Kommunikation sein Geschäft macht diesen Change eingeleitet?
00:19:16: Also interne Kommunikation ist auch in einem Kommunikationsbetrieb oft nicht ganz einfach und das ist glaube ich war jetzt auch schon in einigen Firmen.
00:19:24: Ich kann sagen es war noch nie einfach.
00:19:27: intern kannst du fast nix ganz richtig machen, es gibt immer irgendwie einen Punkt zu viel zu wenig zu selten so oft was auch immer wir haben das versucht früh natürlich kommunikativ zu begleiten aber wir haben vor allen eins gemacht Floating, nenn ich's mal.
00:19:42: Wir haben das ein fließender Prozess.
00:19:44: wir haben manche Teile wo wir eine große Offenheit gespürt haben Da haben wir natürlich forciert und da wo wir gesehen haben da ist es auch nicht vielleicht entscheidend noch nicht entscheidende da haben wir jetzt unter gibt´s auch Skepsis Und da ist ehrlich gesagt der Weg vielleicht auch länger und steiniger da haben weh eben auch ein bisschen langsamer gemacht Wir haben keinen überfahren Es gab keine umschaltzeitpunkt.
00:20:05: Sie sind Fliesener prozess der dazu führt Gerade weil wir eben halt auch Softwareprodukte herstellen, AI-Tools in einem einen Fall unter anderem die dafür konzipiert sind.
00:20:16: In Medienbetrieben, in Marketingbetrieben und Kommunikationsbetrieben eingesetzt zu werden wo in einem Browser all diese Dinge, die wir brauchen zusammengefasst sind.
00:20:25: Wo unsere Leute natürlich auch stetig informiert werden.
00:20:29: was kannst du hier mit damit machen?
00:20:30: Was vereinfacht das?
00:20:31: Was hilft dies?
00:20:32: Wohilft das?
00:20:33: Wo hilft jenes?
00:20:35: Und ganz ehrlich da gilt natürlich schon ein bisschen wenn jemand merkt und spürt, dass ein Arbeitsplatz nicht gefährdet ist.
00:20:41: Diese Instrumente aber gleichzeitig helfen sich auf andere vielleicht wesentlichere Dinge konzentrieren zu können.
00:20:50: Und die Dinge, die einfach nur halt gemacht werden mussten jetzt vielleicht einfacher und kürzer und schneller mit viel Unterstützung gemacht werden können.
00:20:58: dann entsteht eine Lust darauf, eine Begeisterung, eine Leidenschaft dafür und dann entwickelt sich das ganz positiv.
00:21:06: Der richtigste Weg war, das ganz positiv in der Kommunikation zu begleiten.
00:21:10: Es ist aber leicht und entspannt so gut wie möglich in die Prozesse einfließen zu lassen und uns ein Stück weit an den Leuten und auch an der Bereitschaft zu orientieren, aber auch logischerweise kein Zweifel daran zulassen dass es uns wichtig ist und dass es gemacht werden muss und dass wir da schon dahinter sind.
00:21:30: Aber wir haben keinen ins kalte Wasser gestoßen.
00:21:33: Sie haben gerade einen ganz interessanten Satz am Rande erwähnt.
00:21:36: Wir machen auch KI-Tools und wir sind in der Softwareentwicklung tätig, das ist ja etwas was man überhaupt nicht von einem Radiosender erwartet.
00:21:44: Und auch hier wieder eine parallele Immobilienwirtschaft.
00:21:47: wenn vor zehn Jahren die Leute einfach nur Wohnungen vermietet haben dann sind heute im mobilen Unternehmen plötzlich Vorhäuser.
00:21:53: Die haben Handelsspaten.
00:21:55: Wir selber haben eine Energietochter wie verkaufen also Wärme und haben ein Produkt an den Markt gebracht mit dem man Heizung optimieren kann.
00:22:02: Mir ist das sehr vertraut und es ist mir nicht vertraute als Notwehr, sondern als Weiterentwicklung von Plattformen.
00:22:10: Wie war das bei FFH?
00:22:11: Wie sind Sie dazu gekommen aus einem Kommunikationshaus ein Softwarehaus weiterzuentwickeln?
00:22:18: Wir haben eine sehr gute Digitalabteilung und die gibt's auch schon länger.
00:22:22: also das ist jetzt nichts Neues.
00:22:24: Die waren noch nicht beschäftigt von Anfang an mit KI.
00:22:26: Das war erst zu Letzt dazugekommen Und die hatten eigentlich die Aufgabe, unser Ökosystem zu digitalisieren.
00:22:34: Also wir haben ganz banale Dinge.
00:22:36: das auf der Leinwand also so große Bausteine heute würde man LED-Bildschirme dazu sagen, die in den Studios hängen Immer zur rechten Zeit passen zur Moderation und in den Webcams auch nachvollziehbar.
00:22:48: der richtige Künstler, das richtige Illustration zum Verkehrsampel.
00:22:54: Weil wir gerade die Verkehrszentrale dran haben oder die Wetter-Situation mit den Temperaturen aus Hessen.
00:23:01: all diese Dinge so relativ... schlichte, aber trotzdem nicht ganz unkomplexe Programmierungsgeschichte.
00:23:08: Ganz durch das ganze Haus, durch alle Sendestudes und so weiter.
00:23:10: So glaube ich war ein bisschen der Beginn die Betreuung der Website, die Betreuerung des ganzen Angebote in der Online-Welt.
00:23:18: Und dann kam eben die ersten Geschichten wo wir versucht haben oder wo die Kollegen... Ich bin ja da auch am Ende ein bisschen Begleiter, Berater, Unterstützer.
00:23:28: Ich bin weit weg von einer Softwareentwicklung persönlich.
00:23:30: Aber wir haben da gute Leute und ein Beispielprodukt.
00:23:33: Wir haben es dann geschafft ein Produkt herzustellen, das in Web-Streamangebote einzelne Songs aus einer Sendestunde rausnehmen kann und andere Songs einbauen kann.
00:23:46: Über so einen Webkomposer funktioniert.
00:23:49: Wer es genauer wissen will muss mich nochmal persönlich anschreiben gibt den Kontakt weiter.
00:23:54: Das ist so ein, wir nennen es FFH Plus Technologie.
00:23:57: Das war aber jetzt nicht so gut verkaufsfähig für uns selbst.
00:24:00: Hatte super funktioniert.
00:24:01: das heißt es gibt zum Beispiel den Web Channel der heißt ffh plus Rock.
00:24:05: was macht er?
00:24:07: Der nimmt die Originalstunde im Web Radio oder nimmt die original Stunde mit der Moderation mit den Service Elementen auch mit den Musiktiteln außer vier aktuelle Songs aus dieser Stunde, die eben der Mensch da das anwählt weil er offensichtlich etwas Affinität zu Rockmusik empfindet nicht hören wird.
00:24:26: Er kriegt nämlich an der Stelle vier Rock-Songs da reingebaut automatisch.
00:24:31: es macht keiner händisch und hört dann ein Original-FFA-Programm, aber in seiner Anmutung deutlich rockiger als das eigentliche Programm.
00:24:40: Das gibt es in die Version Achtziger, Neunziger Charts
00:24:43: etc.,
00:24:43: pp.
00:24:44: Und das haben wir für uns gemacht und das hat unsere Digitalchef dann auch auf diversen Veranstaltungen Münchner Medientage Radio Days Euro in was weiß ich also ganz viele Geschichten wo er immer das vorgestellt hat und dass hat schnell großes Interesse geweckt.
00:25:01: Eine unserer größten Kunden, relativ schnell war dann Kronehit in Österreich.
00:25:05: Das ist der größte österreichische Privatsender und dann kamen viele weitere dazu und wir haben das auch umgetauft den Radio Creator weil das war ehrlicherweise dann irgendwann auch marktfähiger weil man muss ja auch in einer Kommunikation auch dazu aufbauen und ihm zugedessen.
00:25:22: Wir haben sich immer wieder neue Sachen entwickelt, auch irgendwann und das überspring ich etliche gute Sachen die da drin waren auf der Range und kommen aber zu dem Thema KI.
00:25:31: Irgendwann haben wir gesagt wir können nicht sagen hier da gehst du was weiß ich zu Gemini, Chatchi Bidi oder was auch immer?
00:25:38: Nee!
00:25:38: Wir haben einen Browser mit einem Browser Fenster und er bietet dir alles an Von allen Facetten die optimale Möglichkeit zur Transkription von Audio-Material, zur Fotosuche zu Recherche von irgendwelchen Daten.
00:25:53: Zur Essenz aus einem langen Interview nur die Sequenzen rauszusuchen, die zum Thema X oder Y passend sind und also sehr viel Reportingsanalysen.
00:26:04: Also es gibt wirklich Gewährdurchengemüsegarten vor links nach rechts alles in diesem Browser.
00:26:08: das haben wir auch gemacht und weiterentwickelt Und auch darüber haben wir gesprochen.
00:26:14: Im BtoB-Geschäft, dann ganz klar das ist jetzt nichts für den Endverbraucher oder unsere Hörerinnen und Hörern, die wissen davon auch nix weil darüber sprechen wir nicht eher sondern das haben wir im Hintergrund gemacht.
00:26:23: heute ist es so dass siebzig Radiostationen in Europa Kunden bei uns sind, nur für diese AI-Tools.
00:26:30: Also die Radiocreator
00:26:31: kommen... Also entwickeln Sie die auch für die Kunden
00:26:34: weiter?
00:26:34: Ja, also das ist ein Service System und wir machen die Wartung für die und entwickeln es stetig weiter für jeden Einzelnern.
00:26:42: Das ist klar, weil wir wollen natürlich auch für uns Aber das ist ja dann ein Win-Win, also wir haben ja auch was davor und unsere Kunden dann haben auch etwas davon.
00:26:51: Und so haben wir gesehen dass der digitale Bereich einfach bei uns einen stückweiten guten Prozess hat.
00:26:55: Das ist heute so, jetzt schon, dreißig Prozent unserer Erlöse aus dem Digitalgeschäft ziehen.
00:27:03: Und wir standen noch vor sieben Jahren bei zwei Prozent und ich sag mal das ist enorm aber es ist auch wichtig weil wir können uns nicht darauf verlassen sage ich mal dass unser Kerngeschäft also das ist proper das funktioniert haben gute Hörer zahlen wir sind happy wir haben nichts zu reklamieren Aber der Werbemarkt hat sich verändert.
00:27:21: Die digitale Welt ist eine starke Werbeplattform, es fließt viel nach Meta und Konsorten auch wenn die nicht viel dafür tun sachlich und seriös zu agieren.
00:27:31: So ist es trotzdem so.
00:27:32: das viel Werbegeld da rein.
00:27:33: Fließt ob das gut oder schlecht, hilfreiches oder nicht?
00:27:36: Ich will's nicht beurteilen!
00:27:37: Da bin ich sicherlich auch ein bisschen neutral.
00:27:42: Ich glaube dass da klassische Produkte manchmal hilfreicher sind.
00:27:46: aber wir Es ist uns schon wichtig, dass wir da halt einfach eine Weiterentwicklung gesehen haben in dem digitalen Bereich.
00:27:56: Und dann haben wir überlegt was können wir denn tun?
00:27:59: Das wird vielleicht noch ein bisschen mehr, sag ich mal Präsenz zeigen können und haben eben einen Webshop kreiert – das klingt nach einem Webshop!
00:28:06: Was hat das Webshop schon wieder damit zu
00:28:08: tun?!
00:28:08: Die FFP Academy habe vorhin davon gesprochen, ist ein Webshop.
00:28:12: Auf der einen Seite dieses Webshops kreieren wir Kurse, Weiterbildungskurse aus den Bereichen Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung, Resilienz.
00:28:22: Also vielmehr als nur im Reingorgenbezug zu Ihnen?
00:28:26: Aber mit Coaches wirklich gut und nicht die Kolleginnen und Kollegen von FFA, die sind es auch in manchen Bereichen Fake News Desinformation, Kommunikation, Stimme.
00:28:36: Diese Bereiche decken wir selbst ab weil sehr gute Leute bei uns im Haus haben die da Coaches sind aber sehr viele Coaches auch uns dazu geholt und haben da Kurse entwickelt und die Kurse bieten waren und auf der anderen Seite bewerben war die Kurze.
00:28:48: in der Mitte ist dieser Webshop Wo eben die Interessierten aus der Werbung sagen, hey das interessiert mich.
00:28:55: Das schaue ich mir an und möglicherweise mache ich eine Buchung und mach so ein Webinar Seminar normalen Workshop zwei Tages Workshop, also quer durch alles.
00:29:04: Das geht von zwei Stunden bis zwei Tage ist da alles drin.
00:29:08: Das ist halt hilfreich, weil dann diese digitale Welt auf einmal Hände und Füße bekommt.
00:29:13: Wir haben Softwareprodukte die wir selbst im Haus nutzen und verkaufen können – wir haben sie immer im Blick, weil wir ja auch selbst daran interessiert sind dass die gut sind!
00:29:21: Die AI-Tools als Beispiel oder der Rate Creator.
00:29:24: Gibt es noch einiges mehr?
00:29:25: Die Digitalen werden sagen, dieses Jahr hat er vergessen.
00:29:29: Will ich jetzt gar nicht alles erzählen.
00:29:31: und es gibt die Academy, die am Ende auch ein digitales Produkt ist denn das Herzstück ist ein einfacher Webshop in dem die Kurse angeboten sind und eben gekauft werden hoffentlich.
00:29:41: Und wir aber logischerweise daran interessiert sind dass da hinten dran natürlich sich dann auch sehr qualifizierte Weiterbildungsgeschichten finden wo die Leute ein gutes Gefühl haben mit stark steigendem Wachstum im Verhältnis aus dem Digitalbereich inzwischen in einer Lösung.
00:30:01: Ich glaube, da sind wir den richtigen Weg gegangen und ich glaube es ist auch wichtig für unser Haus denn dann insgesamt eine gute betriebswirtschaftliche Stabilität.
00:30:10: Man stelle sich mal vor man hätte die dreißig Prozent heute nicht und der klassische Rückgang wäre vielleicht nicht ganz so ausgeprägt aber durchaus erkennbar, da hätten wir heute hauptsächlich Konsolidierungsthemen.
00:30:24: Interessant
00:30:25: bei uns ist es nicht der Radio Creator, bei uns das ist der Gebäudennavigator eine Entwicklung wo wir die Heizung mit optimieren ähnlich wie sie es beschrieben haben aus unserem Kerngeschäft und Know-how dass man im Betrieb hat gewonnen und dann in einem Verkaufsprodukt entwickelt und in der Branche vertrieben.
00:30:43: Wir haben jetzt noch nicht siebzig Kunden so wie Sie in der Radiobranche aber wir sind jetzt, wir werden zweistellig zwölf oder drei haben wir.
00:30:50: Also ganz interessante Parallelen die aber eins zeigen, der Mittelständler hat kann Tempo machen.
00:30:56: Und der Mittelständler hat Möglichkeiten, die große Konzernstrukturen im Regelfall so nicht erlauben, weil er kann die Chance identifizieren, der vielleicht ein Mitarbeiter stammt oder durch sein Kerngeschäft hat und kann sie im Grunde im Markt platzieren.
00:31:11: Ist das für Sie auch ein Zukunftsprojekt?
00:31:14: Also haben Sie noch zwei drei Sachen in der Schublade wo Sie sagen da denken wir als FFA in den nächsten Monaten oder Jahren auch an eine Erweiterung?
00:31:21: Wir müssen ein bisschen auffassen, wir haben gerade so viele Dinger auf der Do-do Liste die aktualisiert werden müssen.
00:31:28: Die ergänzt werden müssen und die gerade noch abgeschlossen werden müssen auch Projekte im Haus.
00:31:32: Wir müssen euch schauen dass unser Ökosystem immer funktioniert.
00:31:35: Wir können uns nicht ausschließlich darauf fokussieren das wir neue Produkte marktfähig machen sondern wir müssen ja auch gucken dass erst mal unser System geht und dass die Dinge die schon da sind gut entwickelt und gut gewartet werden können.
00:31:48: Da ja auch immer einen guten Service bieten, in diesem Geschäft ein sehr enges BtoB-Geschäft.
00:31:53: In dem Fall da werden Fehler nicht verziehen und dann wenn du da nicht funktionierst und dann wird irgendwann kein Mensch mal mit dir einen Servicevertrag abschließen und das wollen wir durchverhindern.
00:32:05: Und wir haben natürlich auch die Aufgabe unserem Kerngeschäft aktiv zu sein.
00:32:09: also Wir schauen schon auch nach verrückteren Sachen, die ein bisschen Talk about machen.
00:32:14: Wir haben einen Heißluftballon, wo groß FFH dransteht und jetzt eine neue Höhle gekauft für sehr viel Geld.
00:32:20: Wir hatten regelmäßig das FFh-Riesenrad auf Veranstaltungen in Hessen stehen zuletzt bei der Eröffnung von Terminal Drei am Frankfurter Flughafen, wo auf dem Vorfeld des FFH Riesenrad gestanden ist.
00:32:33: Das ist ein Tool!
00:32:34: Wir haben jetzt einen Food Truck mit einer Firma die bei uns und ihrer Schwesterfirma die Kantine betreibt.
00:32:41: Hohe Qualität, tolles Produkt beklebt mit FFh und aber gleichzeitig auch sei mal sonst wichtig dass es halt einfach positive Wirkung hat, nicht nur eine gute Qualität aber halt auch nicht nur Currywurst und Pommes sondern was man heute so möchte.
00:32:55: Bowls, Salate diverse Geschichten die halt heute Burritos usw.
00:33:00: Die ist halt heute auf solchen Festen auch braucht.
00:33:03: Aber auch kein B to Z Geschäfts sondern das kann man im BtoB Mieten.
00:33:07: Wir sind momentan im Überlegen, ob wir unsere Großveranstaltungen die wir machen als kleine Produkte konfektionieren und dem Markt etablieren.
00:33:16: Wir überlegen ganz verschiedene Sachen wie möglicherweise auf Publikums-Events noch ein bisschen präsenter sein können.
00:33:23: Da gibt es ganz viele Konzepte kann ich nicht so viel verraten sonst machen sie Kollegen alle nach.
00:33:28: da sind wir aber sehr umtriebig weil unseren Fokus drauf haben, dass wir sehr präsent sein müssen.
00:33:35: Das machen wir auch mit Medienpartnerschaften, mit Sponsoring und Präsenterships im Stadion in Frankfurt oder mit großen Vereinen, aber gleichzeitig wie in Kassel oder Gießen und Darmstadt.
00:33:49: Wir versuchen alle Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten um immer wieder einen Impuls zu haben.
00:33:55: Es darf eigentlich niemand in Hessen eine Woche lang ohne Impuls von FFH in
00:34:02: irgendeiner Form zu sein.
00:34:03: Das trennt uns sehr schön.
00:34:05: So intensiv müssen wir es nicht machen, aber wir haben gelernt einen Riesenrad für ein Wohnungsunternehmen oder ein Food Truck das ist zumindest mal eine Überlegung für Mieterfeste.
00:34:14: Aber zum Schluss noch zwei Fragen.
00:34:16: eigentlich sind wir aus der Zeit aber wir müssen die zwei Fragen noch abarbeiten.
00:34:20: Dieses Feuerwerk an Kreativität, was Sie gerade aufgemacht haben.
00:34:23: Wo entsteht das?
00:34:24: Gibt es bei FFH so ein Think Tank?
00:34:27: Fünf Leute sind jeden Dienstagabend mit Rotwein versorgt bis eine Idee kommt.
00:34:32: oder wie entsteht dass in einem kreativen Unternehmen?
00:34:35: Ich meine wir als Immobilienwirtschaften sind eher der Verwaltende eher der ich sage mal bisschen dröge Bereich.
00:34:41: Wie entsteht sowas im kreative Unternehmen?
00:34:44: Bei uns also Wir haben keinen festen Termin für sowas.
00:34:46: Das funktioniert glaube ich auch nicht.
00:34:48: Also wir reden natürlich verschiedenen Runden.
00:34:50: es gibt schon Fixtermine, es gibt regelmäßige Update Termine.
00:34:53: Es gibt verschiedene Runden in kleinerer und größerer Zusammenkunft.
00:34:57: Und da werden Dinge entwickelt angesprochen, verworfen und dann gibt's kleine Kreise die entwickeln.
00:35:02: was uns schmeißt ist am einen größeren Kreis und dann gibts Widerstand und dann ist es wieder tot und dann kommt wieder etwas anderes und dann sagt einer gute Idee vielleicht sollten wir dies das und jenes nochmal prüfen.
00:35:12: und der dritte sagt ja das ist klasse lass uns das mal so weiterentwickeln.
00:35:19: Ein sehr, sehr auf der Kommunikation und dem Dialog aufgebauter Prozess nicht fest durchdekliniertes Wann was passieren muss.
00:35:26: Natürlich schauen wir auch etwas andere machen und gucken uns an was man da übernehmen kann möglicherweise optimieren kann modifizieren kann.
00:35:33: es ist ja nicht so dass also wir brauchen das Rad manchmal nicht neu erfinden.
00:35:37: manchmal gibt's ja Dinge auch die man vielleicht noch mal mit einem anderen Touch gehen kann.
00:35:42: Wir haben aber auch ehrlicherweise sehr viele, sehr kreative Köpfe im Haus.
00:35:46: Ich meine wir verkaufen natürlich auch Kreativität und jeder Tag und jede einzelne Beitrag jedes Einzelne was man mal uns hören kann.
00:35:55: das wer selbst produzieren hat ja irgendwie Ideen und Kreativity in sich hat besser und mal weniger gut, aber immer Kreativität mit drin.
00:36:04: Und ich glaube wir haben schon ein großes Becken an Informationen die in diesen Kreativity-Topf fällt und da gibt es sich was!
00:36:13: Aber ich sag mal auch, wir werfen zehn Sachen an die Wand und ach davon erblicken nicht das Licht der Welt weil sie dann halt... Weil wir nicht mehr davon überzeugt sind zu leben was vielleicht auch ein Fehler ist manchmal.
00:36:26: Aber wir können nicht alles probieren und müssen uns auf das fokussieren, wo wir die meisten Chancen drin sind.
00:36:30: Sehr
00:36:31: schöner Blick vor allem wenn man so sieht die Dynamik der Diskussion, die Sie gerade im Team beschreiben.
00:36:36: da sind wir natürlich sehr durchorganisiert.
00:36:39: Es gibt feste Meetings mit festen Zeiten und festen Tagesordnungspunkten.
00:36:42: Da muss ich Kreativität schon mit sehr viel Eruption die Bahn freischießen damit sie denn überhaupt mal zum Leben kommt.
00:36:49: Letzte Frage
00:36:51: Wo ist
00:36:52: in zehn Jahren das Radio?
00:36:54: Also, wir an der Mobilienwirtschaft sind schon ein paar Mal totgesagt worden.
00:36:58: Zur Jahrtausendwende wurden die ganzen Wohnungen daneben verkauft weil jeder sagte, wohnen Immobilien sind langweilig, die braucht keiner.
00:37:04: dann wurden sie von großen angelsächsischen Unternehmen gekauft.
00:37:07: nach hat man es wieder bereut.
00:37:08: da gab's eine große Werte zurück.
00:37:10: also Wir kennen ja alle diese Zyklen.
00:37:13: wo geht das radio hin und wo is in zehn jahren bei FFH Der Ertrag sind es an siebzig Prozent Softwareprodukte, weil sich das Werbegeschäft weiterredet sieht.
00:37:25: Haben Sie eine Idee?
00:37:26: Also um eins noch kurz rechts rücken, dreißig Prozent digitaler Löse sind nicht nur die Softwareproduktes sondern ist jetzt die gesamte Summe aus den digitalen erlösen des Package alles mit drin.
00:37:38: Ich sag mal so, der Verbreitungsweg verschiebt sich.
00:37:40: Das sehen wir, das hören via IP also online Audio oder sagen wir vor einfach Webradio, Webstreaming.
00:37:46: Das wird natürlich weg sehr stark.
00:37:49: die alten in Anführungszeichen terrestrischen Wege wie UKW und auch DRB Plus ist kein neuer Weg es auch ein alter Weg.
00:37:56: Der klingt zwar neuer weil er digital im Wort drin hat aber das ist immer so eine Sache wie man das sieht.
00:38:01: Die stagnieren und da sind wir schon fest davon überzeugt dass in den nächsten dass einmal zehn, zwölf Jahren auch UKW wahrscheinlich ein Stück weit eine kleine Rolle einnehmen wird.
00:38:13: Das verschiebt sich aber sehr langsam.
00:38:16: Ich glaube unsere Aufgabe ist es Radio und Audio per se attraktiv zu halten.
00:38:21: Wir sind schon selbst dafür verantwortlich wie das in zehn Jahren ausschaut.
00:38:25: wenn wir nichts dafür tun nur konsolidieren und ich sag mal an den Inhalten sparen schlank werden und möglicherweise an vielen Stellen KI moderieren lassen dann sehe ich keine gute Zukunft und wir versuchen genau das nicht zu tun Und ich glaube schon, dass wir noch etliche Jahre Spaß haben können.
00:38:41: Aber die Workflows und auch die Teams, die wir dafür haben und auch Dinge für getan werden, werden wahrscheinlich noch ein bisschen effizienter.
00:38:51: Vermutlich wird das Team ein bisschen kleiner, aber jetzt gar nicht weil ich mich von Leuten trennen möchte sondern weil es vielleicht auch einfach nicht mehr nötig ist mit in diesem Volumen zu arbeiten und möglicherweise natürliche Fluktuationen genutzt werden kann um das eine oder andere etwas zu verschlanken.
00:39:06: Das machen wir ehrlicherweise ja die ganze Zeit schon.
00:39:09: Es ist ja nicht so dass wir da auf der Aufwandseite gucken wir schon auch hin was da möglicherweise nicht mehr ausgegeben werden muss dann auch ein Stück weit positiv aufs Ergebnis einzahlt.
00:39:22: Ich gehe davon aus, dass man in zehn Jahren eine wunderbare Radio hören kann – wie sich das Publikum verschiebt?
00:39:28: Das weiß ich nicht!
00:39:29: Wir gehen heute davon aus ,dass insgesamt das Medien-Nutzungsverhalten sich noch weiter auseinander dividiert, atomisiert viele Angebote dazukommen und am Ende nur die großen Spieler mit den starken Markten und verschiedenen weiteren sag ich mal Projekten und Marken, die sie da unten drunter haben.
00:39:52: Und auch in den Markt schieben können.
00:39:55: dass die werden schon noch dann da sein und werden auch attraktive Angebote haben bei uns im Markt und das kann ich jetzt nicht vergleichen wie es in der Wohnungswirtschaft ist.
00:40:04: viel Konsolidierung und Allianz Und auch Kooperation und möglicherweise an vielen Stellen zusammenarbeit verstärkt.
00:40:12: Also da gibt es viele Entwicklungen in Deutschland, wo sich Radistationen heute schon unterhaken gemeinsame Servicegesellschaften gründen.
00:40:21: Das wollen wir auch eine Rolle spielen.
00:40:23: Da machen wir ein Angebot und haben das eine oder andere... Vor, weil ich glaube, dass es hier keine Ahnung.
00:40:30: Dreihundert Achtzig Sender gibt's, glaub' ich momentan die Autarksen in Deutschland.
00:40:35: Das wird sicherlich in zehn Jahren ein kleinere Anzahl sein.
00:40:38: Die Sender wird noch alle geben – die marken auch!
00:40:40: Aber möglicherweise sind die Dienstleistungen außen um etwas zusammengebaut und machen einfach ein effizienteres Arbeiten möglich.
00:40:48: Mit diesem schönen unternehmerischen Gedanken das viele Viele Säulen unter dem Tisch, viele Beine unter dem Tischstabilität für das Ganze mit sich bringen und diesen den Satz möchte ich gerne nochmal von Ihnen wiederholen.
00:41:02: Wir entscheiden sind über dass wir in zehn Jahren unsere Branchen aussehen.
00:41:06: Möchte ich das Gespräch gerne beenden?
00:41:08: Ja liebe Zürerinnen und Zürre!
00:41:10: Ich hoffe sie hatten Spaß und Freude an einer Welt die uns auf der einen Seite ganz fremd und auf der anderen Seite dann doch wieder so vertraut Vorkam, das war Marco Meier, CEO der FFH Radio führenden Gruppe hier in Hessen.
00:41:25: Eine große Ehre, dass Sie da waren und ich freue mich wenn wir uns wieder hören!
00:41:29: Danke für die Einladung und ich wünsche mir sehr, dass in einer oder anderen Wohnung von Ihnen auch weiterhin FFHA gehört wird.
00:41:35: Da können sie drauf werden, wir schreiben es jetzt in dem Mietvertrag.
00:41:37: Dankeschön!
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